Hungersnot in Ostafrika: Erste Hilfslieferungen eingetroffen
EU, USA und führende Industrienationen haben erste Hilfspakete geschickt
Die mehreren Millonen Menschen rund um das Horn von Afrika, welche besonders in den Ländern Kenia, Somalia, Äthopien, Dschibuti und Uganda von einer Hungernot ungeahnten Ausmaßes betroffen sind, können aufatmen. Die ersten Hilfskonvois aus Deutschland sind eingetroffen, Hilfspakete aus der Europäischen Union haben ihren Weg in Katastrophengebiéte gefunden und selbst die USA hat durch ein rasches Eingreifen dafür gesorgt, dass die Lage wohl in absehbarer Zeit unter Kontrolle ist.
Die Bundesrepublik Deutschland geht dabei mit gutem Beispiel voran. Obwohl eigentlich der Panzerdeal mit Saudi-Arabien bereits unter Dach und Fach ist, hat sich die deutsche Bundesregierung spontan entschlossen, die dringend benötigten Leopard 2 Panzer nicht wie vorgesehen nach Riad zu entsenden, sondern dorthin, wo sie viel bessere Dienste leisten können, nämlich in die von Hunger und Dürre geplagten afrikanischen Regionen. Dass Bahrain dringend auf den Rüstungsexport der 200 Leopard 2 Kettenfahrzeuge ins benachbarte Land angewiesen wäre, um die im eigene Land schwelende und übel gärende Demokratiebewegung mit Hilfe der Saudis niederzuschlagen, steht natürlich außer Frage. Doch Deutschland hat sich entschieden, nicht finanziellen Aspekten den Vorrang zu geben, sondern ganz im Zeichen einer dringend benötigten humanitären Hilfe zu handeln. Es gibt wirklich noch Menschlichkeit auf diesem gottlosen Planeten.
Doch auch die USA haben kurz entschlossen entschieden, anstatt der derzeitigen relativ zähen
Abrüstungsgespräche über den Abzug eigener Atomwaffen aus Europa schnell zu handeln. Vertrauliche Gespräche zwischen hochrangigen US-Beamten und der NATO bestätigen, dass die geschätzten 200 taktischen Kurzstrecken-Atomsprengköpfe in Deutschland, Belgien, den Niederlanden und Italien nicht wie vorgesehen erst langwierig entschärft, danach demontiert und vielleicht anschließend zu Dosenöffnern für die tägliche Ration Fastfood im eigenen Land umfunktioniert werden sollen. Sondern die Atomwaffen werden jetzt in einer einzigartigen Hauruck-Aktion stante pede samt den 200 deutschen Panzern, welche ja ursprünglich nach Saudi-Arabien rollen sollten, aufgrund der prekären Lage in den hilfsbedürftigen afrikanischen Ländern stationiert, um dort die Hungersnot effektiv zu bekämpfen. Gott schütze die amerikanischen Atomwaffen und natürlich ebenso die deutschen Panzer in solch einer gottlosen Welt, in der solch erfrischende Nächstenliebe ganz einfach wohtuender Balsam auf die hungergeplagten afrikanischen Nerven ist.
Und nicht genug mit guten Nachrichten. Die Grande Nation Frankreich hat sich von der humanitären Bereitschaft des selbstlosen Helfen-wollens der Nationen jetzt auch
anstecken lassen. Der Bazillus der Allernächstenliebe wirkt geradezu unglaublich. Die Franzosen haben deshalb spontan beschlossen, ab sofort sämtliche Waffenlieferungen an die Aufständischen in Libyen einzustellen, weil die dort beschäftigten Rebellen sowieso in einem phänomenalen Selbstfindungsprozess alle abgeworfenen Waffen gefunden haben und deshalb gegen Gaddafi irgendwie auch ohne französische Maschinen- und Sturmgewehre zurechtkommen. Deshalb hat sich Frankreich entschieden, die restlichen Hilfslieferungen ohne bürokratische Umwege direkt in die Krisengebiete rund um Kenia, Somalia und wer auch immer Waffen benötigt, umzuleiten. Aus diesem Grund ruft die französische Regierung dazu auf, eventuelle herrenlose Fallschirme an das Verteidigungsministerium zu senden, um die doch sehr schweren Hilfspakete gefahrlos über dem afrikanischen Kontinent abzuwerfen. Man möchte schließlich zum Schutz der verhungernden Zivilbevölkerung vermeiden, dass jemand durch ein vom Himmel fallendes Maschinengewehr aus Versehen erschlagen wird. Das ist natürlich nicht Sinn und Zweck eines Schnellfeuergewehrs. Auch wenn dies wie Manna vom Himmel fällt.
Gelobt sei der Kriegsherr im Himmel und die Kriegsschauplätze auf Erden.

