Freie Zeit, freie Meinung, freie Gedanken

25.7.2011

KopfgeldjägerInnen: Pro-Kopf Einkommen deutlich gesunken

Abgelegt unter: Zeit ist Geld — Paul Boegle @ 21:53


Trotz mehr rollender Köpfe stagnieren die Umsätze

Die Europäische Vereinigung für Freiberufliche KopfgeldjägerInnen “Headhunters Europe And Downtown“(HEAD) beklagt seit Jahren die sinkenden Umsätze und das stagnierenden Pro-Kopf Einkommen, welches laut WirtschaftsanalystInnen gleichbedeutend mit dem Einkommen pro erlegtem Kopf ist und sich seit Einführung des Euro nur geringfügig gesteigert hat. Wie die seit Februar dieses Jahres neu gewählte Speerspitze der KopfgeldjägerInnen Medusa Echidna auf der gestern zu Ende gegangenen Tagung “Kopf-und Schweigegeld für professionelle HalsabschneiderInnen und semiprofessionelle Headhunter” in einer äußerst kontrovers geführten Diskussion vor teilweise sehr kopflosem Publikum ausführte, stehen den steigenden Ausgaben durch die strengen hygienischen EU-Bestimmungen für das Tranchieren von Torsos, die sogenannte “Leib und Leben Richtlinie 20/2011 in der Neufassung vom 12.04.0211” sinkende Einnahmen durch immer weniger lukrative rollende Köpfe gegenüber. Kurioserweise ist zwar die Zahl rollender Köpfe seit dem letzten Quartal um 22 Prozent gestiegen, sicherlich mit ein Verdienst von Rupert Murdoch, doch insgesamt stehen viele KopfgeldjägerInnen mit vollen Zöpfen, aber trotzdem leeren Töpfen da, wie Gastdozent Henri Chinaski, der sogenannte Herr der Fliegen, dem Auditorium erklärte.

KopfgeldjägerInnen: Herr der Fliegen Henri Chinaski prognostiziert weltweites Sinken des Pro-Kopf Einkommens trotz steigendem Köpferollen.Das große Köpferollen war einmal. Seit sich Politik und Wirtschaft darauf verständigt haben, gemeinsame Sache zu machen, hat der kleine Headhunter nicht den Hauch einer Chance, ein wirklich lohnenswertes Haupt abzuschlagen. Überhaupt seit sie diese ominöse Vereinigung HYDRAulik gegründet haben, könnte man glauben, dass da dauernd Köpfe nachwachsen, ohne dass auch nur ein einziger für uns abfällt. Wenn das so weiter geht, müssen wir überlegen, ob wir nicht selbst in die Politik gehen. Dieser Murdoch hat uns schon angeboten, dass er da was Passendes hätte. Im Head-to-Head Duell stehen wir derzeit eindeutig auf der Verliererstrasse.” Gedankenverloren schaut sich Frau Echidna die neueste Ausgabe von “News and Dead Heads of the World” an. Mit fahrigen und nervösen Fingern blättert sie in dem Fachblatt für tote Hosen und leere Hälse, immer auf Neuigkeiten und Eilmeldungen lauernd. Doch die Nachrichten verheißen nichts Gutes für die wohl aussterbende Zunft der kleinen KopfgeldjägerInnen, welche ihren Lebensunterhalt durch leere Köpfe auf faulen Körpern bestreiten als auch für jene noch wenigen verbliebenen Großen der Branche, welche bisher auf der Siegerstraße standen.

“Freie Zeit”, der Blog für glasige Augen und halsstarrige Schrumpfköpfe, rät deshalb dringend allen jungen Menschen, welche den Beruf des Kopfgeldjagens nach dem Studium der Medizin oder nach der Ausbildung zu SchlachterIn, FleischhauerIn oder Medienmogul ergreifen wollen: Finger weg von solch riskanten Berufen! Professionelles Köpferollen ist sicherlich eine lukrative Angelegenheit, doch ohne das notwendige Fingerspitzengefühl und eine ordentliche Portion Wendehals, welche die Fähigkeit des blitzschnellen Seitewechselns beinhaltet, wird auch den besten KopfgeldjägerInnen nur ein jämmerliches Pro-Kopf Einkommen winken. Also lieber in die Politik gehen und sich dort das notwendige Handwerkszeug holen.

23.7.2011

Zum Heulen: Robespierre tötet Heuler mit Robbenspeer

Abgelegt unter: Zeit-GenossInnen — Paul Boegle @ 18:14


Trotz Robbenfangverbot: Maximilien de Robespierre mit Robbenspeer unterwegs

Wieder einmal kam es durch den amtsbekannten französischen Walfänger Maximilien de Robespierre, welcher von seinen versoffenen und oftmals auch blutdurstigen und nach frischem Blut dürstenden Kameraden nur der “Robben-Revoluzzer” genannt wird, zu einer Straftat außerhalb des limitierten Abschlachtzeitraumes für Robben und andere Säugetiere. Seit 1789 gilt dieses Verbot übrigens auch für andere Säugetiere außer der Gattung Mensch, welche ganzjährig ohne Strafandrohung abgeschlachtet werden darf. Robespierre, welcher berüchtigt dafür ist, mit bloßen Händen und nur mit seinem gefürchteten Robbenspeer, dem nach ihm benannten Robespierre-Robbenspeer, auf Robbenjagd zu gehen, hat sich zum wiederholten Maximilien de Robespierre tötet mit nach ihm benannten Robbenspeer junge Robbe.Male wegen unerlaubten Abschlachtens eines jungen Heulers außerhalb der Jagdsaison strafbar gemacht.

Richter Joseph-Ignace Guillotine von “Freie Zeit“, dem Blog für Unfehlbarkeit und Fehl und Tadel, welcher den Vorsitz des sehr kafkaesken Prozesses innehatte, war “einfach nur zum Heulen zumute“, wie er selbst resigniert angesichts des mit dem Robbenspeer von Robespierre erdolchten Heulers sagte. Nach Verlesung der Anklageschrift und des darauf folgenden Gesellschaftsvertrages durch den staatlichen Tier-, Amts- und Leibarzt Jean-Jacques Rousseau, einem entfernten Verwandten von Jacques-Yves Cousteau und dessen aufklärerischem Schwager Jean-Jacques der Aufklärer, wurde es bis auf die grölenden und äußerst blutdurstigen und nach Blut dürstenden Kameraden von Robespierre still im Gerichtssaal.

Strafverteidigerin Olympe de Gouges, welche den Angeklagten auch während der letzten elf Prozesse wegen unerlaubten Waffenbesitzes, Mord- und Totschlagens sowie Mitführen einer nicht registrierten Waffe verteidigte, plädierte auf Freispruch wegen wichtiger Nichtigkeit im Zusammenhang mit nichtiger Unwichtigkeit und gewichtiger Sichtbarkeit.

Ihre Argumentation, dass Robespierre zwar den nach ihm benannten Robbenspeer mit sich führte, kann nicht dahingehend gewertet werden, dass durch den im heulenden Heuler steckenden Robbenspeer von Robespierre nicht möglicherweise auch und gerade deswegen andere Umstände zum Tod des säugenden Saugers oder in diesem Falle sogar saugenden Säugers geführt hätten haben. Denn, so erklärte die passionierte Kettenraucherin in weitschweifigen und langatmig kurzatmigen Ausführungen, es sei bis heute noch nicht zweifelsfrei erwiesen, dass die Neandertaler ein Mammut überhaupt mit den damals noch nicht auf dem Markt erhältlichen, aber nichtsdestotrotz auch rein hypothetisch verfügbaren Robbenspeeren der Steinzeit töten hätten können haben. Und solange die Wissenschaft dies nicht endgültig geklärt habe, solange muss man davon ausgehen, dass der sicherlich sehr gefährliche Robespierre-Robbenspeer, das wollte die Verteidigerin nicht abstreiten, keine Mordwaffe sei.

Auf die Frage des Hohen Gerichtes, was eigentlich die Neandertaler mit dem Robbenspeer von Robbespierre zu tun hätten, konnte die Verteidigerin zwar keine zufriedenstellende Auskunft geben, wollte jedoch nicht abschließend ausschließen, dass es sehr wohl einen kausalen Zusammenhang geben könnte, welcher aber möglicherweise in den Wirren der Französischen Revolution und vorher bzw. auch erst später untergegangen sein könnte. Die Anklage wurde daraufhin zusammen mit dem zufällig anwesenden Fallbeil fallengelassen. Ob der Robbenspeer von Maximilien de Robespierre für weiteres Köpferollen sorgen wird, kann derzeit nicht endgültig ausgeschlossen, aber genausowenig bejaht werden.

22.7.2011

Marilyn Monroe: Das verflixte letzte Geheimnis gelüftet

Abgelegt unter: Zeit-GenossInnen — Paul Boegle @ 01:37


Das verflixte 7. Jahr: Was trug die Sexbombe unter ihrem Kleid?

Das wohl letzte und sicherlich auch eines der süßesten Geheimnisse der Filmgeschichte ist endgültig gelüftet. Im wahrsten Sinne gelüftet, denn schließlich handelt es sich um jene berühmte Szene mit der Sex-Ikone Marilyn (bitte nicht mit dem ÖBB-Angestellten Marilyn Manson verwechseln!) Monroe, in welcher ihr weißer Rock durch die Abluft eines U-Bahn-Schachtes aufgewirbelt wird. Doch immer noch stellen sich viele (Männer) die alles entscheidende Frage: “Was trug die wohl berühmteste Blondine, sieht man(n) einmal von der Nachwuchs-Monroe Daniela Katzenberger ab, eigentlich unter dem luftigen Kleidchen? Oder trug die hübsche Blonde überhaupt irgendetwas unter dem blütenweißen Subway-Kleid?”

Freie Zeit“, der Blog für Wasserstoffperoxid und anderen Komponentenraketentreibstoff, ist nun dieser Frage nachgegangen und hat seinen besten Filmkritiker Louis Jacques Thénard beauftragt, sich unauffällig in den Filmarchiven und der U-Bahn-Station in der Nähe von Manhattans Lexington Avenue umzusehen, um endlich das aufzklären, was wir alle schon immer wissen wollten. Und unser Mann hat alles gegeben und noch viel mehr geleistet, denn er ist dem Geheimnis mehr als nur auf die Spur gekommen, was Marilyn Monroe damals wirklich drunter trug.

Was bisher unbekannt und deshalb möglicherweise auch unter Verschluss gehalten wurde: Billy Wilder hat die Originalszene niemals benutzt, sondern durch eine neu gedrehte und erst später hinzugefügte Einstellung in den bereits fertigen Streifen “Das verflixte 7. Jahr” eingefügt. Grund dafür dürfte gewesen sein, dass die ursprüngliche Szene über dem U-Bahn-Schacht dem Regisseur nicht sexy genug war und er deshalb die Monroe noch ein weiteres Mal über die warmen Ablüfte des Schachtes in einem völlig anderen Outfit stellte. Und dieser Subway Dress ist uns allen in Erinnerung. Was aber nicht bekannt wurde, ist mehr als nur eine geplatzte Bombe.

Doch was wir nicht wissen. Wo ist die Originaleinstellung zu der berühmten Szene geblieben? Weshalb hat Billy Wilder seinen Star noch einmal vor laufenden Kameras das weiße Röcklein heben oder besser lüften lassen? Und war die ultimative Film-Göttin mit dem unbeschreiblichen Sex-Appeal und den makellosen Beinen wirklich das, was uns bekannt ist. Die Wahrheit über das “Darunter” von Marilyn Monroe ist leider ebenso profan wie ernüchternd. Denn wie “Freie Zeit“, der Blog für göttliche Komödien und cineastisches Inferno, jetzt herausgefunden hat, wurden die perfekt geformten Beine einer immer noch unbekannten Statistin, deren Name wohl in den Annalen der Filmgeschichte für immer verschwunden sein dürfte, erst nachträglich durch ein sehr aufwändiges Verfahren namens “Pack of lies and legs” über die tatsächlichen Beine der Monroe gelegt. Die wirklichen Beine der Monroe wurden also quasi durch retuschiert, um damit dem Nimbus der unvergleichlichen Schönheit und des perfekten Körpers eines blond gewordenen Männertraums und idealen Vorbildes für viele Frauen zu Unsterblichkeit zu verhelfen.

Es ist natürlich für manche schockierend und möglicherweise auch nicht fair, die wirkliche Entstehung und die wahren Hintergründe der wohl einprägsamsten Szene aus “Das verflixte 7. Jahr“ auf diesem Wege lesen zu müssen. Doch das Leben ist eben nicht immer fair und einer musste es Ihnen schließlich sagen. Wahrscheinlich hätten Sie doch irgendwann die ganze Wahrheit über Marilyn Monroe erfahren. Da ist es doch wesentlich besser, wenn Sie durch gut recherchierte Berichterstattung und über jeden Zweifel erhabene Tatsachenbehauptungen mehr über das Leben mitbekommen, so wie es eben ist: Ein Balanceakt aus Lug und Trug und ein ewiges Spiel aus Sein und Schein.

Richtig, bevor ich es vergesse! Welches Geheimnis verbirgt sich denn nun hinter der göttlichen Fassade jener Marilyn Monroe. Das erfahren Sie, wenn Sie mit der Maus über das Foto fahren. Tut mir unendlich leid, aber damit habe ich wieder einen Mythos zu Grabe getragen. Auf jenen großen verwunschenen und verwünschten Haufen vergessener Legenden und vergangener Ikonen, welchen sich die Lebenden in ihren Phantasien und mittels idealisierter Phantasmagorien erschaffen haben und welcher jenen Nährboden für das bietet, was der Mensch das Streben nach Ruhm und Ehre bezeichnet.

21.7.2011

Holländische Gen-Tomaten perfekte Brustimplantate

Abgelegt unter: Zeit ist Geld — Paul Boegle @ 04:14


Neuester Öko-Trend aus den Niederlanden: Die nachhaltige Brustvergrößerung

Erstmals gelang es nun einem Team von Spezialisten unter Führung der renommierten Schönheitschirurgin Een Beetje Boezem en twee Tepel in einem vierstündigen Eingriff, einer jungen Dame im Zuge einer Brustvergrößerung anstatt der üblichen Silikonimplantate gentechnisch veränderte holländische Tomaten der Güteklasse 1A plus einzusetzen. Das patentierte Verfahren, welches bereits in den Vereinigten Staaten große Erfolge feierte und dort zahlreichen Frauen zu mehr Brustvolumen ohne künstliche Implantate verhalf, dürfte bei entsprechender Nachfrage auch in Europa die bisherigen Medizinprodukte oder eben Silikonäpfel oder auch -birnen ablösen und eine adäquate Hilfestellung sowie lohnenswerte Alternative in Sachen Schönheitsoperation im Brustbereich darstellen.

Genmanipulierte Tomaten aus Holland. Schönheitschirurgen haben neue Methode für nachhaltige Brustvergrößerung auf Öko-Basis entdeckt. Keine Silikonimplantate mehr notwendig.Der Vorteil liegt dabei eindeutig auf der Hand. Schönheitsoperationen könnten in Kooperation mit holländischen Großgärtnereien je nach Bedarf innerhalb von wenigen Stunden erfolgreich durchgeführt werden, da die gentechnisch veränderten Tomaten fast unbegrenzt haltbar sind und dementsprechend auch im normalen Kühlschrank bei Temperaturen von etwa 7 Grad plus neben den Wurstwaren und der Halbfettmargarine gelagert werden können. Die erfolgreiche Ärztin Een Beetje Boezem en twee Tepel hält es sogar für durchaus denkbar, dass große Supermarktketten ein entsprechendes Angebot an diesen nachhaltigen Brustimplantaten in den eigenen Gemüseabteilungen oder Kühlregalen anbieten, um den Verbraucherinnen während des täglichen Einkaufs die Auswahl nach der richtigen und gewünschten Körbchengrösse selbst zu überlassen. Dass hierbei speziell ausgebildete FachverkäuferInnen den interessierten Damen beratend zur Seite stehen, sieht die Spezialistin sogar als vorteilhaft und in erster Linie verkaufsfördernd, da durch den unmittelbaren Kundenkontakt auch auf andere Sonderangebote und Abverkaufsware aufmerksam gemacht werden kann.

Selbst österreichische Top-Ärzte auf dem Gebiet der plastischen Chirurgie wie Dr. Artur Worseg und Dr. Jörg Knabl oder die ebenfalls sehr bekannte Dr. Dagmar Millesi denken sehr wahrscheinlich schon laut darüber nach, die konventionelle Brustvergrößerung durch das wesentlich billigere und vor allem wegen des fast unbegrenzten Verfallsdatums von holländischen Gentomaten auch wesentlich sichere Verfahren namens “Better tits with green touch“ zu ersetzen. “Knocking knockers“, wie die neue Methode auch genannt wird, könnte in Zukunft dazu beitragen, dass wesentlich jüngere Patientinnen endlich dem lange gehegten Traum von den eigenen Brüsten mit Körbchengrösse D aufwärts nicht nur hinterherjagen müssen, sondern einfach, bequem und vor allem äußerst billig die pralle Oberweite mit dem eigenen Taschengeld finanzieren können.

Und selbst wenn sich die Nachwuchsbomberinnen im Nachhinein ihrer Sache doch nicht ganz so sicher sein sollten, bliebe immer noch die Möglichkeit, die Tomaten z.B. für einen delikaten griechischen Bauernsalat oder als Pizzabelag für eine köstliche Pizza Margherita zu verwenden. Und wer es etwas zünftiger haben möchte, kann sich aus den Brustimplantaten sogar einen erfrischenden Bloody Mary mixen lassen. Der Phantasie sind bei dieser Art von Schönheitschirurgie wirklich keinerlei Grenzen gesetzt.

Freie Zeit“, der Blog für junges Gemüse und gentechnisch veränderte Brüste, befürwortet aus diesem Grunde den Einsatz von wässrigen und künstlich verwässerten Tomaten aus Holland, da es schließlich jedem Kind im Vorschulalter selbst gestattet sein muss, die eigene Pubertät selbst in die Hand zu nehmen und eine latente Frühreife möglichst komplikationslos unter ärztlicher Aufsicht zur frühestmöglichen Vollreife zu bringen. Und wenn dies auf natürlichem Wege durch solch eine wunderbare Frucht wie zwei genmanipulierte Paradiesäpfel erreicht werden kann, sollte das Paradies auf Erden doch mit beiden vollen Händen ergriffen werden.

Der frisch operierten Patientin geht es übrigens schon den Umständen entsprechend gut. Sie klagt zwar noch über ein latentes Fäulnisgefühl im oberen Brustbereich, doch nach einem siebenstündigen Aufenthalt im Gemüsefach der Krankenhauskantine hat sich der Zustand deutlich gebessert und das behandelnden Ärzteteam geht davon aus, dass sie das Krankenhaus bereits am nächsten Wochenende verlassen kann, um sich dann in weitere ambulante Behandlung in die örtliche Gärtnerei zu begeben.

20.7.2011

Hungersnot in Ostafrika: Erste Hilfslieferungen eingetroffen

Abgelegt unter: Zeit-los — Paul Boegle @ 14:49


EU, USA und führende Industrienationen haben erste Hilfspakete geschickt

Leopard 2 Panzer aus Deutschland: Perfekte Hilfslieferungen auf direktem Wege.Die mehreren Millonen Menschen rund um das Horn von Afrika, welche besonders in den Ländern Kenia, Somalia, Äthopien, Dschibuti und Uganda von einer Hungernot ungeahnten Ausmaßes betroffen sind, können aufatmen. Die ersten Hilfskonvois aus Deutschland sind eingetroffen, Hilfspakete aus der Europäischen Union haben ihren Weg in Katastrophengebiéte gefunden und selbst die USA hat durch ein rasches Eingreifen dafür gesorgt, dass die Lage wohl in absehbarer Zeit unter Kontrolle ist.

Die Bundesrepublik Deutschland geht dabei mit gutem Beispiel voran. Obwohl eigentlich der Panzerdeal mit Saudi-Arabien bereits unter Dach und Fach ist, hat sich die deutsche Bundesregierung spontan entschlossen, die dringend benötigten Leopard 2 Panzer nicht wie vorgesehen nach Riad zu entsenden, sondern dorthin, wo sie viel bessere Dienste leisten können, nämlich in die von Hunger und Dürre geplagten afrikanischen Regionen. Dass Bahrain dringend auf den Rüstungsexport der 200 Leopard 2 Kettenfahrzeuge ins benachbarte Land angewiesen wäre, um die im eigene Land schwelende und übel gärende Demokratiebewegung mit Hilfe der Saudis niederzuschlagen, steht natürlich außer Frage. Doch Deutschland hat sich entschieden, nicht finanziellen Aspekten den Vorrang zu geben, sondern ganz im Zeichen einer dringend benötigten humanitären Hilfe zu handeln. Es gibt wirklich noch Menschlichkeit auf diesem gottlosen Planeten.

Doch auch die USA haben kurz entschlossen entschieden, anstatt der derzeitigen relativ zähenKnockin’ on heaven’s door: Atomwaffen steigen in den Himmel. Abrüstungsgespräche über den Abzug eigener Atomwaffen aus Europa schnell zu handeln. Vertrauliche Gespräche zwischen hochrangigen US-Beamten und der NATO bestätigen, dass die geschätzten 200 taktischen Kurzstrecken-Atomsprengköpfe in Deutschland, Belgien, den Niederlanden und Italien nicht wie vorgesehen erst langwierig entschärft, danach demontiert und vielleicht anschließend zu Dosenöffnern für die tägliche Ration Fastfood im eigenen Land umfunktioniert werden sollen. Sondern die Atomwaffen werden jetzt in einer einzigartigen Hauruck-Aktion stante pede samt den 200 deutschen Panzern, welche ja ursprünglich nach Saudi-Arabien rollen sollten, aufgrund der prekären Lage in den hilfsbedürftigen afrikanischen Ländern stationiert, um dort die Hungersnot effektiv zu bekämpfen. Gott schütze die amerikanischen Atomwaffen und natürlich ebenso die deutschen Panzer in solch einer gottlosen Welt, in der solch erfrischende Nächstenliebe ganz einfach wohtuender Balsam auf die hungergeplagten afrikanischen Nerven ist.

Und nicht genug mit guten Nachrichten. Die Grande Nation Frankreich hat sich von der humanitären Bereitschaft des selbstlosen Helfen-wollens der Nationen jetzt auchFranzosen stellen Waffenlieferungen für libysche Rebellen gegen Gaddafi ein. anstecken lassen. Der Bazillus der Allernächstenliebe wirkt geradezu unglaublich. Die Franzosen haben deshalb spontan beschlossen, ab sofort sämtliche Waffenlieferungen an die Aufständischen in Libyen einzustellen, weil die dort beschäftigten Rebellen sowieso in einem phänomenalen Selbstfindungsprozess alle abgeworfenen Waffen gefunden haben und deshalb gegen Gaddafi irgendwie auch ohne französische Maschinen- und Sturmgewehre zurechtkommen. Deshalb hat sich Frankreich entschieden, die restlichen Hilfslieferungen ohne bürokratische Umwege direkt in die Krisengebiete rund um Kenia, Somalia und wer auch immer Waffen benötigt, umzuleiten. Aus diesem Grund ruft die französische Regierung dazu auf, eventuelle herrenlose Fallschirme an das Verteidigungsministerium zu senden, um die doch sehr schweren Hilfspakete gefahrlos über dem afrikanischen Kontinent abzuwerfen. Man möchte schließlich zum Schutz der verhungernden Zivilbevölkerung vermeiden, dass jemand durch ein vom Himmel fallendes Maschinengewehr aus Versehen erschlagen wird. Das ist natürlich nicht Sinn und Zweck eines Schnellfeuergewehrs. Auch wenn dies wie Manna vom Himmel fällt.

Gelobt sei der Kriegsherr im Himmel und die Kriegsschauplätze auf Erden.     

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