Pink University: Runter mit der rosaroten Brille
Wer möchte denn nur fürs Leben lernen?
Die entscheidende Größe für den Unterricht ist und bleibt die Lehrerin und selbstverständlich auch der Herr Professor. Sagt frau und man(n) so schön, ohne großartig darüber nachzudenken, dass Frau und Mann oftmals schon diesen lernenden Kinderschuhen entwachsen sind und eben nicht mehr dort Platz haben, wo diese entscheidende Größe auf zwei Beinen mit kratzendem Kreideschwung seltsame Zeichen in Form von solch kryptischen Zeichen wie untenstehend an die Tafel schreibt und die vor der Tafel Sitzenden mit knirschenden Zähnen diesem kratzenden Treiben völlig zerknirscht und an sich kratzenden Köpfen auf zappelnden Beinen folgen, ohne eigentlich zu wissen, warum soviel Lärm um Nichts denn überhaupt vonnöten ist.
Naja, so sah zumindest das alltägliche Bildungsprogramm in Sachen Algebra und anderer schwer zu durchschauender Lerninhalte früher aus. Sozusagen im mathematischen Nirwana, in welchem die Chemie einfach oftmals nicht stimmte, aber desto nachdenklicher stimmte. Und heutzutage? Nun, wer selbst Kinder hat, wird wissen, dass heute die Schule etwas andere Formen angenommen hat, um Lerninhalte zu vermitteln. Sicher, die knirschenden Zähne und kratzenden Köpfe sind weiterhin
ein Relikt aus früheren Zeiten geblieben, welches sich kaum geändert hat. Doch Kreide und Tafel haben in vielen Fällen ausgedient und sind neuen Formen des Lernens gewichen. Doch wohin mit dem alten oder zumindest schon älteren Eisen, welches zwar immer noch lernwillig und vor allem lernbegierig ist, aber aufgrund beruflicher Erfordernisse oder weil Lernen vielleicht doch fürs Leben ist, Weiterbildung in etwas anderer Form benötigt als der zappelnde Nachwuchs? Was also tun, wenn andererseits die persönliche Entwicklung als Teil dieses fortwährenden Entdeckens und Sich-selbst-Formens ein merkliches Rappeln in den Gehirnwindungen spürbar werden lässt und der aufrecht schreitende, aber auf der Stelle tretende Homo sapiens nicht so recht weiß, wohin mit jenen brach liegenden Potentialen?
Der einfachste, nein eigentlich nicht, sondern vielmehr der bequemste Weg wäre es, dieses “Problem” solange auszusitzen, bis das Zappeln nachlässt. Ob diese Lösung auf lange Sicht befriedigend ist, mag jeder dem Denken verbundene Homo sapiens für sich selbst entscheiden. Eine andere Option dazu wäre, einfach auf “Play” zu drücken und den online lernenden Stein der Weisen von selbst ins Rollen zu bringen. Manch altes Eisen wird jetzt möglicherweise bei rollenden Steinen an einen antiquierten Herrn mit Namen Sisyphos denken, dem sein ganz persönlicher Fels zu einer richtigen Herzensangelegenheit wurde, von der er sich einfach nicht zu trennen wusste und an der er Tag für Tag feilte, ohne jedoch diese alte und ständig neue Liebe so richtig in Form zu bringen. Der alte Grieche trat zwar gehörig auf der Stelle, doch war diese Kriechen im Schneckentempo zwar kurzfristig von bescheidenem Erfolg gekrönt, doch am nächsten Morgen war der Erfolg von gestern ein ebensolcher Schnee. Machen Sie es doch ein kleines bisschen anders als jener alte Herr längst vergangener Zeiten und bringen Sie sich mit kurzen und kompakten Videokursen auf leichtere Art und Weise in Höchstform. Zuschauen, zuhören und praktisch üben: Das ist die einfachste und nachhaltigste Form, sich Wissen anzueignen. Diesem Prinzip folgt die Pink University.
Wenn Sie jetzt zum guten Schluss noch wissen möchte, welche Lösung hinter dieser seltsamen Formel steckt, fahren Sie einfach einmal mit der Maus über die Gleichung und Ihnen fällt es vielleicht wie Schuppen von den Augen. Wenn der schuppige Groschen gefallen ist, können Sie nach dem Drüberfahren auch gleich auf das Bild klicken und Sie ersparen sich das weitere Lesen dieser Zeilen. Was jetzt aber nicht bedeutet, dass ich mich nicht freuen würde, wenn Sie solange lesen, bis Ihnen die Augen zufallen. Keine Angst, das sanfte “Pling” des bis dahin gefallenen Groschens im Wert von fünf Euro wird Sie schon wieder rechtzeitig wecken. Und “Schwupp“, Sie sehen, auch diese Zeilen nehmen so unverhofft ein Ende wie damals die eigene Schulzeit mit stundenlang rechnenden Griechen und langsam kriechenden Rechenstunden.







