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29.6.2011

Beschränkter Horizont: Sonnenuntergang verschoben

Abgelegt unter: Zeit-los — Paul Boegle @ 09:31


Fehlender Horizont macht Untergehen der Sonne unmöglichWegen beschränktem Horizont entfällt der geplante Sonnenuntergang bis auf Weiteres. Paul Bögle bittet um Verzeihung für die Unannehmlichkeiten.

Zum wiederholten Male muss der alltäglich geplante Sonnenuntergang auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Obwohl die MeterologInnen für den heutigen Abend eine herrliche Abendstimmung mit einem nie gesehenen Abendrot vorhergesagt hatten, macht ein beschränkter Horizont im Westen den Wetterfröschen wieder einmal einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Diplom-Meterologe Paul Bögle von der Wetterstation Fette Schwarte in Wien sprach gegenüber “Freie Zeit“, dem Blog für Tiefdruckgebiete und Bluthochdruck davon, den Sonnenuntergang in Zukunft am besten gleich bleiben zu lassen, sozusagen abzuschaffen und durch einen doppelten Sonnenaufgang zu ersetzen.

Das hätte den Vorteil, dass die eben aufgegangene Sonne im Osten quasi im Westen verschwindet, obwohl sie eigentlich noch da ist. Und dann geht sie gleich nochmal im Osten auf und dann ist sie wirklich da, obwohl sie ja eigentlich schon weg ist. Das merkt aber sowieso heutzutage kein Mensch, weil eh niemand weiss, wo die Sonne auf- und untergeht. Hat natürlich auch wieder mit dem beschränkten Horizont zu tun, aber das ist ein anderers Thema.”

Ein erster Probebetrieb soll nun Klarheit schaffen, ob das geplante Vorhaben auf diese Art und Weise funktionieren könnte. Probleme wären im Moment noch durch eine angekündigte Mondfinsternis denkbar, weil sich dadurch nach Meinung des Experten der beschränkte Horizont noch weiter beschränken könnte, was zur Folge hätte, dass sich die Umlaufbahn des Erdtrabanten in eine Auslaufbahn verändern könnte und der Mond in langsamen Schlingerbewegungen auf Kollisionskurs mit der seit Monaten schon sauren Milchstrasse kommt, was aber durch die beschränkte Sicht wegen eines gerade vorbeiziehenden Andromedanebels nicht klar ersichtlich ist. NASA und ESA wollen aus diesem Grund den Mars mobil machen, um eine Möglichkeit zu schaffen, den Saturn aus seinem Beissring zu befreien, welchen der von Frau Venus Gassi gehende Pluto zusammen mit dem befreiten Wackeldackel (der mit der verkrümmten Wirbelsäule), einem armen krummen Hund, in den Lefzen hat und mit ihm in einem kleinen schwarzen Loch eines Zwergplaneten verschwunden ist, welcher sich wiederum mit dem Mann im Mond, der sich wegen des schaukelnden Mondes übergeben hat, auf Nimmerwiedersehen aus dem Sternenstaub gemacht hat.

Und das alles nur wegen eines einzigen beschränkten Horizonts der Menschheit.     

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