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29.2.2012

Schwangere bei Jungfernflug kilometerweit abgetrieben

Abgelegt unter: Zeit-Geschichten — Paul Boegle @ 20:49


Airbus A 380 Flugshow von schrecklichem Unfall überschattet

Die hochschwangere Heidelinde Hirsch-Fänger, die in ihrem Heimatdorf Untertage am oberen Anschlage (636 Zentimeter über Seerohrhöhe) nur von allen “Der eiserne Vorhang” genannt wird, zumindest bis bekannt wurde, dass hinter dem eisernen Vorhang von Heidelinde erste Rostflecken sichtbar wurden und das heiße Eisen ziemlich glühfix ist, seither heißt sie nur noch höchst despektierlich “Die leckgeschlagene Lochgöttin“, wurde gestern Opfer einer Verkettung merkwürdiger Umstände. Und das, Schwangere bei Jungfernflug kilometerweit abgetrieben. Paul Boegle war bei der Beinahe-Katastrophe eines Airbus A 380 beinahe beinhart hautnah dabei.obwohl sie hinter ihrem Gürtel sowieso schon in anderen Umständen ist. Denn Heidelinde Hirschfänger, die von allen mit allergrößtem Respekt immer nur als “Der knirschende Keuschheitsgürtel” bezeichnet wurde, zumindest bis durchsickerte, dass irgendein Samen durch den Gürtel der Enthaltsamkeit sickerte und sie seither nur noch von allen den Titel “Die stöhnende Samenbank” verliehen bekam, kann von Glück sagen, dass sie noch einmal mit dem Leben davongekommen ist und eine unheilschwangere Flugzeugkatastrophe nur um Grätenbreite vermieden werden konnte.

Was war passiert? Wie nun “Freie Zeit“, der Blog für lauwarme Brühwürfel und brühwarmen Würfelzucker, herausgefunden hat, wurde Frau Hirsch-Fänger verschiedene Reh-Inkarnation und einzige uneheliche Tochter des Großgrundwasserbesitzer Bauer Reginald Reh und seiner Magd Irmtraut Inkarnation bei ihrem ersten und wohl auch einzigen Jungfernflug mit einem Airbus A 380 schwanger. Doch es kommt noch schlimmer! Denn obwohl alle wussten, dass ein Jungfernflug nichts für flugunfähige Jungfern ist, steckten der Pilot und sein Beiflieger vollkommen ungerührt die bis dato noch unberührte Heidelinde, die eigentlich immer so stolz auf ihre viel gerühmte Unberührtheit war und deshalb auch immer im Dorf 636 Zentimeter über allen anderen schwebte und aufgrunddessen als “Die schwebende Jungfrau” in die Dorfgeschichte eingehen wollte, zumindest bis sie aufgrund der Tatsache, dass sie von einem Jungfernflug als Entjungferte zurücksegelte, in eines der Haupttriebwerke des zum Abflug bereitstehenden Airbus. Und genau dort passierte dann das Malheur. Heidelinde Hirsch-Fänger, die in Begleitung ihres gevierteilten Halbbruders Friedrich Fänger-Roggen, ein über alle familiären Zweifel erhabener Zweifamilienhausender, den Jungfernflug antreten sollte, welchen sie bei einem Preisausschreiben gewonnen hatte, musste sich angesichts der strengen Kontrollen beim Einchecken sicherheitshalber ihres Keuschheitsgürtels sowie keuschhaltshalber ihres Sicherheitsgurtes entledigen.

Was dann kam? Das weiß eigentlich bis zum heutigen Tage niemand so genau und manche wollen es eigentlich auch gar nicht wissen. Am wenigsten ihr Halbbruder Friedrich. Bekannt ist bis jetzt nur, dass es im Triebwerk des Airbus zu einem handfesten Gemenge zwischen Heidelinde und Friedrich kam und aus dem dröhnenden Triebwerk nach kurzer Zeit nur noch triebhaftes Stöhnen und merkliches Werken zu hören war und nach der Landung und dem Verklingen des triebwerkenden Dröhnens bis zum Fortlaufen der erstbesten Passagiere immer noch fortlaufendes stöhnendes Werken das entkleidete Treiben der beiden Triebfedernden bis zum Ankleiden und Auschecken begleitete.

Heidelinde Hirsch-Fänger möchte nun mithilfe ihres Anwaltes Bertram Schorsch Blatt-Schneider die Fluggesellschaft auf Schattenersatzdasein verklagen, weil sie ab jetzt in ihrem Heimatdorf Untertage am oberen Anschlage (636 Einwohner mit sehr fortgeschrittener Diarrhöe) bis zum Entbinden nur noch nachts entschwinden kann. Als Grund gibt sie an, dass sie aufgrund der Tatsache, dass sie während des Jungfernfluges kilometerweit abgetrieben wurde, nach menschlichem Ermessen gar nicht hätte schwanger sein dürfen. Der Pilot und sein beischlafender Co bestreiten diesen Vorwurf jedoch entschieden und verweisen darauf, dass der eingebaute Trieb ab Werk das maximale dröhnende Stöhnen während des Jungfernfluges um ein Mehrfaches überschritten hatte, wie Flugschreiber Daniel Düsen-Trieb, der beim Jungfernflug die ganze Zeit in seiner Black Box bei voller Beleuchtung saß und diese auch nur ein einziges Mal für wenige Flugstunden verließ, um seinen Bleistift zu spitzen. “Also, wenn Sie mich jetzt so direkt fragen, ist sowas nach Adam Riese überhaupt nicht möglich.”

16.2.2012

Fakir leidet an viel zu schmerzloser Nagelbrettentzündung

Abgelegt unter: Zeit-Geschichten — Paul Boegle @ 22:16


Trotz Schmerztherapie stellen sich einfach keine Schmerzen ein

Fakir Franziskus Furunkel, auch unter dem Namen “Der Barmschmerzige Samariter” bestens bekannt, der seit Jahren an einer vollkommen schmerzlosen Entzündung seines Nagelbrettes leidet, muss jetzt wohl endgültig einen Antrag auf Frühpension einreichen. Obwohl der schmerzlos geprüfte Mann wirklich schon alles versucht hat, um endlich wieder unter Schmerzen zu leiden, zuletzt hat er es sogar mit einer Schmerztherapie und einer Prügelkur versucht, bei der er trotz Auspeitschen und der neuesten Sadotechniken überhaupt keine Schmerzen gespürt hat, ist und bleibt der Leidlosgeplagte ein hoffnungsloser Fall für die Medizin.

Fakir leidet an viel zu schmerzloser Nagelbrettentzündung. Und ein kostenloser Ratschlag von Sexualtherapeut Paul Boegle. Eine spanische Fliege ist nicht für ein dauerhaftes Sommer-Hoch verantwortlich.Franziskus Furunkel, welcher von seiner großen, aber immer kleiner werdenden Anhängerschar auch gerne und ehrfurchtsvoll “Die atemraubende Daumenschraube” genannt wird und der seinen Abschluss an der Staatlichen Fakirultät mit maximalem Kummer sum laude bestanden hat, litt nach Auskunft seiner selbstsichernden Schraubenmutter schon als kleines Fakirkind unter unvorstellbarer Schmerzlosigkeit, wie sie nun in einem tiefgreifenden Gespräch mit “Freie Zeit“, dem Blog für kuschelweiche Daunenbetten und friedhofsgebettete Kuscheltiere, erzählte. “Franzi war eigentlich schon immer eine Sorgenkind. Selbst als ich ihn mit dem Staubsauger verprügelt habe, hat er immer nur gelacht und gefragt, ob da nur Luft rauskommt. Und abends wollte er nie auf seinem Nagelbrett schlafen, sondern hat sich immer still und heimlich auf die Schnellstraße gelegt und gewartet, bis ihn der Frühverkehr überrollt hat. Dann ist er immer vollkommen verdreckt heimgekommen und hat erzählt, dass er unheimlich viel Spaß hatte. Wir sind von einem Psychopathen zum nächsten, aber keiner war imstande, ihm zu helfen. Verdroschen haben sie ihn bis zum Geht-nicht-mehr. Solange eben, bis nichts mehr ging und die lauter Blasen an den Händen hatten. Aber kaum ging nichts mehr, ging Franzi. Einmal hatte er sich den rechten Mittelfinger 38 Mal gebrochen. Wir haben den netten Anästhesisten extra gebeten, ihn ohne Narkose zu operieren. Und was soll ich Ihnen sagen, der Franzi hat sich darüber beschwert, dass das mit der OP viel zu kurz gedauert hat. Also die Operation halt. Er wollte sich dann auch noch die restlichen Finger brechen, aber dann hat er sich wieder davongeschlichen und hat auf dem nächsten Autobahnkreuz im Stop and Go Verkehr gebettelt, dass ihn jemand aufs Autobahnkreuz nagelt. Wollte aber keiner, also hat er das Stop and Go selbst in die Hand genommen und solange gewartet, bis jemand mit Schneeketten über meinen Jungen gebrettert ist. Er hat dann gemeint, dass das auch nicht das Wahre sei, weil die ja nicht mehr mit diesen Spikes auf der Straße fahren dürfen. Ich hab’s dann auch mit selbstgehäkelten Spitzendecken probiert. Aber bei denen hat der Franzi überhaupt gar nie nichts gespürt. Ich hab halt geglaubt, dass diese Spitzen vielleicht ein bisschen Schmerzen verursachen, aber null Reaktion bei meinem Kleinen. Und ie zwei Klöppeldecken, die was ich da ersteigert hab, weil ich ihm halt so helfen wollte, hat er nicht einmal mehr angeschaut. Oh ja, in eine hat er rein geschneuzt, weil er damals eine ziemlich starke spanische Grippe aus Madrid mitgebracht hat. Die war zwar saumäßig günstig und am Zoll hat er sie auch vorbeigeschmuggelt, aber mit der guten alten Schweinegrippe halt doch überhaupt kein Vegleich. Ach, da fällt mir doch ein, dass ich irgendwo noch diese spanische Fliege haben müsste. Die hab ich damals auf Mallorca bei so einer Butterfahrt gekauft. Hab ich zwei Heizdecken gekauft und dieses Ungeziefer war gratis dabei. Kein Ahnung, wo die sein könnte. Mein Gott, bin ich schon vergesslich.”       

Wie es nun mit dem beliebten Fakir, der vielen unter seinem Künstlernamen “Das vernagelte Gitterbrett” ein Begriff sein dürfte, weitergeht, steht noch völlig in den knietiefen Zisternen. Obwohl sich jetzt nach Meinung seines behandelnden Zimmermanns, der ihm mit ein paar 100er-Nägeln über die gröbste Schmerzlosigkeit hinweg helfen konnte,  eine leichte Entzündung seiner Nagelbretter unter seinen Nagelbetten eingestellt hat, liegt vor dem Mann sicherlich noch ein langer leidensloser Weg voller keiner Qualen. Wir wünschen ihm auf alle Fälle das Allerschlechteste und hoffen, dass Franzi vielleicht irgendwann wieder einmal so richtig schöne Schmerzen hat, um endlich von seinem unsagbaren unleidlichen Leiden befreit zu werden. Wo kommen wir denn hin, wenn die ganze Welt dauernd unter grausamen Glückszuständen zu leiden hat. Einer muss ja schließlich einmal den Anfang machen und auf sein Recht auf grausame Schmerzen pochen. Zur Not auch mit Gewalt.

28.1.2012

Der Wolf und die sieben Geißlein-Geiseln

Abgelegt unter: Zeit-Geschichten — Paul Boegle @ 03:28


Mörderische Märchenstunde mit Onkel Paul

Es waren einmal sieben Geißlein und ein alter armer Wolf namens Wolf. Der rührende Entführer Willibald Wolf, der Erfinder des kettenbetriebene Wolfdreigangsees mit wasserdichter Gangschaltung und tropfender Zunge, dessen Lieblingsessen Wolfrahmschnitzel von seinem guten Geschmack zeugte und der zusammen mit seinem Bruder Wilhelm Wolf die Wohlfahrtsstiftung “Zur zweigeteilten Ziege” gegründet und danach zur Zufriedenheit aller wieder aufgelöst und die Ziegenfüße vom Rest der Wohlfahrt Der Wolf und die sieben Geißlein Geiseln. Ein tragisches Märchen von den grimmigen Gebrüdern Paul Boegle. Ein Fleischwolf dreht vollkommen durch.ausgelöst hat, um zusammen mit Wilhelm die ausgelösten Erlösten unter einem Beet wildgewordener Lupinen, welches ein Grabstein mit den handgemalten Goldlettern “Fress In Peace: Hier fraß Lupus” zierte, zu begraben. Was jetzt leider dazu führen wird, dass Willibald bald im Verlaufe dieses Märchens vollkommen durchdrehen wird. Grausame Vorstellung? Leider, aber wir sind schließlich nicht im wahren Leben, wo Friede, Freude, Eierkuchen, Eiersuchen, Eierkratzen unseren beschaulichen Alltag bestimmen. 

Willibald Wolf war und ist aber auch laut “Freie Zeit“, dem Blog für Stockholm Syndrom und Schwedenbomben, ein einsamer Wolf, denn Wilhelm Wolf, sein Bruder aus besseren Tagen, suchte das Weite und fand es unter der Erde, wo er bis heute noch liegt. Willibald Wolf, der niemals in seinem räudigen Leben jemanden hatte, der mit ihm, dem Wolf tanzt, beschloss daraufhin, sein Glück mit lukrativen Geiselnahmen zu versuchen. Immer, schon damals in seiner Kindheit, als Willibald noch der kleine Willi war und als Willi bald hier und Willi bald dort zuschauen musste, wenn die anderen mit geilen Wölfinnen singend ausgingen, triefend ausliefen und zusammen um leckere und knusprig rohe Ziegenfüße tanzten und sich gegenseitig schöne Ziegenköpfe und zarte Geißlein-Geiseln, welche sie gefangen hatten und wegen Überschreitung des Haltbarkeitsdatums kein Lösegeld erhielten, in den blutleeren Rachen schoben, bis endlich durch hausgemachte Innereinen die ganze breiige Schweinerei zum blutigen gegeißelten schweinischen Einheitsbrei in lachenden Rachen, welche auf krachenden Knochen die goldgelben Zähne darauf solange verbrachten, bis die schlabbernden schnappenden lechzenden Lefzen vor lauter Krachen das Lachen im wölfischen Halse stecken blieb und zusammen mit dem ehemals blühend blutigen Leben um Vergebung und Beendigung der knöchrigen Angelegenheit baten. Dann marschierten sie mit dem Spaten durchs Moor und erzählten von ihren spaßigen Moritaten.

Willibald Wolf, der willige Wolf mit dem einzelnen knurrenen Magen und unzähligen geknurrten Fragen war manchmal froh, wenn ihn sein einzig bester Freund, der ebenso einsame Wolfisch Moby Dick mit dem dicken Arsch, ein naher Verwandter von Wolfbarsch Wolfgang dem Vollbärschigen, besuchte. Doch seit der ziegenbärschige Wolfisch, ein naher Verwandter des Walfisches und entfernter Bekannter des schnurrbärschigen Wolfbarsches Wolfgang der Backenbärschige, aber eben ein Wolfisch und kein glattrasierter Wolfbarsch im spiegelglatten Watt, in Walhalla während eines Landgangs zu Grabe getragen wurde, hat Willibald Wolf gar niemand keinen überhaupt nicht mehr, mit dem er sich ein kühles Gläschen Wolfram-Iridium Legierung hinter die Kiemen oder auf den Riemen, welcher den Wolf mit der Rute zur ziemlich beschämend schemenhaften Wolfsrute verbindet, schütten oder auf ein Stündchen die Sorgen des Alltags bei einer Runde Wolf-Fühlen oder Im-Dreck-wühlen vergessen kann.

Doch auch Willibald hat nun endlich, nach Jahren des Hungerns, sein kleines Stück Glück gefunden. Sieben kleine feine Geißlein, große Geißeln der Menschen und doch nur ein kleiner feiner hauchdünner Schnitt durch die Menschheit, haben jetzt beschlossen, dem armen warmen Wolf Gesellschaft und Geiselhaft zu leisten. Alle sieben Geißlein wollen sie Freunde auf kurze Lebenszeit vom alten kaltwarmen Wolf werden, seine verrosteten müden Kiefer wieder auf Vordermann bringen, ihn wieder einmal richtig waschen und mit allerlei ausgesuchten Leckereien aus ihren hausgemachten dampfenden Innereien füttern. Denn Willibald Wolf hat die sieben Geißlein zu sieben glücklichen Geiseln gemacht. Nun sitzen sie alle zu früher Stunde in trauter Runde und warten gefesselt und geknebelt auf die mahlenden Mühlen, welche Fleisch zu Fleisch faschieren. Endlich hat auch Willibald Wolf das bekommen, was er schon lange verdient hätte. Sieben kleine dampfend duftende luftig weichgedrehte augenverdrehende Spielkameraden, welche ihn so richtig glücklich und zufrieden machen. Rundherum hat er sich herzzerreißend und herzzerbeißend von seinen sieben Geißlein verabschiedet, sie eine nach der anderen im Kreis und im Schraubgewinde geschwind gedreht, durch die Mangel genommen, immer eine plagende Geißlein-Geisel nach der anderen darf wandern im schnell drehenden Kreisel voller metallener kleiner Zähne. Hui, wie dreht sich das Rad der Geschichte schnell und verschlingt ruckzuck ein Geißlein nach dem anderen, spuckt Blut und hausgemachte Innereien von glücklichdampfenden Geißlein entzweien. Immer tiefer wandern die dummen Ziegen im metallenen Magen von Willibald Wolf Richtung Wolf-Behagen. Noch ein kleines Schlückchen irisierendes Wolfram-Iridium auf nüchternen Magen. Ein Schlückchen in Ehren kann jetzt niemand mehr verwehren. Es knirschen die Knochen, kommen zögerlich durch die Metallschnecke gekrochen, es tropfen die zur Ader gelassenen verblassenden Geißlein, es schnalzen die Sehnen, erstarren im Dehnen, es blickt von vorn durch zahlreiche Öffnungen der Schnitter. Der Vorhang fällt, selbst dem Tod ist das Gemetzel zu bitter.

Jetzt ist Willibald Wolf, der alte arme warme satte Wolf wieder einsam. Aber satt ist er, der am liebsten mit dem Schatten vom Wolf tanzt, weil nach dem Schlückchen in Ehren sollst Du dem Totentanz Dein Händchen nicht verwehren. Die sieben Geiseln sind tot und Willibald kann endlich wieder in Ruhe mahlen. Im Leerlauf laufen die Geschäfte mehr schlecht als recht. Diese sieben Geißeln der hungrigen Wölfe, endlich mausetot, ziegentot. Und der große kleine Willi kann endlich beruhigt auf Mutter Geiß warten. Seine Lebensabschnittspartnerin, deren letzter großer Wurf aus sieben entzückenden Geißlein bestand, deren letzter Lebensabschnitt wohl demnächst gekommen sein dürfte. Natürlich weiß Mutter Geiß noch nichts von ihrem kleinen Stück Glück. Aber was Mutter Geiß nicht weiß, macht Willibald den Wolf jetzt schon ganz schön heiß. 

Und wenn sie nicht geborgen sind, dann kleben sie noch heute. An Willibald Wolf, dessen Wolfram-Iridium Legierung langsam abblättert. 

12.1.2012

Krawalle in London durch Olympisches Komitee verursacht

Abgelegt unter: Zeit-Geschichten — Paul Boegle @ 02:41


Schuldeingeständnis von Londons Olympia-Cheforganisator Sebastian Coe

Wie jetzt aus einem Geheimbericht der Königlich Britischen Feuerwehrbrigade KABUFF, welcher “Freie Zeit“, dem Blog für nachfüllbare Benzinfeuerzeuge und benzingetränkte Waschlappen, vorliegt, dürfte das Nationale Olympische Komitee von Großbritannien für die Krawalle in London und anderen englischen Städten im August 2011 hauptverantwortlich sein. Die Geheimakte “Hades hadert mit seinem Schicksal“, welche an das Britische Feuerwehrhaus, welches direkt Queen Elizabeth unterstellt ist und an den Brandschutzbeauftragten des Krawalle in London im August 2011 durch Olympisches Komitee verursacht. Brandbeschleuniger Paul Boegle deckt einen Riesenskandal auf. Lord Sebastian Coe, der Leiter des Organisationskomitees der Olympischen Spiele 2012 in London, hat inmitten seiner persönlichen Benzinvorräte beim Entzünden der Olympischen Fackel für ein vorolympisches Feuer gesorgt.Unterhauses gerichtet war, bringt dabei einige hochbrisante Details im Zusammenhang mit den Krawallen in der britischen Metropole ans Licht der Öffentlichkeit und birgt im wahrsten Sinne des Wortes Dynamit.

In einer schnell einberufenen Pressekonferenz von Lord Sebastian Coe, welcher als zuständiger Cheforganisator des Nationalen Olympischen Komitees unter anderem auch für die Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele 2012 in London die Verantwortung trägt, gibt der ehemalige 1500 Meter Olympiasieger und Weltrekordhalter über die 800 Meter jetzt zum ersten Mal unumwunden zu, dass der Auslöser für die randalierenden Menschen im August 2011 wahrscheinlich das unachtsame Entzünden der Olympischen Fackel war. Die schweren Unruhen durch hauptsächlich arbeitslose Jugendliche, welche bisher immer als die Auslöser für die vielen Autobrände galten und bei denen sogar ein komplettes Mobbing-Center solange terrorisiert wurde, bis es bis auf die Grundmauern niederbrannte, müssen deshalb nun wohl noch einmal in einem völlig neuen Licht betrachtet werden.

Welche Konsequenzen nun dem Olympischen Komitee und ihrem Cheforganisator drohen, wollte Prinz Harry, der für das Schwenken des Startschusses und das Abschießen der Zielflagge bei allen Ruderwettbewerben auf der Themse zuständig sein wird und zusammen mit seinem Bruder William den Eröffnungswalzer zu den Tönen seiner Combo “The Big Gasoline Royal Brothers feat. DJ J.R.” bei den Spielen tanzen wird, allerdings nicht sagen. Doch angesichts der Aussage von Kettenraucher Sebastian Coe, der schon während seiner aktiven Zeit als Spitzensportler auf der Mittelstrecke pro Runde bis zu sechs Zigaretten rauchte (im denkwürdigen Finale 1984 über die 1500 Meter schaffte er im Schlusspurt sagenhafte und sensationelle drei Camel ohne Filter in einem einzigen Lungenzug auf den letzten 100 Metern) geht die Sportpresse davon aus, dass dem Chef des Organisationskomitees schwerwiegende Konsequenzen bis hin zur Wegnahme seines Feuerzeugs drohen. “Yes, we are guilty. I have to apologize in the name of the National Olympic Committee for all the inconvenience. It was a great mistake to flame the Olympic Torch near to my private petrol supplies.

Das uneingeschränkte Schuldeingeständnis und die Tatsache, dass er sich ohne Vorbehalte für sein Fehlverhalten vor brennenden Kameras entschuldigt hat und nachher alle zu sich nach Hause zum Grillen einlud, dürften dabei sicherlich als strafmildernd gewertet werden. Doch weshalb Coe einen Probebrand des olympischen Feuers hinter seinen ganz persönlichen Benzinvorräten veranstalten wollte, bleibt mehr als rätselhaft.

Dass die Causa überhaupt bekannt wurde, ist dabei einem 46 Jahre alten Brandbeschleuniger der Glow Risc Investigations Special Unit G.R.I.S.U zu verdanken. Der Experte, der sich sogar in seiner Freizeit mit den Brandursachen beschäftigte, kam dabei dem Rätsel während der Zubereitung von vier Hotdogs für sich und seine Familie auf die Spur. Beim Betrachten einer Videoaufnahme fiel ihm auf, dass Sebastian Coe dabei mit dem für das Entzünden der olympischen Flamme vorgesehenen ehemaligen Weltklasse-Dreispringer Jonathan Edwards inmitten seiner privaten Benzinvorräte unsachgemäß mit offenem Feuer hantierte. Insider vermuten, dass Edwards schon einmal testen wollte, ob er mit der Olympischen Fackel in der Hand über Loch Ness hüpfen kann und danach vielleicht sogar mit einem Bein über Stonehenge kommt, ohne ins Stolpern zu geraten. Wie dem auch sei. “Freie Zeit“, der Blog für ebenerdige Kohlenmeiler und kettenrauchende Meilensteine, spricht vorsichtshalber die Empfehlung aus, bei den Olympischen Spielen auf das Anzünden der olympischen Flamme komplett zu verzichten und stattdessen lieber gemeinsam baden zu gehen. So oder so.      

6.1.2012

Ich weiß, was du letztens mit Dr. Sommer getan hast

Abgelegt unter: Zeit-Geschichten — Paul Boegle @ 15:43


Bravo“, das anerkannte Fachblatt für angehende SexualtherapeutInnen, wird erpresst

Wie erst jetzt durch die Boulevard-Druckpresse bekannt wurde, sieht sich “Bravo“, das Magazin für sexuelles “Juhu” und stimulierendesIch kommeeeeeeeeeeeeeeee gleieieieich!“, mit einem unbefriedigten Erpressungsversuch korpuliert. Die Jugendzeitschrift, welche schon Adam und Eva bei Stellungsspielen im Freien unter einem Ich weiß, was du letztens mit Dr. Sommer getan hast. Paul Boegle kommt einer rätselhaften Mordserie rund um das Verschwinden von “Bravo”-Sexualtherapeut Doktor Sommer auf die Schliche.Apfelbaum durch gute Ratschläge und hilfreiche Tipps zu einem gefüllten Apfelkuchen und gekochten Rippchen verhalf, muss sich nun im Zusammenhang mit dem rätselhaften Verschwinden von Doktor Sommer massierte Vorhautwürfe gefallen lassen. Der oder die unbefriedigten Erpresser haben in einem Bekennerschreiben an die “Bravo”-Ejakulation unter der mehr als rasierten Überschrift Ich weiß, was du letztens mit Dr. Sommer getan hast gedroht, Hinweise, welche mit dem spurlosen Schlucken vom Erdhoden in Verbindung gebracht werden können, an “Freie Zeit“, den Blog für handgefertigtes Petting und industriell hergestellten Pudding, weiterzugeben.

Doktor Sommer, der zusammen mit einigen jungen und sehr frigiden Menschen, welche er vor dem ersten Orgasmus bewahrt hatte und die seither vor lauter Dankbarkeit die hauseigene Samenbank reinigen, sich gegenseitig ungustiöse Pickel ausdrücken und diese dann gegenseitig und miteinnder mitessen sowie in den Ferien von Doktor Sommer, den sogenannten Sommerferien, mit diesem immer eine dunkle Küstenstraße hinauf und hinunter fahren, ohne zu wissen, weshalb sie das machen, wird laut Krimivaginalpolizei bereits seit fast neun Monaten gesucht. Julie Caesar, Helen Birne, Barry Huckle und Ray Charles, welche eingehend von der Sonderkommission über die herrschenden Sexualpraktiken befragt wurden, konnten jedoch glaubhaft versichern, dass sie sowohl  in der Regel als auch während anderer Zyklen mit dem verschwundenen Sexproblem nichts zu tun hätten.

Der schwer beschäftigte Polizeivibrator dazu in einer sehr kurzen Stellung: “Die jungen Menschen haben für den fraglichen G-Punkt alle ein hieb- und stichfestes Tampon in der Tasche. Wir haben im moment keine Ahnung, in welchem Intimbereich sich der Herr Doktor befinden könnte. Schön langsam müssen wir das Schlimmste befruchten.” Angesprungen auf die Frage, was es denn mit diesem libidösen Bekennerschreiben auf sich haben könnte, wollte sich der stellvertretende Kriminaloberpenisbruch nur sehr oral äußern, ohne jedoch eine anale Schlussfolgerung abzuspritzen: “Natürlich gehen wir auch diesen Knutschflecken nach. Aber ich sage es gleich so, wie es wahrscheinlich auch gleich so ist, wenn ich es gesagt habe. Dass die Erektion von Bravo etwas mit der Intimrasur zu tun hat, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Die kriegen eigentlich schon seit Jahrzehnten keinen mehr hoch, warum sollten die also gerade jetzt mit dem Stimulieren von Herrn Doktor Sommer in Zusammenhang stehen. Nein, ich denke dauernd an Sex, also muss da was anderes darunter liegen. Ich, nein, ich glaube, wir alle können nur hoffen und zu Gott kneten, dass der liebeswütige Doktor den Scheidenkrampf noch nicht verloren hat.

Weshalb jedoch dann “Bravo” von Unbemannten mit eben jenem “Ich weiß, was du letztens mit Dr. Sommer getan hast” erpresst wird und welche geheimnisvollen Paul Boegle liest gerne die “Bravo”. Und er behauptet: “Ich weiß, was du letztens mit Dr. Sommer getan hast!” Das spurlose Verschwinden von “Bravo” Doktor Sommer und ein rätselhaftes Bekennerschreiben.Informationen noch in der Unterhose stecken, welche bei genauerer Belüftung immer ziemlich nach Fisch stinkt, wird hoffentlich demnächst gelöst werden. Dass es sich höchswahrscheinlich bei dem Erpresserbrief nur um leere fahrende Trittbretter handelt, welche durch einen vorgetäuschten Orgasmus vielleicht nur an ein kostenloses Jungfernhäutchen kommen wollen, ist dabei durchaus im Bereich des vorzeitigen Samenergusses.

Seltsam ist allerdings, dass in der Zwischenzeit Julie Caesar ausgerechnet an den Iden des März einem schrecklichen und bis heute verklärten Koitus interruptus durch einen korrupten und bis heute flüchtigen Koi-Karpfen zum Opfer fiel. Ebenfalls von Interesse mit dem Verschwinden von Doktor Sommer könnte sein, dass der zweite Jugendliche Barry Huckle vor zwei Wochen durch den abnormen Eierbecher Huckleberry Finn bis zur Unkenntlichkeit ausgelöffelt wurde und nur die leere Schale unter einem hünenhaften Haufen Hühnerhaufen gefunden wurde. Dass aber vor drei Tagen auch noch de liebreizende Helen Birne beim gemeinsamen Mittagsmahl durch eine vergiftete Birne Helene die blonden Locken mitsamt dem dazugehörigen Eierschädel für immer auf die Tischplatte krachen ließ, macht den Fall doch ein kleines bisschen bedenklich. Obwohl Mutter Gertrude Glüh Birne und Vater Williams Christ Birne eher von einem Zufall mit vollem Mund sprechen, sehen die mit dem Fall betrauten Onanisten eine unmittelbare Verbindung zu den mordsmäßig Fällen. “Freie Zeit“, der Blog für freudige Triebhaftigkeit und Freud’sche Triebtheorien, bleibt an der Sache natürlich dran. 

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