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5.1.2012

Wickie gibt zu: “Ja, ich bin kokainabhängig!”

Abgelegt unter: Zeit ist Geld — Paul Boegle @ 03:25


Die bittere Wahrheit über Wickie und die stark drogenabhängigen Männer

In einem aufsehenerregenden Geständnis gegenüber “Freie Zeit“, dem Blog für Dorfhäuptlinge und stattliche Däumlinge, spricht der in die Jahre gekommenen Fernsehstar Wickie nun zum ersten Mal über seine Kokainsucht und seine verzweifelten Comeback-Versuche. Der beliebte Kinderstar aus dem hohen skandinavischen Norden, welcher sich durch seine grenzgenialen Einfälle und Ideen über Jahre in die Herzen der großen und kleinen ZuseherInnen spielte, redet jetzt zum ersten Mal Tacheles und über seine zerfressene Nasenschleimhaut. Dass der Verdacht der Kokainsucht von Wickie schon seit langer Zeit über dem vergessenen Star schwebt, ist nicht neu. Das permanente Fassen an die Wickie und die stark kokainsüchtigen Männer. Paul Boegle im Interview mit Wickie, welcher seit Jahren stark kokainabhängig ist. Das permanente Fassen an die pulverbeschichtete Nase zeugen seit langer Zeit von seiner heimlichen Drogensucht.Nase, um letzte Reste des weißen Pulvers zu beseitigen, die euphorischen Stimmungen nach einer lächerlichen und absolut hirnverbrannten Idee und die eingebildete Steigerung seiner Leistungsfähigkeit ließen manche Menschen schon lange vermuten, dass der Hauptdarsteller ein massives Drogenproblem hat. Paul Boegle hat während eines Spaziergangs das Interview mit Gunnar Egill Harald Hirschsnorrja Myrrhedrengdir Skallagrimsson Christophorus Daumsson Rangölkdurdottir, welcher den kleinen Wickie darstellte, sehr einfühlsam geführt und trotzdem auf das Wesentliche gelenkt. Nämlich auf die pulverbeschichtete Nase.

Paul Boegle: “Gunnar Egill Harald Hirschsnorrja Myrrhedrengdir Skallagrimsson ist für drogenabhängige Mitteleuropäer wie mich natürlich schon sehr kompliziert und fast unaussprechlich. Besonders wenn ich mit einem gleichgesinnten Junkie ein Interview führen soll. Ist es o.k., wenn ich Gunni-Boy sage? Oder von mir aus auch Eggi-Schnecki, wenn Ihnen das lieber ist.

Gunni-Boy und Eggi-Schnecki gleichzeitig: “Nein, das ist völlig in Ordnung. Danke für die Einladung. Und natürlich auch für die schöne Kokainspur auf meinem Nachttisch. Phänomenal, was ihr hier auf dem Festland für Stoff zum Nachtisch auf dem Nachttisch habt. Hätte ich den damals gehabt, wäre ich wahrscheinlich jetzt noch beim Sterneschauen. Geiles Zeug, alle Achtung!

Paul Boegle: “Gerne geschehen, kein Problem. So, aber jetzt zum Ernst des Lebens. Sie hat es ja nach dem Ende der Serie “Wickie und die stark kokainabhängigen Männer” ganz schön aus der Bahn gehauen. Keine Rollen, keine Engagements, keine Kohle, aber Drogen ohne Ende. Erinnert mich irgendwie an Peter Pan und sein klitzekleines LSD-Problem. Wie war das damals? Wissen Sie was, ich sag jetzt einfach Du zu Dir. Harry Hirsch wär doch ganz nett.

Harry Hirsch: “Ich konnte zum Schluss während der Dreharbeiten ohne Kokain gar nicht mehr vor die Kamera. Ich hab mir den Stoff solange durch die Nase gezogen, bis ich nur noch Sterne gesehen habe. Aber die anderen waren auch nicht besser. Ohne harte Drogen ging bei denen auch nichts. Wir haben schon vor der ersten Einstellung die erste Drogenparty gefeiert. Der Persson-Ole Penisson, das war der, der meinen Vater Halvar gespielt hat, war einmal so stoned, dass er vor lauter Drogenrausch statt auf das Wikingerschiff in eine U-Bahn eingestiegen ist und dort die Fahrgäste ausgepeitscht hat, weil die ihn ganz verständnislos angeschaut haben, wie er zu schreinen begonnen hat. Los, rudert, ihr Drecksäcke. Ihr gottverdammtes Gesindel, greift endlich in die Riemen. Es war zum Brüllen. Also, zumindest für uns.

Paul Boegle: “Interessant. Ist mir auch schon mal passiert. Allerdings nicht in der U-Bahn, sondern auf einem Wikingerschiff. Und was war mit den anderen. Waren die auch alle so drauf wie Persson-Ole Penisson und Du? Ich denke, ich sag besser Schallalalala, das merken sich die Zuhörer besser. Wenn überhaupt jemand zuhört.

Schallalalala: “Gute Idee! Perfekter Plan. Tadellos, absolut genial. Solche Ideen hatte ich damals auch immer. Ein Schniefer und schon rief er. Also, der Gedankengang. Spätestens nach der zwölften Line war ich wieder in der Spur. Die anderen waren fast noch schlimmer. Der Håkon Sondre Ibsen, das war der Dürre, der den Tjure gespielt hat, hat sich ohne Ende eingeraucht. Der war im Dauerdelirium. Dann war er zumindest einigermaßen ansprechbar. Eine Laune hatte der immer, wenn er keinen Joint in der Birne hatte. Und der was den Urobe gespielt hat, wie hieß der gleich noch? Irgendwas mit Amundsen, glaub ich. Auf jeden Fall war das ein alter hinterlistiger Sack. Hat immer nur dann auf mich besonders aufgepasst, wenn er wusste, dass ich mich mit meinem Dealer getroffen hatte und genügend Stoff in den Taschen hatte. Und dass der Faxe immer so einen Riesenhunger hatte, lag wohl kaum daran, dass er so dick war. Ja, so hat es bei uns am Set ausgeschaut.”

Paul Boegle: “Und die Ylvi? Was treibt die jetzt so? Von der hört man gar nicht mehr. Du weißt schon, Grimmi-Man, die beste Freundin vom Wickie.

Grimmi-Man: “Wer bitte ist Wickie? Egal! Also, von der hab ich seither auch nichts mehr gehört. Der Thor Einar Bjørnstjerne Burnout, das war der, was immer so bescheuert Hulla! Hulla! geschrien hat, ich glaub, im Film hieß der Smörre oder Snorre so ähnlich, der hat mir erzählt, dass die in Oslo auf den Strich geht. Aber keine Ahnung, ob das stimmt. So, jetzt muss ich aber schön langsam Schluss machen. Mein Deal.., also mein Manager holt mich gleich ab. Pünktlichkeit ist schließlich die Höflichkeit der Könige.

Freie Zeit“, der Blog für entsetzliches Vergessen und besessenen Entsetzen, dankt für das ausführliche Interview und wünscht Wickie alles Gute für die Zukunft. Wussten Sie übrigens, dass Kermit erst unlängst Miss Piggy mit Schweinehaut und Borstenhaar verschlungen hat? Ja, ist Ihnen schon bekannt? Richtig, hatte ich ja unter “Frosch Kermit vernascht Miss Piggy am Badeteich” geschrieben.

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