Freie Zeit, freie Meinung, freie Gedanken

13.10.2011

Klimaforschung: Indianer an Waldsterben schuld

Abgelegt unter: Zeit-GenossInnen — Paul Boegle @ 13:24


Großflächige Schäden der Forstbestände durch Indianer verursacht

Paul Boegle hat zum Jahr der Wälder furchtbar neue Neuigkeiten. Denn die Klimaforschung hat jetzt eindeutig beweisen: Indianer sind am Waldsterben schuld.Auf der 22. “Konferenz für wahllosen Wald- und Wiesenwandel (WWW)” in Klein Grünspan am Großen Zipfel (Österreich) kam es zu heftigen Kontroversen zwischen UmweltschützerInnen und Vertretern der nordamerikanischen UreinwohnerInnen. Die Umweltschutzorganisationen werfen den Indianerstämmen vor, dass diese durch den exzessiven Einsatz vollkommen veralteter Kriegs- und Jagdtechniken für das seit Anfang der 80er Jahre beobachtete Waldsterben zu großen Teilen verantwortlich seien.

Dass dieses Problem schon seit dem billigen Puff von Buffalo Bill besteht, wissen wir wohl alle. Was in den letzten Jahrzehnten alles an Bäumen durch verirrte Indianerpfeile hingemeuchelt wurde, ist der helle Wahnsinn. Rein statistisch gesehen kommen auf einen einzigen Indianerpfeil mindestens sieben ausgewachsene Eichen, elf Douglas-Tannen und ein halber geschmorter Feldhase in einer leckeren Bordeaux-Cognac-Soße. Da ist Weihnachten ja richtig friedlich und der saure Regen geradezu ein pH-Paradies im neutralen Bereich. Alleine in den letzten 104 Jahren haben wir in West Virginia, kann auch Nevada gewesen sein, auf alle Fälle haben dort irgendwo 32 vergrabene Kriegsbeile gefunden. Die Baumwurzeln natürlich alle tot! Und vier Maulwürfe, wahrescheinlich Zuwanderer aus der ehemaligen DDR, lagen mit eingeschlagenem Schädel daneben. Liebe Freundinnen, liebe Kollegen, was hier seit der Entdeckung Amerikas durch Arnold Schwarzenegger und Osama bin Laden passiert ist, grenzt förmlich an massiven Raubbau an der Natur. Waldsterben, wohin das Adlerauge reicht. Ein sterbender Baum dort, ein durchbohrter Borkenkäfer im morschen Geäst hier, zwei tote Wipfel hier und dort. Ich betone es noch einmal, auch wenn ich es immer schon betont habe. Das Waldsterben durch die Indianer muss endlich aufhören.

Häuptling “Standing Ovations” vom Stamme der “Peggy Sioux 05“, ein Ururenkel des legendären Häuptlings “Sitting Bull” und Schwager von Winneone, Winnetou und Winnie Puh, weist diese Vorwürfe jedoch vehement zurück und spricht von einem Affront gegen die amerikanischen UreinwohnerInnen. Er bestreitet zwar nicht, dass durch verirrte Pfeile manchmal auch ein Baumstamm oder deren zwei getroffen werde, sagt aber gleichzeitig, dass das alleine wohl kaum für das massive Waldsterben verantwortlich sei. “Wir haben schon auf Cowboyhüte geschossen, da wusste J. R. Ewing und George W. Bush nicht mal, dass man die aufsetzen kann. Wenn wir im Eifer des Gefechts, und das kann jedem passieren, einmal einen Baum außer Gefecht setzen, dann nur deshalb, weil sich diese nicht schnell genug in Deckung bringen. Aber uns für das gesamte Waldsterben verantwortlich machen zu wollen, weise ich entschieden zurück. Das wäre doch dasselbe, als würden Sie behaupten, dass dieser Richard Nixon eine Affäre mit der Frau vom Watergate gehabt hat.

Die Delegation der Indianer hat noch vor Ende der Konferenz geschlossen Klein Grünspan per Pony-Express verlassen. Ob nun das Kriegsbeil ausgegraben wird, steht bis zum jetzigen Zeitpunkt völlig offen. Aufgrund der ersten Schneefälle in Nordamerika und einer im Moment geschlossenen Eisdecke von bis zu vier Zentimeter und anhaltenden Bodenfrösten gehen die UNO-Beobachter davon aus, dass die Indianerstämme wohl bis zum Frühling warten werden, um mit den GrabungsarbeitenIndianer werden beschuldigt, am Waldsterben schuld zu sein. Deshalb graben sie wahrscheinlich trotz Bodenfrost das Kriegsbeil aus. Mit dem Bergepanzer Büffel, den sie von den Holländern und Deutschen im Austausch gegen 28 halbe Feldhasen bekommen haben, wollen die Indianer trotz eisiger Temperaturen das Kriegsbeil ausgraben. anzufangen. Ein UNO-Delegationsmitglied mit blauem Helm und ebensolchem Glied, welches vor wenigen Minuten im gut geführten und wegen der Dumpingpreise billigen Puff von Buffalo Bill dem Achten seine Beobachtungen abgeschlossen hat, äußert jedoch gegenüber “Freie Zeit“, dem Blog für Schweinfurter Grün und Kobaltblau, die Befürchtung: “Das kann sich aber auch schnell wieder ändern. Sollte es noch eine Wärmeperiode geben und der Boden auftauen, steht zu befürchten, dass sie doch noch in diesem Jahr das Kriegsbeil ausgraben werden. Mit dem Bergepanzer Büffel, den sie von den Holländern und Deutschen im Austausch gegen 28 halbe Feldhasen bekommen haben, wäre dies durchaus möglich. Und dann könnte es wirklich zu ernsthaften kriegerischen Auseinandersetzungen kommen.

Greenpeace hat zumindest schon sein erstes Schiff einsatzbereit gemacht und wird bis auf weiteres in der Beringstraße bis zum Ortstafelende patroullieren. Das jedoch sehen die Indianer als eine Verletzung ihrer Hoheitsrechte. Denn sie pochen auf den Vertrag mit George Washington, welche ihnen garantiert, dass ab Hausnummer 117 bis zum Ende der Ortstafel indianisches Recht herrsche. Neben der Diskussion um das von ihnen verursachte Waldsterben könnte es nun deshalb zusätzlich zu einem Streit um die Ortstafel kommen. “Freie Zeit“, der Blog für Geschwindigkeitsbegrenzungen und andere Beschränkungen, wird Sie natürlich über die weitere Entwicklung des Konfilktes auf dem Laufenden halten.

Was der Ritter auf dem ersten Bild zu suchen hat? Keine Ahnung, aber wahrscheinlich hat er auch irgendetwas mit dem Waldsterben zu tun. Diese Kreuzzüge sollen ja auch nicht ohne gewesen sein. Lässt sich aber sicherlich noch irgendwie und sowieso herausfinden.  

läuft stressfrei mit WordPress ( WordPress.de )