Freie Zeit, freie Meinung, freie Gedanken

16.4.2012

Ganz großes Kino: Ein Mann, den sie Bert nannten

Abgelegt unter: Frei-Zeit — Paul Boegle @ 04:58


Ein Western der Sesamstraße Sonderklasse

Nachdem es in letzter Zeit in puncto sehenswerte Kinoproduktionen relativ ruhig geworden ist, möchte ich heute alle Kinofans wieder einmal auf ein besonderes cineastisches Highlight aufmerksam machen. Denn endlich läuft der mit Sehnsucht erwartete Streifen “Ein Mann, den sie Bert nannten” auch in den deutschsprachigen Kinos an. Ich muss zugeben, dass ich seit dem Katastrophenfilm “The After - Voll im Arsch“, dem actiongeladenen Streifen mit Suspense-Elementen “Die Mumie fährt zurück“oder Ganz großes Kino von Paul Boegle. Ein Mann, den sie Bert nannten. Denn mit dem bereits erwähnten Western kommt endlich wieder ein Film in die Kinos, den anzuschauen sich auf alle Fälle lohnt. “Freie Zeit”, der Blog für abgebrochene Zelte und zellförmige Verbrechen, vergleicht den Streifen sogar mit “Der Junge mit der Mundharmonika” und stellt ihn auf eine Stufe mit “12 Uhr Mittagspause”. Nun, so weit möchte ich jetzt nicht gehen, doch mit “Ein Mann, den sie Bert nannten” findet nach langer Zeit wieder der klassische Western dorthin zurück, wo er herkam.natürlich auch dem wunderbaren Abenteuerfilm “Onan the Barbapapa” nicht mehr in den Kinosessel gefurzt habe. Was aber, wie bereits gesagt, daran, dass es über keine sehenswerten Kinoproduktionen zu berichten gab. Doch das soll sich nun schlagartig ändern.

Denn mit dem bereits erwähnten Western kommt endlich wieder ein Film in die Kinos, den anzuschauen sich auf alle Fälle lohnt. “Freie Zeit“, der Blog für abgebrochene Zelte und zellförmige Verbrechen, vergleicht den Streifen sogar mit “Der Junge mit der Mundharmonika” und stellt ihn auf eine Stufe mit “12 Uhr Mittagspause”. Nun, so weit möchte ich jetzt nicht gehen, doch mit “Ein Mann, den sie Bert nannten” findet nach langer Zeit wieder der klassische Western dorthin zurück, wo er herkam. Woher er kam, kann ich im Moment zwar nicht genau sagen, doch mit aller Wahrscheinlichkeit dürfte dies aus westlicher Richtung gewesen sein, da es ansonsten wohl Ostern heißen würde. Nun aber zum Inhalt des von Regisseur Ernie Silverlocke gedrehten Streifens.

Der ausgestopfte Aristokrat Lord Long Dong John Vollesrohr wird eines Tages, als er gerade mit seinem Pferd bei Rot an einer Ampel in der Prärie steht, von Indianern vom Stamme der Golden Delicious gefangengenommen. Zunächst muss er als Hausdiener für Häuptling Elender Wurm Stich dessen Haushalt führen und das Tipi mit seiner Winchester tiptop in Schuss halten. Und weil der Name Lord Long Dong John Vollesrohr für die geschlauchten Rothäute und die schlauchlosen roten Bräute viel zu unaussprechlich ist und sie immer Lert Lert Dert Jert Vertrohrbert sagen, geben sie ihm der Einfachheit den Namen Bert. Ernie, ein anderer Gefangener des Stammes, der eigentlich vor hatte, bei nächstbester Gelegenheit zu fliehen, weil er in seiner Heimat noch einige nächstbeste Angelegenheiten zu erledigen hatte, beschließt daraufhin aus lauter Nächstenliebe und weil sonst eh keiner da ist, Bert die Titten und Schläuche des Volkes beizubringen. Und je mehr Titten und Schläuche er sieht, umso schöner findet es Bert in der Prärie. Also beschließt er irgendwann, an der Ampel, an der er selbst gefangen wurde, zwei feindlichen Schläuche vom Stamme der Birne Helene, welche ohne Titten durch das Grasland fuhren, zu töten. Daraufhin wird er endlich selber ein Schlauch vom Stamme der Golden Delicious, muss aber in einer besonders schmerzhaften Zeremonie innerhalb von vier Stunden zwei Äpfel schälen, ohne sich in den Finger zu schneiden.

Bert, der zwar am zarten Marterpfahl mit hartem Stuhl zu kämpfen hat und zwischenzeitlich 18 Mal ins Gebüsch austreten und dabei ohne Deckung niedersitzen muss, schafft die Prüfung jedoch in letzter Minute und darf zur Belohnung die Schwester von Häuptling Elender Wurm Stich, die ganz entzückende rote Braut Bockendes Reh ehelichen. Nachdem aber bei einem heimtückischen Überfall durch den Stamm der Schienbeinschoner der Häuptling Elender Wurm Stich sowie das von Bert beim gemeinsamen Geschlechtsverkehr sich bückende Bockende Reh, welches ab sofort Geschwängertes Bückendes Bockendes Reh gerufen wurde, durch ein versehentlich ausgegrabenes Kriegsbeil getötet werden, nimmt Bert furchtbare Rache an den Schienbeinschonern. Und weil ihm danach furchtbar langweilig ist und er kein neues Hockendes Reh zum Bocken bekommt, geht er wieder zurück in die Sesamstraße, wo er sich mit seinem schwulen Freund Ernie, der sich mittlerweile vom unbefriedigten Krümelmonster getrennt hat (”Freie Zeit“, der Blog für gleichgeschlechtliche Stoffpuppen und gelegentlich schlechten Stoff, berichtete über die Hochzeit des Jahres exklusiv unter “Neues aus der Sesamstraße: Ernie heiratet Krümelmonster“), auf einen flotten Zweier einlässt, von dem er sich aber so schnell nicht erholt, weil Ernie ihm einen nach dem anderen runterholt.

Fazit: Ein Mann, den sie Bert nannten” ist ein Western, den Sie auf alle Fälle gesehen haben sollten. Atemberaubende Landwirtschaftsaufnahmen wechseln sich mit beinharter Action ab. Besonders die Szenen mit den Schienbeinschonern sind wadenbeinmäßig gut gelungen, doch auch der Rest vom Schützenfest hat eine ganze Menge zu bieten. Hauptdarsteller Richard “Richie” Haarriss geht teilweise wirklich bis an seine Schmerzgrenze und macht aus dem Film einen Leckerbissen, den Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Prädikat: Besonders schmerzvoll! 

 

14.4.2012

Sensation am CERN: Physiker finden Higgins-Boston-Teilchen

Abgelegt unter: Uhr-Zeit — Paul Boegle @ 09:27


Neuer Staubteilchenbeschleuniger führt auf die Spur des lange Vermissten

Die physikalische Grundlagenforschung ist um die wahrscheinlich größte Sensation der Menschheit reicher. Erstmals gelang es nun einer Forschungsgruppe um den relativ theoretischen Physiker, Thomas Sullivan Magnum Hartz-Käse IV, unter realen Ultraschallbedingungen das sogenannte Higgins-Boston-Teilchen nachzuweisen. Die drei Physiker vom Staubteilchenbeschleunigungs-Forschungszentrum CERN, welche qualifizierte Reinigungsfachkräfte auf Leasingbasis bereitstellt, haben ihre Messergebnisse bereits validiert und sind sich mit absoluter Relativität sicher, dass Messfehler ausgeschlossen sind.

Laut “Freie Zeit“, dem Blog für dreckige Phantasien und phantastische Drecksarbeit, kamen die CERN-Wissenschaftler dem lange vermissten Higgins-Boston nur dank eines Zufalls auf die Schliche. Die Staubteilchen-Physiker, die eigentlich einem ziemlich kleinen Higgs-Boson-Teil auf der Spur waren, welches sie beim Frühjahrsputz in den Büroräumen vermuteten und deshalb auch nicht nach Herrn Higgins aus Sensation am CERN: Staubteilchen-Physiker finden Higgins-Boston-Teilchen dank neuem Industriestaubteilchensauger. Paul Boegle gibt Vollgas am CERN und beschleunigt von 0 auf 100.Boston (Massachusetts) suchten, den sie eigentlich in der werkseigenen Kantine beim Frühstück vermuteten, sprechen davon, nun endlich das lange ersehnte und noch fehlende Puzzleteil zur Erklärung des vielen Drecks gefunden zu haben, der die Wissenschaftler immer zur Verzweiflung bringt und auch als Tellerwäschär-Syndrom bekannt ist. Denn was schon lange in Genf und auch anderswo in der Schweiz ode wo auch immer bekannt ist: Higgins hat es mit dem Aufräumen nicht so!

Das Foto, welches die drei Staubteilchen-Physiker kurz nach ihrer Entdeckung des sagenumwobenen und spinnwebenbewobenen Higgins-Boston-Teilchens zeigt, von rechts nach links oder auch umgekehrt von links nach rechts. Fangen wir also in der Mitte an. Thomas Sullivan Magnum Harzt-Käse IV, der Forschungsleiter inmitten seiner beiden Assistenten. Rechts auf dem Bild sehen wir den ehemaligen Staubteilchensauger-Vertreter Orville Wilbour Rick Wright Left III mit seinem von ihm selbst gekauften Industriestaubteilchensauger, den er dank spezieller und selbst bemalter Staubsaugersackgesichter zu einem Staubteilchenbeschleuniger der Räumungsklasse Schlürf umgebaut hat und der um Längen besser ist als der alte LHC Large Hadron Collider, welcher wahrscheinlich ab sofort als Rumpelkammer dient und überschüssige Protonen oder möglicherweise auch nicht neutrale Neutronen, welche in der Schweiz sowieso nicht gerne gesehen sind, aufnehmen könnte. Denkbar wäre allerdings auch, Steuerflüchtlinge dort solange aufzunehmen, bis unvermutet Gras oder der vermutlich unschuldige Karl-Heinz Grasser über die Sache, welche auch immer, gewachsen ist.

Hinter Magnum Hartz-Käse IV sehen wir den für das Ausfüllen des wöchentlichen Higgins-Rätsels zuständigen Theodore Calvin, ein unehelicher Enkel von Theodore Roosevelt und Calvin Klein, mit seinem Tintentod. Was der Kreuzrätselritter in Zukunft machen wird, weiß bisher noch niemand. Einige vermuten, dass er seinen Helikopterschein machen wird und zukünftig die herzallerliebste Drohnenfolgerin Estelle von Schweden spazierenfliegt. Und links auf dem Foto die absolute Sensation im CERN. Das zum ersten Mal mit bloßem Auge sichtbare Higgins-Boston-Teilchen im tadellos versschnittenen Zweireiher, welches von den drei Wissenschaftlern schon lange vermisst wurde und jetzt auf den Namen Jonathan Quayle getauft wurde. Möglich gemacht hat dies der Physiker Rick Wright Left III (hier auf dem Bild rechts links von Staubteilchen-Projektleiter Thomas Sullivan Magnum Harzt-Käse IV stehend und noch weiter links von dem rechts von Theodore Calvin stehenden Higgins aus Boston, der wiederum ganz rechts steht), der immer von links nach rechts und dann von rechts nach links mit seinem Industriestaubteilchensauger den guten Mann abgebürstet hat. 

Jonathan Quayle, der dritte Australier lebt schon seit mehr als 40 Jahren in Boston, wurde deshalb auch nur durch Zufall beim jährlichen Beschleunigen der unzähligen Staubteilchen durch dn Industriestaubteilchensauger, welcher vom bereits schon erwähnten ehemaligen Staubteilchensauger-Vertreter Orville Wilbour Rick Wright Left III bedient wurde, fachmännisch bedient wurde, entdeckt, weil er nichtsahnend unter seinem Schreibtisch lag und dort auf das nahende Wochenende wartete, während er herzhaft in eine Buttersemmel biss. “Freie Zeit“, der Blog für schaumgebremste Elementarteilchen und elementare Schaumbäder, fragt sich jetzt die ganze Zeit, ob es sich überhaupt jetzt noch lohnt, dieses kümmerliche Higgs-Boson-Teilchen finden zu wollen. 

13.4.2012

Was tun, wenn auf dem Wiener Zentralfriedhof kein Bett frei ist?

Abgelegt unter: Frei-Zeit — Paul Boegle @ 10:27


Wie die Schnarchnase sich bettet, so liegt sie!

Wien ist sicherlich die unbestrittene Hauptstadt der Sargnagelindustrie und heimliche Metropole der ungestörten Friedhofsruhe. Wien, die anrüchige Enklave des Pferdeleberkäses und Bastion galoppierener Schwindsucht, hat bekanntermaßen ein Problem. Gut, vielleicht auch noch ein zweites mit mir, aber ansonsten eigentlich nur ein einziges zweites Problem neben den unzähligen anderen Problemen neben diesen beiden entzweiten Problemen. Sie als weltgewandte Mozartkugel und volltönender Johann Rosen-Strauss wissen selbstverständlich sofort, auf welchen Missstand “Freie Zeit“, der Blog für Frankfurter Fleischbeschau und Wiener Würstchen, hinweisen möchte und als verantwortungsvoll tiefergelegter Totengräber auch muss. Nicht, weil es meine Heilige Lanze ist, sondern einzig und alleine, weil es meine heilige Pflicht ist, Sie in unserer schönen blauen Donaumetropole nicht dort zu betten, wo andere längst schon schwarz sehen. “Holy Moly!“, werden Sie sich jetzt denken, dieser Mann hat Charakter. Wo liegt also das Problem?

Wien hat einen Zentralfriedhof. Und genau hier liegt die Betonung auf EINEM Zentralfriedhof. Nicht weniger, aber leider eben auch nicht mehr. Eine altbekannte Tatsache, auf welche auch schon Wolfgang Amadeus Ambros so zart lautmalerisch hingewiesen hat. Jetzt werden Sie möglicherweise denken: “Und was hat das Ganze mit mir als nicht in Wien lebendem Menschen zu tun?” Ganz klare Antwort: “Nichts!” Allerdings eben nur solange, bis jener unsägliche und fast unvermeidliche Moment eintritt, an dem Sie Wien mit Füßen treten. Betreten ginge notfalls auch. Oder fahren Sie nach Wien. Oder fliegen Sie mit der Maus vorher noch über das nebenstehende Bild und lassen Sie es dann einmal Klicken.

Nehmen wir also einmal an, natürlich vollkommen hypothetisch und völlig aus der Luft gegriffen, Sie haben den desaströsen Plan in die Tat umgesetzt und statten Wien einen satten Besuch ab. Ein statthaftes Unterfangen, welches zwar äußerst unwahrscheinlich erscheint, aber statistisch doch nicht völlig absurd ist. Spinnen wir den Faden weiter.

Sie stehen jetzt also eines schönen Tages irgendwo bei Sonnenschein am Heldenplatz herum, denken zusammen mit dem in Stein gemeißelten Prinz Eugen an den mit spitzer Feder gezeichneten gleichnamigen Platz von Thomas Bernhard. Denkbar wäre auch, dass Sie den federleichten Wunsch verspüren, mit Claus Peymann eine Hose auf der Kärntner Straße zu kaufen und danach mit ihm essen gehen möchten. Möglich wäre auch ein vorübergehendes Sitzen auf den Dächern von Schloss Schönbrunn oder ein paar Meter darunter. Vorstellbar ebenfalls die knieende Position vor einem Bild von Gustav Klimt oder, um den Bogen um das äußere Burgtor jetzt zu finalisieren, Sie ziehen in gebückter Haltung am Stephansdom vorbei. Und dann? Irgendwann kommt jener unsägliche Zeitpunkt, an dem sich die blaue Donau in die graue Donau verwandelt. Sprich, es wird Abend auf Wiens Straßen. Selbst in Wien kein unbekanntes Phänomen, dieses weltbekannte Äquinoktium, wie der wissenschaftlich ausgehauchte Wiener Großstadtwürger wie ich die Tag-und-Nacht-Bleiche ganz weltmännisch sonnenverbrämt und Wiener Melange gecremt nennt.

Und dann? Wo schlafen Sie, gnä’ Frau! Mit dem Herrn Gemahl, dessen Blasen von Wiens Straßen zum brüllenden Gassenhauer geworden sind. Den schreienden Kindern, die sich von barocken dreifältigen Pestsäulen in zwiespältige Pestbeulen gewandelt haben und deren einziges ikonographisches Programm nur noch aus dem Wort “Hunger” besteht. Dem hyperventilierenden Großpapa, dessen erhöhte Lungenbelüftung selbst durch die gute Wiener Luft kaum mehr zu kompensieren ist. Der vollkommen übermüdeten Omama, der beim Sturmbootfahren ein Missgeschick passierte und die sich schon vor vier Stunden in der Kapuzinergruft neben die Lastminute.de: Nachweis für das Unternehmen: lastminute.de (lastminute.com GmbH)  Unternehmen, die diesen Nachweis führen, erkennen die Reiseschiedsstelle an.alten Habsburger legen wollte. Und da haben Sie plötzlich jenes Problem, von dem ich anfangs schrieb.

Sie denken plötzlich wieder an den Wiener Zentralfriedhof. “Wie man sich bettet, so liegt man!” sinnieren Sie weiter und wo viele liegen, muss sicherlich noch ein Zimmerchen für die Nacht frei sein. So denken Sie und haben dabei vollkommen außer Acht gelassen, dass bei Nacht auf eben diesem schönen Platze nur die Toten feiern. Aber für Sie ist dort (noch) kein Zimmerchen frei. Wo dann? Buchen Sie doch einfach auf lastminute.de ein Hotelzimmer in Wien.

Was bleibt mir zum Schluss? Lassen Sie sich von unserem morbiden Charme verzaubern, genießen Sie den berühmt-berüchtigten Wiener Schmäh und vor allem die vielen Schönheiten unserer Stadt. Ich wünsche Ihnen ein paar schöne Tage in unserer bezaubernden Stadt. Denn die werden Sie sicherlich haben. Vorausgesetzt natürlich, Sie begegnen nicht mir.

12.4.2012

Formel 1: Großer Preis von Bahrain findet statt

Abgelegt unter: Zeit ist Geld — Paul Boegle @ 07:05


Bernie Ecclestone sagt: “Die Formel 1 Panzer werden fahren!

Trotz der erheblichen Sicherheitsbedenken und der immer noch nicht verstummten Diskussionen um den Wechsel des Michelin-Mannes zu KonkFormel 1 Fans und FriedensaktivistInnen haben zusammen mit dem begeisterten Rennsportfan Paul Boegle ziemlich viel Blut und wohl auch ein wenig Wasser geschwitzt. Aber laut Bernie Ecclestone findet der Große Preis von Bahrain definitiv statt. Die Formel 1 Teams freuen sich, mit ihren Panzern an den Start zu gehen.urrent Bridgestone (”Freie Zeit“, der Blog für bruchstückhaft flunkerhafte Werbeverträge und vertragsbrüchige Fluktuationen, berichtete exklusiv unter “Bridgestone bietet Michelin-Mann Millionenvertrag“) rund um den Großen Preis von Bahrain ist nun eine Entscheidung für eine Austragung des mordsmäßig mörderischen Rennsportereignisses in Bahrain gefallen. Nach mehr als 23 Sekunden intensivster Beratungsgespräche zwischen Formel 1-Boss und Oberst in Reserve Bernie Ecclestone und Bahrains Kronprinz Salman bin Hamad Al-Khalifa einigten sich die beiden darauf, dass der Formel 1 Zirkus dieses Jahr im Polizeistaat Wüstenstaat zu Gast sein wird.

Sowohl der Automobil-Weltverband FIA als auch die Teamvereinigung FOTA begrüßten die Entscheidung und sagten, dass sie sich auf das mörderische Rennen mordsmäßig freuen. Ecclestone, der sich während des Gesprächs auch nach dem inhaftierten Friedensaktivisten Abdulhadi Al-Khawaja erkundigte, erklärte gegenüber “Freie Zeit“, dem Blog für tiefergelegte Menschenrechte und recht unmenschliche Tiefgaragen, dass der im Hungerstreik befindliche Al-Khawaja ziemlich viel Blut und wohl auch ein wenig Wasser geschwitzt habe, weil er befürchtete, dass das Formel 1 Rennen dieses Jahr in seinem Heimatgefängnis Heimatland nicht stattfinden werde. Der Formel 1 Boss bestätigte weiterhin, dass sich der nach dem Rennen hungernde Aktivist alle zehn Finger für ein Schlückchen Benzin abschlecken würde und vom ersten freien Training begeistert war.

Apropos freies Training. Im Bild unten sehen wir ein waghalsiges Überholmanöver des vollkommen neuen Formel 1 Panzers  von der Screwdriver Fahradi im typischen Fahradi-NATO-Rot, der bei Tempo 34 km/h den wesentlich langsameren gepanzerten Untersatz vom Team McTurtle überholt, der von der sehr talentierten 182 Jahre alten Mercedes Agnes Ave Maria Benz gesteuert wird. Das hoffnungsvolle weibliche Renntalent, welches bereits erste Rennerfahrungen in der Deutschen Hurenwagen-Meisterschaft sammeln durfte und dort regelmäßig die größtenteils männlichen Gegner reihenweise flachlegte (Gewinnerin der Großen Krötenwanderung von Hockenheim), hat jedoch sichtlich mit dem ungewohnt hohen Renntempo und technischen Schwierigkeiten zu kämpfen, was ein abgefangener Funkspruch an ihre Crew (”Mayday, Mayday. Rußfilter hat ein Problem.“) zu bestätigen scheint.

Die Renningenieure des ScreFormel 1 Boss Bernie Ecclestone gibt Zusage für Großen Preis von Bahrain. Paul Boegle freut sich auf das Rennen im Wüstenstaat und fährt seinen Panzer in die Pole-Position.wdriver Fahradi Rennstalls setzen dabei zusammen mit dem Militär auf eine speziell für Bahrain entwickelte Geheimwaffe, um mehr Abtrieb für die schnellen Kurven zu bekommen, in denen die Geschosse oftmals einfach weiter geradeaus fliegen. Durch die Weiterentwicklung der Frontflügels des Panzerrohrs am hauseigenen Schießstand, nach Aussage der Fahradi-Verantwortlichen wurde bei einem ersten Test speziell aerodynamischer Munition der Windkanal in Schutt und Asche gelegt und ein Ersatz-Panzerjäger aus Versehen über den Haufen geschossen, dürfte es dem Team jetzt endlich gelungen sein, auch bei Höchstgeschwindigkeit auf demonstrierende ZuschauerInnen zu feuern, ohne die Hände vom Lenkrad nehmen zu müssen. Nach unbestätigten Meldungen möchte das Verteidigungsministerium von Bahrain in Zukunft eine furchtbar fruchtbare Kooperation mit dem Panzerstall eingehen und die kettenbereifte Technik im eigenen Team einsetzen.

Eine Safety-Car Phase beendete jedoch dieses spannende erste Training von Bahrain. Die Pause wurde jedoch genutzt, um der bordeigenen Militärkapelle die Chance zu geben, die einstudierten Lieder zum Besten und den vereinzelt Anwesenden den Rest zu geben. Abdulhadi Al-Khawaja war trotzdem schwer begeistert und sagte nach Rennende, dass so ein Zirkus auf alle Fälle Hunger auf mehr mache.Freie Zeit“, der Blog für fahrende Panzerknacker und kackende Panzerfahrer, wünscht der Formel 1 alles Gute für die Zukunft und freut sich jetzt schon auf den Großen Preis von Nordkorea.      

11.4.2012

Spanische Hofreitschule Wien vorübergehend geschlossen

Abgelegt unter: Frei-Zeit — Paul Boegle @ 03:49


Rätselhaftes Verschwinden zahlreicher Lipizzaner zwingt zu dieser Maßnahme

Eines der bedeutendsten Kulturgüter steht nach Aussage des Österreichischen Lebensmittelministeriums (Magistrat 779, Gruppe 34, Sektion B204, Abteilung für nachhaltige Veterinärdelikatessen und hinterhältigen Hufmord) vor dem endgültigen Aus. Die Spanische Hofreitschule muss bis auf Weiteres die Pforten schließen, wie nun auf Nachfrage von “Freie Zeit“, dem Blog für arme Mama rannte schnurstracks zu reichem Pappa ante Portas, Direktorin Dkfm. Elisabeth Gürtler-Mauthner bestätigte. Der Grund für die Schließung der weltberühmten Institution gebürsteter Reitkunst und klassicher Bürstenhaarschnitte ist ebenso einfach wie undurchsichtig. Dazu Frau Gürtler-Mauthner im Gespräch mit unserem sattelfesten und trittsicheren Rittmeister Paul Boegle. Die Spanische Hofreitschule Wien wird vorübergehend geschlossen. Rätselhaftes Verschinden zahlreicher Lipizzaner zwingt zu diesem bedauerlichen Schritt. Rittmeister Paul Boegle im Gespräch mit Dkfm. Elisabeth Gürtler-Mauthner über die Probleme mit den abgetauchten weißen Hengsten.

Rittmeister Boegle: “Frau Gürtler-Mauthner, herzlichen Dank zunächst, dass Sie sich trotz dieser für Sie schwierigen Lage für dieses Gespräch zur Verfügung gestellt haben. Ich weiß, dass Ihre Zeit knapp bemessen ist, deshalb gleich meine erste Frage an Sie. Haben Sie eine Frage an mich?

Frau Gürtler-Mauthner: “Ja, hätte ich. Kommen noch mehr Fragen in dieser Art oder ist das Ihre einzige Frage?

Trittschalldämmungsmeister Boegle: “Das ist selbstverständlich eine mehr als berechtigte Frage, die Sie hier als Frage formulieren. Lassen Sie mich deshalb einen kurzen Moment nachdenken.” Uhr tick-tick-tick. Zeiger dreh-dreh-dreh. Clockwork orange-rot-gelb-grün. “Nun, nein!

Frau Gürtler-Mauthner: “Nein? Nein was?

Treteimermeister Boegle: “Wie was nein?”

Frau Gürtler-Mauthner: “Wie? Was meinen Sie mit nein was?

Eimerweise Boegle: “Was wie? Was sagten Sie? Richtig, das Interview. Lassen Sie mich also die Frage etwas einfacher ondulieren. Sie stehen jetzt vor der schwierigen Aufgabe, die Spanische Hofreitschule, welche Sie nunmehr seit mehr als vier Jahren leiten, jetzt von heute bis morgen schließen zu müssen. Warum diese Eile? Eigentlich würde es doch genügen, dies nach dem Opernball zu machen, wenn eh nichts mehr los ist in Wien und Richard Lugner seinen Ehrengast wieder losgeworden ist.   

Frau Gürtler-Mauthner: Das Problem ist, dass ich habe im Moment mit einem massiven Schwund an Lipizzanern zu kämpfen habe. Mir gehen ganz einfach die Hengste aus. Sicherlich ein altes Problem, aber jetzt eben ganz neu. Wir stehen im Moment vor einem äußerst mysteriösen Rätsel. Tag für Tag verschwinden bis zu 17 ausgewachsene Hengste aus unserer Hofreitschule. Kein Mensch weiß, wohin die hingaloppieren! Die vom Bundesgestüt Piber können gar nicht so viel decken lassen, wie wir bräuchten. Jetzt stellen die ihre Deckhengste schon auf Trampoline, damit die die Stuten im Akkord bespringen können. Und abends bekommen die völlig erschöpften Viecher dann statt gewachsenem Hafer Wichsvorlagen von Hefner vorgelegt, damit sie am nächsten Tag wieder können. Sozusagen tote Hose im Pferdeschwanz.”

Tapetenkleistermeister Boegle: “Eines verstehe ich aber nicht. Laut Bundesamt für gefälschte Statistiken (Magistrat 2713, Gruppe Rhesus positiv, Sektion Vierzweidrittel, Abteilung für abzweigende Verkehrsdaten und verzweifelte Linksabbieger) haben Sie im Verlauf der letzten drei Wochen Ihre Besucherzahlen versiebenfacht. Auf der einen Seite keine Lipizzaner, aber andererseits Massen von Menschen, welche keine Lipizzaner sehen wollen. Wie kommt und geht dieses Kommen und Gehen zustande? Komme, was will, aber geht das überhaupt?

Frau Gürtler-Mauthner: “Das liegt an unserem neuen Würstelstand. Seit wir den eröffnet haben, können wir uns vor hungrigen Leuten kaum noch retten. Weiß der Teufel, wo die ihre Ware hernehmen. Aber vorgestern, da verschwanden übrigens gleich 17 Lipizzaner innerhalb von nur zwei Stunden, hatten wir doch tatsächlich 8207 Gäste. Keine Ahnung, was die an den Leberkäsesemmeln so besonders finden. Aber wenn’s ihnen schmeckt! Alle sagen, dass die ein besonders edles und feuriges Aroma hätten. Herr Boegle, ich sehe, die Zeit drängt. Gleich beginnt die nächste Vorstellung und ich muss noch meinen Ehrengast Fischer von Bärlauch auf so ein kleines Semmelchen mit was weiß ich da drin ist einladen.

Raketentreibstoffmeister Boegle: “Frau Diplomkaufmannfrau Gürtler-Mauthner, ich danke ganz herzlich für dieses Gespräch und hoffe, dass Sie Ihre verschwundenen Lipizzaner irgendwann wieder finden. Solch leckeren Gaumen, äh Verzeihung Augenschmaus sieht man doch immer wieder höchst gerne.“   

Obwohl die zahlreichen BesucherInnen bis Ende der letzten Woche noch mit einem höchst ansprechenden und leidlich unterhaltenden Notprogramm bei Laune gehalten werden konnten, dürfte auch damit jetzt endgültig Schlus sein. Statt des weltberühmten weiß gestreiften Lipizzaner-Balletts sorgten nämlich 14 ausgewachsenen Maultiere und Esel Edwin, welche alle gemeinsam auf einem Karussell fahren durften, bis den begeisterten BesucherInnen schwindlig wurde und alle Maultiere, ausgenommen Esel Edwin, sich mehrere Male übergeben mussten, für einen einigermaßen geregelten Fahrbetrieb.  

Auf dem gezeigten Foto sehen wir den letzten verbliebenen Lipizzaner “Sergej Bubka II.” (im Hintergrund) bei der Einstellung des österreichischen Stabhochsprungrekordes ohne Stab, einen ausrangiert trangierten Wallach im besten Essensalter, zusammen mit den beiden Maultieren “Wolfgang Amadeus” und “Johann Baptist” bei der täglichen Morgenarbeit, wobei Maultier “Johann Baptist” im Moment der Bildaufnahme Besseres zu tun hatte. Er musste die Eintrittskarten der letzten beiden Besucher abreißen. Zur Belohnung durfte er danach im Wiener Stadtpark den Tulpenzwiebeln den Garaus machen.

Reiten Sie auch in Zukunft mit der Österreichischen Hofberichterstattungsschreibschule “Freie.Zeit.Reise” durch Wien und andere Welten.

« Vorherige SeiteNächste Seite »

läuft stressfrei mit WordPress ( WordPress.de )