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28.11.2011

Koloss von Rhodos leidet unter Größenwahn

Abgelegt unter: Zeit-GenossInnen — Paul Boegle @ 22:43


Der Held der griechischen Antike wird zur menschlichen Tragödie

Der Koloss von Rhodos leidet seit der griechischen Finanzkrise unter Größenwahn. Ab jetzt nennt er sich nur noch Michael Helios Jacksonopoulos und tanzt nicht mehr Sirtaki, sondern völlig aus der Reihe. Der Held der griechischen Antike wird immer mehr zur menschlichen Tragödie. Paul Boegle beobachtet das seltsame Treiben mit Argusaugen.Griechenland dürfte ein neues Problem haben. Doch dieses Mal nicht nur eine leichte Finanzkrise, welcher sich nächstes Jahr zu einem kapitalen Weltuntergang ausweiten könnte, sondern wirklich ein schwerwiegender Gefahrenherd droht der nach dem Rhododendron benannten Stadt. “Freie Zeit“, der Blog für schamlose Übertreibungen, immergrüne schwarzbraune Sträucher und generöse Teufelsaustreibungen, geht sogar so weit und sagt zur neuen hellenistischen Misere: “Husten, das ist wirklich ein Problem!

Denn wie erst beim Einlaufen und folgendem Ausrudern der letzten verbliebenen Triere auf Mallorca, die anderen zwei wurden bereits der britischen Kriegsmarine zu besonders günstigen Konditionen verkauft, unter dem linken handbetriebenen Seitenruder und unter der betreibenden Hand bekannt wurde, leidet der Koloss von Rhodos seit dem griechischen Haushaltsdefizit unter Größenwahn. Der Koloss, aufgrund seiner stattlichen Erscheinung und seines sehr gepflegten Erscheinungsbildes eigentlich ein gern gesehener Gast auf jeder Party, dürfte der vergangene Erfolg zu Kopf gestiegen sein. Ab jetzt nennt er sich nur noch Michael Helios Jacksonopoulos und tanzt nicht mehr Sirtaki, sondern völlig aus der Reihe und reihenweise Moonwalk, funkentstörterweise Walkie Talkie und unverständlicherweise den äußerst anstrengenden Walk of Fame, was aber oftmals mit dreckigen Händen und nicht weniger schmutzigen Füßen verbunden ist.

Naturgemäß zeigte sich der Gemeinderat von Rhodos nicht sehr begeistert von den Starallüren und Sangesambitionen seines berühmten Einwohners, welcher seit langer Zeit ein kleines, aber sehr feines Einfamilienhochhaus vor den Stadttoren besitzt. Denn Michael Helios Jacksonopoulos, der mit bürgerlichem Namen eigentlich Philipp Müller-Schwartenfels heißt und im bürgerlichen Leben zusammen mit Howard Carter einige Semester Archäologie studiert hatte, bevor er im Duett mit der ebenfalls aus Griechenland stammenden Nana Mouskouri durch den Schlager “Schwarzgrün ist die Haselolive, schwarzgrün ist auch mein Gesicht. Schwarzgrün muss mein Tsatsiki sein, gerade so wie ich.” über Rhodos hinaus bekannt wurde, hat der Stadt doch zu mehr oder weniger Wohlstand verholfen. Selbst Viki Leandros, welche neben dem großen Griechen Anthony Quinnopolous selbst eine relativ große Griechin ist und für ihr Leben gerne schwarzgrünes Tsatsiki isst, hat erst unlängst wieder neidlos anerkannt, dass Michael, der eigentlich ja Philipp heißt, wohl der große Grieche schlechthin sei und wohl das stärkste Erdbeben überleben würde. Das daraufhin Otto Rehhagelopoulos, welcher seit einigen Jahren selbst großer Halbgrieche ist, aber weniger gerne schwarzgrünes Tsatsiki für sein Leben gerne isst, weil dieses seinem Teint nicht die notwendige Frische verleihe, wie er selbst immer wieder gerne im griechischen großen Kreise inmitten von Unmengen Sirtaki Tanzender von sich übergibt, heftig und auf das Allerübelste widerbrochen hat, sei hier nur am Stadtrande erwähnt.

Fakt ist: Die Geschichte um Michael Helios Jacksonopoulos oder Michael Jackson, wie sich kurz und bündig Phil Müll-Schwarte auch gerne selbst kurz und bündig und ohne Umschweife und anstandslos umstandslos umschweiflos oder auch kurz und bündig nennt, bleibt sicherlich eine ganz eine spannende. Dass jetzt Plagiatsvorwürfe eines bisher unbekannten großen Nichtgriechen namens Heinopolous auftauchen, welcher kurz und bündig Heinopolo, Heinopo, Heinop, Zyklop oder auch der Einfachheit halber oder hlab und herzig und halbherzig ganz Heino genannt wird, welcher plötzlich behauptet, dass er schon vor Jahrhunderten kurz nach einem großen Erdbeben mit einer schwarzbraunen Haselnuss zusammen, mit welcher er die Grundmauern von Rhodos in Schuttt, Asche sowie Schutt und Asche gelegt hat, erobert haben will und nach der siegreichen Belagerung der Stadt daraus ein Lied komponierte, macht die Sache sicherlich nicht einfacher. “Valeri, juviduvi valera….

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