Bridgestone bietet Michelin-Mann Millionenvertrag
Reifenkrieg zwischen Michelin und Bridgestone erreicht neuen Höhepunkt
Während sich die neue Formel 1 Saison und die Teams mehrheitlich noch in der Ruhephase befinden (außer Michael Schumacher, der schon ordentlich an sich herumschraubt), machen andere umso mehr von sich reden. Denn zwischen den beiden großen Reifenherstellern Bridgestone und Michelin bahnt sich ein neuer und beinharter Konflikt an. Wie das Motorsportmagazin “The Fast And The Dead Serious” in seiner neuesten Ausgabe vermeldet, haben die Japaner jetzt dem französischen Maskottchen mit dem dicken Gummibauch einen lukrativen Werbevertrag im siebenstelligen
Millionenbereich angeboten.
“(…) Bridgestone has submit last week a fantastic offer to the Michelin-Man, the famous mascot from their toughest competitor from France. Experts and insiders whisper from a contract for the Michelin-Man for the next 7 years in the amount of more then 8 million US-dollars for each season.”
Ob die vom Fachjournal kolportierte Summe von acht Millionen US-Dollar pro Rennsaison für die Werbedienste des ehemaligen Michelin-Mannes und jetzigen Bridgestone-Mannes stimmt oder möglicherweise auch nur bei fünf oder sechs Millionen pro Rennsaison für die kommenden sieben Jahre liegt, macht angesichts des traumhaften Angebots der Japaner an den Franzosen, dessen Eltern aus Äquatorial-Gummiea stammen und vor mehr als 160 Jahren mit dem Schlauchboot über den Ärmelkanal nach Frankreich eingerudert sind, das Kraut sicherlich auch nicht mehr fett.
Dass es schon desöfteren Übernahmegerüchte gab, um mit dem prestigeträchtigen “Bibendum“, wie der Michelin-Mann in Frankreich heißt, die sinkenen Umsätze wieder anzukurbeln, ist nicht neu und kommt für die Insider der Rennszene auch nicht unerwartet. Schon vor einigen Monaten sagte der Vorstandsvorschwitzende Bertram Brigitte Brückenstein, der die Geschicke von Brigitte und Bridgestone Westeuropa leitet, während einer Runde Bridge mit seinen Zulieferern in einem von den Mainzelmännchen im Auftrag von Rupert Murdoch abgehörten veröffentlichten Gespräch: “Ich denke, die Zeit ist reif für einen Führungswechsel. Ich nehm noch zwei Karten und setze 30 000 Gummiringe auf schwarz. Ich glaube, dass wir den Michelin-Mann mit unserem abgefahrenen Angebot jetzt endlich am Haken haben. So, noch mal vier Karten und noch mal 20 000 Gummis und einen niegelnagelneuen Slick auf rot. Und dann kauf ich nochmal acht Brieflose und dann will ich sehen. Bei dem Angebot kann diese fette Gummiwurst einfach nicht nein sagen. So, Hosen runter. Ich hab einen Canasta und noch einen und dann noch einen und einen in der Hinterhand und alles auf Zero. Her mit der Kohle. Bingo! Und weil’s so schön ist, noch ein lupenreines Fullhouse. Und Flash und einmal bitte lächeln. Ja, ich glaube, dass die liebe Konkurrenz von Michelin in nächster Zeit eine neue Gummipuppe braucht, um zum Höhepunkt zu kommen. So, jetzt mach ich den Sack zu. Wer will noch mal, wer hat noch nicht. Runter mit den Hosen. Brigitte, bring mir doch bitte. Ja, neue Hosen. Danke, Anke!“
Auf Nachfrage von “Freie Zeit“, dem Blog für wasserdichte Alibis und rückdatierte Rundenzeiten, dementierte zwar Bridgestone die Meldung halbherzig, doch anhand eines Geheimfotos unseres Legastheniker-Reporters, dürfte es sich dabei nicht um die ganze zementierte und ausgehärtete Wahrheit handeln. Maximal um die volle Halbwahrheit, aber selbst dies ist wohl zu 100 Prozent ausgeschlossen und stimmt vielleicht höchstens zur Hälfte. Denn wenn das nicht der Michelin-Mann ist, der hier eindeutig vor dem neuen Bridgestone-Pneu posiert, der wahrscheinlich für den an sich herumschraubenden Michael Schumacher entwickelt wurde und demnächst zum vollen Einsatz kommen wird, muss es sich wohl um ein Fake handeln.
Doch dies scheint ausgeschlossen, da der vollgummierte Herr unter dem Startropenhelm auf der linken Bildseite der neu verpflichtete Testpilot Rubens “Rubberduck” Durrichello aus Maranello ist, der aufgrund schwerwiegender Differenzialschaltungen mit seinem ehemaligen Würgeteam McFahren, einer Filiale von Buttergesellschafter und Mehrfetteigentümer Prinz Williams Saubermann, der erst vor 160 Jahren, als die Eltern vom Michelin-Mann geradewegs auf dem geraden Weg mit hochgekrempelten Ärmeln und allerlei Krempel über den Ärmelkanal Richtung Frankreich ruderten, seine Mehrzweckanteile seines Teams Fred Feuerstein Bull an seinen Kompagnon Ernie Becclestone, der sich damit bei der Firma Bridge einkaufte und die Firma dann ungefragt in Beccle Bridgestone umbenannte, bevor er zusammen mit seiner späteren Frau Brigitte Becclestone nach Streichung von Beccle und Bestreichung mit Becel von Bridgestone die Bravo kaufte, welche er seiner Frau zuliebe in Brigitte umtaufte und dafür aus dem Bild der Frau Brigitte zu Ende dachte und das Journal “The Fast And The Dead Serious” machte, welches manche vielleicht noch aus früheren Zeiten und von weiter oben kennen.

