Freie Zeit, freie Meinung, freie Gedanken

25.9.2011

Pinocchio macht Werbung für Waschmittel Brauner Riese

Abgelegt unter: Zeit ist Geld — Paul Boegle @ 19:45


Nach illegalen Preisabsprachen ist der hölzerne Lügner mit der langen Nase idealer Partner

Nachdem Europas Wettbewerbshüter über die involvierten Unternehmen Procter & Gamble sowie Unilever eine Rekordstrafe wegen illegaler Preisabsprachen von 315 Mio Euro verhängt hatten, hat sich nun der dritte Hersteller Henkel, welcher die anderen beiden verpetzt hatte und aufgrunddessen ohne Geldstrafe weiter seine weiße Wäsche waschen und bilanzieren darf, einen prestigeträchtigen Lügner allererster Güte aus den trüben Abwässern gefischt und in die werbewirksame Waschtrommel geholt. Denn der beliebte Kinderstar Pinocchio soll das neue Waschmittel “Brauner Riese” werbeträchtig und natürlich werbeprächtig in die heimischen Wohnzimmer und Waschküchen tragen.

Henkel-Pressesprecherin Klementine Klammer-Konsumkacke gegenüber “Freie Zeit“, dem Blog für finanzielles Trommelfeuer und Waschperlen vor den börsennotiertenPinocchio macht Werbung für Brauner Riese, das neue Waschmittel aus dem Hause Riesenbetrug. Mit dem einzigartigen „Ich stinke zum Himmel“ Geldwäscheverstärker und garantiertem Kartellbildungseffekt. Nach illegalen Preisabsprachen ist der hölzerne Lügner Pinocchio mit der langen Nase idealer Partner der Werbeindustrie nicht nur für Waschmittel. Säuen: “Mit Pinocchio haben wir unseren Wunschkandidaten bekommen. Natürlich haben unsere Vorstandsmitglieder selbst recht lange Nasen vom vielen Verbraucherlügen, aber sowas wie den Pinocchio gibt es nicht einmal in unserer Vorstandsetage. Wir wollen unseren kleinen Lügenbaron soweit bringen, dass er schon im zweiten Werbespot etwa 800 Meter mit unserem neuen Waschmittel “Brauner Riese” verdreckte Wäsche auf seiner Nase aufhängen kann und gleichzeitig den Hausfrauen und Hausmännern den vollkommen überteuerten Dreck überzeugend verkaufen kann. Und ich denke, das sollte uns eigentlich gelingen. Wir haben seine Nase von unseren Technikern vor und nach der ersten Probe für unseren neuen Werbespot gemessen. Und nachdem Pinocchio die 28 Worte herunterrasselte, war seine Nase um sagenhafte 623 Meter und 53 Zentimeter länger als vor der Werbelüge. Wenn er jetzt noch ein bisschen überzeugender wird, denke ich, dass wir sogar um die 900 Meter erreichen können, auf denen wir unsere dreckige Wäsche aufhängen können. Wenn das nicht funktionieren sollte, werden wir halt statt 28 Wörtern ein paar mehr in den Werbespot einbauen.”

Freie Zeit“, der Blog für weichgespülte Birnen und frisches Fallobst von der Leine, wollte in diesem Zusammenhang natürlich auch von Kartell-Konkurrent Procter & Gamble wissen, ob der unlängst publik gewordenen Rauswurf von Meister Proper, welcher ja wegen scheinbarer Drogenprobleme und seiner Rastafrisur die polierte Werbeplatte räumen musste, in Zusammenhang mit der im April verhängten rekordverdächtigen Geldstrafe in Höhe von 211 Millionen Euro stehe. Dazu der sechsstimmige Pressesprecher-Kanon unter der hervorragenden Führung von Pressesprecher Ariel von Fleck im Arsch, einem unehelichen Nachkommen des genialen Wolfgang Amadeus Mozart (”Die Entführung aus dem Waschsalon” Kochwaschgang-Verzeichnis 2, “La Klementine di ArielKochwaschgang-Verzeichnis 24a, “Waschtagmesse in f-HalbvollKochwaschgang-Verzeichnis 147, “Konzert für Buntwäsche, Schmutzwäsche und Weichspülen mit 40 GradKochwaschgang-Verzeichnis 712): “Leck mich im Arsch g’schwindi, g’schwindi! Leck im Arsch mich g’schwindi! Leck mich, leck mich, leck mich, leck mich, leck mich. Leck mich, leck mich, leck – g’schwindi, g’schwindi, g’schwindi, g’schwindi!

Danke für das Gespräch! Und weiterhin viel Erfolg beim Wäsche waschen. Und natürlich Geld waschen. Und selbstverständlich Kunden waschen. Verzeihung, Kunden verarschen meinte ich natürlich.”

23.9.2011

Paul Boegle neulich in der Wiener Kanalisation

Abgelegt unter: Neulich in ... — Paul Boegle @ 08:32


Paul Boegle neulich in der Weltgeschichte. Mit Büstenhalter, Stethoskop und einem Loch in der Birne auf Spurensuche im Alltag. Freie Zeit, freie Meinung, freie Gedanken und sonstige Freiheiten von Paul Boegle.Der Dritte Arm vom Dritten Mann: Ein Film, zwei Kanäle, drei Arme

Neulich in der Wiener Kanalisation. Die Ratten pfeifen ein fröhliches Lied, das Echo hallt tausendfach durch die finsteren Gewölbe. Mit zarten Händen und feinen Klauen schreiben sie ihren immer gleichen Refrain “Hier gilt die Unschuldsvermutung” an die dicht mit abgegoltenen Unschuldsvermutungen besudelten österreichischen Wände. Tief unten in der Wiener Kanalisation ziehen sie ihr dichtes Netzwerk aus vermuteter Unschuld und unvermuteten Schuldbekenntnissen ohne Mut zum Bekenntnis, welche nicht rechtskräftig und unter voller Berufung aus berufenen verteidigenden Mündern im unschuldsvermuteten Gewirr der losgelassenen Bodenständigkeit und ständigen Bodenlosigkeit kommentarlos und unschuldsbeteuernd in langen Prozessionsprozessen dahinziehend mit dem kontaminierten Strom aus Geld und vorurteilsfreien Vorteilen im Nirgendwo versickern. 

Ein Schatten wirft sich gegen die Rundungen, hastet weiter. Deutlich zeichnen sich die Konturen von Hut und Mantel gegen den grauen Himmel des niedrigen Gewölbes ab. Keuchend folgt er seinem Herrn auf Schritt und Tritt. Eine eiserne Leiter reckt sich in die Höhe und verschwindet im schwarzen Loch der Decke. Der Schatten springt auf die Sprossen, wandert zwischen Leiter und Mauer dahin, teilt seinen schwarzen Körper, um danach wieder zu sich selbst zurückzufinden und in neuerlicher Vereinigung weiterzujagen.Paul Boegle neulich in der Wiener Kanalisation. Der dritte Arm vom Dritten Mann. Ein Film, zwei Kanäle, drei Arme und keine Ahnung, weshalb ich diese Kurzgeschichte geschrieben habe.

Ein Mann verschwindet. Lange bellen die Schritte gegen die Mauern aus Stein und Beton und füllen die stickige Luft mit barer Münze. Der Schatten wird kleiner. Die vor wenigen Sekunden noch klaren Konturen von drei Armen mit drei Händen am Körper eines Dritten Mannes werden fortgerissen und folgen widerstrebend dem Herrn und Gebieter aus Blut und Fleisch. Kein Festhalten, kein Ausrasten. Weiter drängt der Dritte Mann mit dem dritten Arm, hält fest, was ihm gehört und reißt den Schatten mit sich. 

Plötzlich stellt sich ein zweiter Abwasserkanal dem Dritten Mann mit dem dritten Arm in den Weg. Von rechts fließt leise glucksend dreckiges braunes Wasser, trifft im Mittelpunkt auf die stinkende Brühe aus dem Hauptkanal und vereint sich in trägem Siechtum zu einem größeren Strom aus abgebrühten Fäkalien und nimmersatter Abgestorbenheit. Begehrlich lecken die Zungen aus Scheiße an den Schuhen des Dritten Mannes mit dem dritten Arm und wispern ihr Hohelied der Unschuldsvermutungen. Vorsichtig dringt das schmutzige Nass durch die glatten Ledersohlen, saugt sich in die schwarzen Socken hinein und bleibt schmatzend im Inneren der Schuhe liegen. Langsam gleitet es dahin, schmiegt sich zärtlich an die Körperwärme und füllt jede Lücke mit breiiger Gleichgültigkeit.

Dies ist die wahre Geschichte vom dritten Arm und seinem Dritten Mann. Ein Film, zwei Kanäle, drei Arme und absolut keine Ahnung, weshalb ich diese Kurzgeschichte verfasst habe. Aber natürlich gilt auch für mich die Unschuldsvermutung. Und solange die Ratten in dunklen Kanälen dem Geld hinterher pfeifen, kann ihnen wenigstens nicht der Himmel auf den Kopf fallen. Doch dies ist wiede eine andere Geschichte.

22.9.2011

Unbezahlbares Krankheitsbild aus Museum gestohlen

Abgelegt unter: Zeit-Geschichten — Paul Boegle @ 07:59


Kunstdiebe entwenden wertvolles Krankheitsbild aus pathologischem Museum

Der eingebildete Kranke“, das wohl berühmteste Krankheitsbild der Menschheitsgeschichte, wurde letzte Nacht aus dem Pathologischen Museum in Palma de Mallorca gestohlen. Der Diebstahl des Gemäldes, ein Frühwerk von Jean-Baptiste Poquelin, wurde erst am nächsten Morgen während der Chefvisite bemerkt, als der diensthabende Arzt einem frisch operierten Kunstfehler die Nähte ziehen wollte. Obwohl das Meisterwerk alarmgesichert war und unter ständiger Bewachung am Tropf hing, konnten KunstdiebePaul Boegle hat Neues aus der bunten Welt der Pathologie. Unbezahlbares Krankheitsbild gestern aus Pathologischem Museum gestohlen. “Der eingebildete Kranke” des aus der hämischen Schule hervorgegangenen Meisters Jean-Baptiste Poquelin wurde von Kunstdieben entwendet. scheinbar unbemerkt in das Sechsbett-Zimmer eindringen und den eingebildeten Kranken mitsamt der Infusionsnadel in ihre Gewalt bringen.

Sir William Morbus Parkinson, der aktuelle Museumsdirektor und Absolvent der Knidischen Schule, welcher den renommierten Bakterientempel erst seit wenigen Wochen leitet und den leider viel zu früh verstorbenen langjährigen Leiter Carl-Corpus Hippocraticum, Fokaler Freiherr von Inzidenz, welcher von seiner Belegschaft aufgrund seiner resoluten Art nur der “Knochenbrecher von Kós” genannt wurde, ablöste, zeigte sich gegenüber “Freie Zeit“, dem Blog für unfallträchtige Anfälle und überfallartige Fallbeispiele, völlig entsetzt und konnte nur durch eine Überdosis Äther einigermaßen und eine Unterdosis Sendungsbewußtsein ruhig gestellt werden. Denn der Verlust des unschätzbaren Krankheitsbildes der international bekannten Sammlung für mehrschichtige Krankheitsbilder, phantastischer Bleistiftzeichnungen grippaler Infekte, wertvolle Siebdrucke erstklassiger Funktionsstörungen sowie die wohl umfangreichste Werkschau für kontrastreiche Röntgenbilder und eine in den Sonderausstellungsräumen gerade gezeigte exklusive Zusammenstellung detailgetreuer Fersentrümmerfrakturen wirft einige Fragen auf.

Wie gelang es der Bande, das gut gesicherte Kankheitsbild zu entwenden, obwohl das Werk mit mehr als vier Metern selbstklebender und elastischer Mullbinde an das speziell angefertigte Krankheitsbett gefesselt war? Warum schlugen die hochsensiblen Krankheitserreger nicht an, welche eigentlich direkt mit dem örtlichen Roten Kreuz verbunden sein sollten? Und wie kommt es, dass der Verlust des Krankheitsbildes erst am nächsten Vormittag festgestellt wurde, obwohl um fünf Uhr in der Früh eigentlich eine umfangreiche Fiebermessung angeordnet war, weil “Der eingebildete Kranke” ab November im Zuge der Ausstellung “Vergessene Immunsysteme des 17. Jahrhunderts” gezeigt werden sollte?

Dass das Letzte Ölungsbild des aus der hämischen Schule hervorgegangenen Meisters Jean-Baptiste Poquelin nur schwer auf dem freien Markt für außerordentliche Krankheitsverläufe zu verkaufen sein wird, ist der internationalen Sonderkommission “Disease Disaster” mittlerweile klar. Sie konzentrieren deshalb jetzt ihre Ermittlungen auf private SammlerInnen von Krankheitsbildern und Röntgenaufnahmen. Besonders der mehrmalig vorbestrafte Kunstmäzen Molière Mollcedur steht dabei im Fadenkreuz der Behörden, welcher eine Vorliebe für Kunstschätze entwickelt hat, die mit der speziellen bakteriologischen Eiter-Tempera Maltechnik und Elementen der Enkaustik bis zur Mumifizierung gefirnisst wurden.  

21.9.2011

Wahlrecht für deutsche BundesbürgerInnen auf Mallorca

Abgelegt unter: Frei-Zeit — Paul Boegle @ 09:01


Bundesrepublik Deutschland und Spanien einigen sich auf Doppel-Wahlabkommen

Deutsche BundesbürgerInnen, welche ihren nächsten Urlaub auf der spanischen Ferieninsel Mallorca verbringen, dürfen aufgrund des jetzt beschlossenen Doppel-Wahlabkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland, der Deutschen Und Regional Spanischen TrinkerInnenheilanstalt (DURST) und Spanien ab 2012 auch auf der beliebten Touristen-Hochburg ihre Stimme sowohl im Liegen als auch im Stehen abgeben. Voraussetzung für die Ausübung des Wahlrechts ist dabei ein gültiger Reisepass Gute Nachrichten von Paul Boegle für alle Feriengäste auf der Baleareninsel Mallorca. Deutsche BundesbürgerInnen bekommen ab 2012 auf Mallorca das allgemeine Wahlrecht. Deutsche BundesbürgerInnen, welche ihren nächsten Ulaub auf der spanischen Ferieninsel Mallorca verbringen, dürfen aufgrund des jetzt beschlossenen Doppel-Wahlabkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland, der Deutschen Und Regional Spanischen TrinkerInnenheilanstalt (DURST) und Spanien ab 2012 auch auf der beliebten Touristen-Hochburg ihre Stimme sowohl im Liegen als auch im Stehen abgeben.oder Führerschein, welcher allerdings nicht älter als 30 Jahre sein darf. Weiterhin empfiehlt das Deutsche Konsulat und “Freie Zeit“, der Blog für gegrillte Teutonen, rohe Sitten und gebackenen Camembert, all jenen, welche ab 2012 den sogenannten “Consell Insular” oder zu deutsch Inselräten der Balearen-Insel ihre Stimme geben möchten, dass diese WählerInnen über eine Buchung eines Hotelzimmers zu verfügen, da nur mit einer gültigen Buchungsbestätigung von mindestens vier Wochen das Wahlrecht anerkannt wird.

Zwar wird in der Hauptstadt Palma diese Voraussetzung nicht so streng kontrolliert wie in den Gemeinden Lloret de Vistalegre und besonders streng und rigoros in Santa Margalida, doch wer auf Mallorca seine Ferien in Form eines Campingurlaubes verbringt, wird selbst in der Hauptstadt Schwierigkeiten haben, in die Wahllokale zu kommen. Da der Urnengang auf Mallorca eine lange Tradition hat und bereits 654 n. Chr. zum ersten Mal in der Stadtverordnung von Palma erwähnt wird und in der “Lex Maiorica” vom 04. August 722 n. Chr. geregelt ist, sollten die für die Stimmabgabe berechtigten deutschen BundesbürgerInnen deshalb auch in angemessener Kleidung zu den Wahlurnen schreiten. Kurze Hosen, Sandalen und weiße Tennissocken bei den Männern sind dabei ebenso verpönt wie unbedeckte Schultern und Miniröcke der weiblichen Wählerschaft. Wenn Sie wählen gehen, dann bitte nur mit nacktem Oberkörper und Stringtanga (hüftlange Bermuda-Shorts werden toleriert) bzw. mit freihängenden Hängebrüsten. Sollte Ihnen der Führerschein, aus welchen Gründen auch immer, für 18 Monate oder länger bereits abhanden gekommen sein und Ihr Reisepass abgelaufen sein, sind Sie verpflichtet, bei Betreten, Betaumeln oder Betorkeln des Wahllokals Ihr All-inclusive-Armband vorzuzeigen.

Weiterhin sollten BundesbürgerInnen, welche von ihrem Wahlrecht auf Mallorca Gebrauch machen möchten, vorab “La Balanguera” (Name der Hymne von Mallorca) auswendig lernen, da stichprobenartig die katalanischen Sprachkenntnisse anhand der ersten Strophe überprüft werden. Ersatzweise genügt es aber auch, wenn Sie auf Ihrem Handy den Klingelton “König von Mallorca” von Jürgen Drews abgespeichert haben und eine beliebige Ausgabe der BILD-Zeitung mit sich tragen. Sollten Sie über eine Autogrammkarte von Jürgen Drews verfügen, ersparen Sie sich die lästigen Wartezeiten in der Schlange der Wahlwilligen und dürfen mit den anderen Glücklichen aus dem bereitgestellten Sangria Eimer solange süffeln, bis die nächstbeste Wahlkabine frei wird oder, falls Sie während des Süffelns in den nächstbesten Eimer und in das nächstbeste Koma fallen, die WahlhelferInnen tragen Sie zur nächstbesten Wahlkabine, wo Sie bis zum nächstbesten Bewußtsein liegen bleiben dürfen.  

Für die nächsten Wahlen erwartet sich die autonome Republik eine Wahlbeteiligung von mindestens 75 Promille oder sogar darüber, was damit zusammenhängt, dass der Wahltermin auf den 27. Juli 2012 gelegt wurde und dementsprechend dürften viele deutsche BundesbürgerInnen auf der Insel zu Gast sein und auch von ihrem allgemeinen Wahlrecht Gebrauch machen. Die Wahllokale befinden sich neben der Großraumdiskothek und in Strandnähe im Abstand von drei bis vier Strandliegen (bis 11:00 Uhr) bzw. Strandtaumeln (11:00 bis 14:30 Uhr) bzw. Strandtorkeln (14:30 bis 15:15 Uhr) und dann wieder Strandliegen (15:15 bis 11:00 Uhr am nächsten Vormittag).

20.9.2011

Paul Boegle neulich in der Sendung mit der geilen Maus

Abgelegt unter: Neulich in ... — Paul Boegle @ 04:39


Ein geiler blauer Elefant, eine geile Lach- und Sachgeschichte und natürlich eine geile Maus

Kinder aufgepasst! Die Sendung mit der Maus präsentiert neue geile Lach- und Sachgeschichten, welche wahrscheinlich für himmlische Begeisterungsstürme sorgen werden. Und mit dabei natürlich wie immer der kleine notgeile uPaul Boegle neulich in der Weltgeschichte. Mit Büstenhalter, Stethoskop und einem Loch in der Birne auf Spurensuche im Alltag. Freie Zeit, freie Meinung, freie Gedanken und sonstige Freiheiten von Paul Boegle.nd immer noch blaue Elefant mit seinen beiden geilen Rüsseln. Und selbstverständlich auch wieder die entzückende geile Maus. Und “Freie Zeit“, der Blog für kinderfeindliche Berichterstattung und jugendgefährdendes Bestattungswesen, durfte bei den kräftezehrenden Dreharbeiten zur neuen Staffel den Akteuren bei ihrer Arbeit zuschauen. 

Und was die kleine Maus und der blaue Elefant boten, ist einfach nur geil, um einmal die Spreche der Jugend zu verwenden, und verschlägt einem förmlich den Atem. Wer bisher dachte, dass die Teletubbies das Maß aller Dinge sind, Winnie Puuh ein frivoler kleiner Sodomist ist und Ernie ohne Bert keinen hoch kriegt, wird angenehm überrascht sein, dass es noch eine Steigerungsmöglichkeit in Sachen Höhepunkt gibt. Die Dialoge sind kindgerecht und einfach gehalten, aber mit viel Wortwitz und Liebe fürs Detail sorgen sie durch die spritzige Art des gut gelaunten Elefanten für dauerhaftes Fernsehvergnügen und betonen gekonnt die verschiedenen Nuancen von Oben und Unten. Immer wieder hat das liebenswerte Rüsseltier mit dem tierischen Liebesrüssel die Lacher auf seiner Seite, wenn er sich von einem Höhepunkt zum nächsten trompetet und der vor ihm knieenden Maus die Führung überlässt, welche sie mit beiden Pfoten fest in Händen hält und liebevoll hin und wieder her, vor und dann wieder zurück und auf und ab und von links nach rechts und auch wieder von oben nach unten und sonst wohin reibt, ohne aber vor lauter Rubbeln und Reiben auf das finale blubbernde Treiben zu vergessen.

Dass die geile kleine Maus dabei manchmal mit vollem Mund spricht und die klebrigen Hände nicht am Taschentuch, sondern am blauen Schwanz des Rüsseltieres abwischt und der entzückende blaue Elefant unartikulierte und zum Teil auch unverständliche Laute ohne Zusammenhang von sich gibt, sind eine der wenigen Kritikpunkte, was aber durch besonders einfühlsame und leicht zu begreifende Lach- und Sachgeschichten wieder mehr als wett gemacht wird. Vielleicht ließen sich diese wenigen Fehler durch geeignete Untertitel ausmerzen und bereitliegende TaschentücherPaul Boegle neulich in der Sendung mit der geilen Maus. Neue geile Lach- und Sachgeschichten mit dem notgeilen blauen Elefanten und natürlich der geilen Maus. bereinigen.

Vom pädagogischen Standpunkt überzeugt die neue Staffel vollkommen, würde aber sicherlich noch mehr an Tiefgang gewinnen, wenn die Maus nicht dauernd zwischen den Beinen des Dickhäuters herumlümmeln würde und dort wie ein Saugnapf mit zwei überdimensionalen Ohren wirkt, sondern auch irgendwann einmal die bereitgestellte Table Dance Stange verwenden würde, um noch mehr pädagogischen Schwung in die Geschichte zu bringen.

Ob allerdings die doch sehr kurze Sendezeit von 25 Minuten auf Dauer die Bedürfnisse der Familienväter und möglicherweise auch alleinstehenden Männer ausnahmslos und vor allem ausreichend befriedigen kann, wird erst die Zukunft zeigen. Etwas mehr und auch längere geile Lach- und Sachgeschichten hätten sich die meisten sicherlich schon gewünscht.

« Vorherige SeiteNächste Seite »

läuft stressfrei mit WordPress ( WordPress.de )