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29.5.2011

Fürst der Finsternis sitzt im Dunkeln

Abgelegt unter: Zeit ist Geld — Paul Boegle @ 23:18


Dies ist eine bezahlte Höllenbotschaft 

Kalter Satansbraten wegen nicht bezahlter Stromrechnung

Weil der Höllenfürst höchstpersönlich auch nach mehrfacher Aufforderung die exorbitante Stromrechnung für seine Räumlichkeiten nicht bezahlt hat, kam es nun zum endgültigen Zapfenstreich. Die Hölle verkommt zur kalten Teufelsküche, weil das Sparschwein seinen eigenen Sparstrumpf geschluckt hat und jetzt jämmerlich erstickt ist. Das einzig Positive an der ganzen Geschichte: Die Sau ist in bester Gesellschaft. 

Wer in Zukunft die Kohlen aus dem Höllenfeuer holen soll, steht deshalb vollkommen in den Sternen. Und ob sich dies auf die bisher gut gehenden Amtsgeschäfte von Fra Diavolo auswirken wird, bleibt abzuwarten. Fakt ist: Keine bezahlte Stromrechnung, kein elektrisches Licht für die Höllengemeinschaft. Das Fegefeuer bleibt vorläufig sozusagen auf Sparflamme. Und so ist das einzige, was im Moment wirklich vor sich hin kocht, Satan persönlich.

<– Fahren Sie einfach mit der Maus über das nebenstehende Bild und Sie fahren auf direktem Weg in die Hölle. Oder zumindest sehen Sie, welche bezahlte Höllenbotschaft ich auf Teufel komm raus mitteilen möchte.

Wie “Freie Zeit“, der Blog für beleuchtete Erleuchtung und erleuchtete Beleuchtung, nun aus erster Birne erfuhr, hat sich jedoch ein Sponsor bereit gefunden, welcher der unchristlichen Gemeinschaft aus lauter Nächstenliebe unter die Pferdehufe und Bocksfüße greifen möchte. Der Lichtprofi hat sich nun erbarmt, mit insgesamt 422 Kilometern LED-Lichterketten den Fürsten der Finsternis aus seiner derzeitigen fürstlichen Finsternis auf den Pfad der Erleuchtung zurückzuführen.Dies beantwortet trotzdem nicht die Fragestellung, wer in drei Teufels Namen für die offene Stromrechnung aufkommen wird. Man soll sicherlich nicht den Teufel an die Wand malen, aber wenn nicht bald eine Lösung für das Problem gefunden wird, dürfte in nächster Zeit kein Mensch mehr in die Hölle fahren. Wer bucht schon seinen Langzeiturlaub in einem Feriendomizil mit Minusgraden? Da können wir genausogut wieder nach Ibiza, Mallorca oder Bibione. Frei nach Sartre: “L’ Enfer c’est les autres.” Oder die Hölle, das sind eben die anderen.        

Schlagloch mit Pflasterstein verarztet

Abgelegt unter: Zeit-Geschichten — Paul Boegle @ 09:31

Stauberater rettet geistesgegenwärtig Schlagloch 

Bei einem schrecklichen Unfall während der späten Sonntagnachmittag Stunden auf der Westautobahn zwischen der Anschluss-Staustelle St. Pölten Süd und dem Stauabschnitt Wallersee kam es im Stau-Teilbereich St. Pölten-Süd und dem daran anschließenden Stau-Vollbereich München zu einer vollständigen Stauung des stehenden Fließverkehrs in allen vier Himmels- und zusätzlich beiden Fahrtrichtungen. Grund war ein Schlagloch im Teil-Stauabschnitt zwischen den beiden Staus, welches inSchlagloch mit Pflasterstein verarztet. entgegengesetzter Staurichtung schwerverletzt auf der Autobahn lag.

Wie eine Sprecherin der Autobahnmeisterei gegenüber “Freie Zeit“, dem Blog für Stoptafeln und Knautschzonen, erläuterte, dürfte das Schlagloch fortwährend durch rücksichtslose AutofahrerInnen überrollt worden sein. “Keiner will was gemerkt haben. Aber ehrlich gesagt, glaub’ ich das nicht. Weil soviele Schlaglöcher gibt es hier eigentlich gar nicht. Das hätte schon jemand merken müssen.”

Nur durch die Geistesgegenwart eines zufällig im Stau stehenden Staubeauftragten des Automobilclubs “Stau-nen Sie. Sicher im Stau mit uns!” konnte das Schlagloch gestopft werden. “Es war schon ganz schwarz im Loch. Wahrscheinlich durch die vielen Autoreifen, was da über drüber gefahren sind. So ein schwarzes Loch hab ich noch niemals nie gesehen. Höchstens bei dem Raumschiff Enterprise. Da war auch mal so ein richtig schwarzes Loch dabei, was dann der Captain Kirk selber eigenhändig mit dem Spock gestopft hat. Und genau an das was hab ich mir erinnert. Ich hab einen Pflasterstein genommen, der was wo an der Strasse gelegen ist und hab den Stein einfach ins Loch geschmissen. Und dann war das Loch fertig. Also zu eben.” Der Stauberater gibt sich sehr bescheiden, als er von seinem selbstlosen Rettungseinsatz erzählt. 

Auch das Verkehrsministerium hat mittlerweile ein Dankschreiben mit beigefügter Rechnung für den benutzten Pflasterstein an den immer noch im Stau stehenden Stauberater geschickt. Der Bote mit den Glückwünschen steht allerdings noch im Stau.     

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