Bauer bei Knoblauchernte tödlich verletzt
Tragischer Unfall auf Knoblauchfeld
Wieder einmal kam es auf einem landwirtschaftlichen Anwesen zu einem dramatischen Zwischenfall mit Todesfolge. Während der jährlichen Knoblauchernte wurde Landwirt Friedrich Saus auf seinem Bauernhof nahe Braus am Duschkopf aufgrund eines plötzlich einsetzenden Platzregens, welche die zu einem riesigen Berg aufgeschichteten Knoblauchzehen ins Rutschen brachte, von der Ernte förmlich erdrückt. Obwohl unzählige ErntehelferInnen schnell zur Stelle waren, konnte Herr Saus aus Braus nur noch tot unter dem stinkenden Haufen geborgen werden. Ob eventuelle Mund-zu-Mund Beatmung den Mann hätten retten können, bleibt reine Spekulation und macht deshalb jetzt den Kohl auch nicht mehr fett, da sich niemand bereit erklärte, diese aus verständlichen Gründen zu leisten.
Ob Landwirt Saus aus dem 300-Seelen Dorf Braus letztendlich von den Knoblauchzehen erdrückt wurde, möglicherweise an seinen falschen Zähnen erstickt ist oder durch einen Zaunpfahl unglücklich mitten ins Herz getroffen wurde, dürfte letzten Endes für sein allerletztes Ende unerheblich sein. Fakt ist, dass ein großartiger Mensch erbarmungslos aus unserer Mitte gerissen wurde und der Tod unbarmherzig seine eiskalten Finger ausgestreckt hat. Auch wenn die bäuerliche Dorfgemeinschaft bei Gesprächen hinter vorgehaltener Hand sagt, dass der alte Saus ein gieriger Blutsauger war, sollten wir nicht vergessen, dass es sich um einen lebenden Mensch aus Fleisch und Blut gehandelt hat, welcher hier und heute seinen zugegebenermaßen nach Knoblauch stinkenden Atem ausgehaucht hat.
Innerhalb von nur wenigen Wochen also der zweite tödliche Unfall im Umfeld der Familie Saus-Schmaus. Nachdem bereits am 22. Juni 2011 der beim Bauern Schmaus angestellte Stiefel Knecht diesen erschlagen hatte, ereilt die bäuerliche Großfamilie, welche langsam, aber sicher zur Kleinfamilie schrumpft, die nächste Hiobsbotschaft. “Freie Zeit“, der Blog für schlechte Nachrichten und noch schlechteres Wetter, kondoliert selbstverständlich den Hinterbliebenen erneut und möchte den Sensenmann auf diesem Wege bitten, vielleicht bei der anstehenden Ernte mitzuhelfen. Schließlich muss man seiner Kundschaft auch einmal unentgeltlich unter die Arme greifen und bei so treuer Kundschaft wird im Moment einfach jede helfende Hand benötigt.

