Sparschwein kommt unter Hammer
Sotheby’s versteigert Sparschwein von Dagobert Duck
“Freie Zeit“, der Blog für prähistorische Sammler und neuzeitliche Jäger, möchte Sie jetzt schon auf die große Sommer-Versteigerung des renommierten Auktionshauses Sotheby’s aufmerksam machen. Besonders die Nummer 773 im Katalog “Magnificent Pigs And Noble Piggy Banks” dürfte die Herzen der SammlerInnen höher schlagen lassen.
Das seit Jahrzehnten als unverkäuflich geltende Sparschwein von Dagobert Duck, welches ihn in seinen Gründerzeiten begleitete, kommt jetzt unter den Hammer. Das Medieninteresse dürfte dementsprechend groß sein, da sich Sparschwein-LiebhaberInnen aus der ganzen Welt angesagt haben. Die für die Auktion zuständige Kunsthistorikerin Gundel G. Aukeley spricht deshalb auch von einem historischen Moment, welcher bereits im Vorfeld für entsprechende Nervosität in der Kunst- und Finanzwelt sorgt. Sogar die weltweiten Kapitalmärkte und Fleischberge schlossen am letzten Freitag mit einem leichten Plus, wobei besonders die Preise für Schweinsohren und Saurüssel kräftig anzogen.Ob sich die anzüglichen Schweinereien des Ex-Gouverneur Hosenhammers von Arnie Schwarzenegger ebenfalls noch positiv auf die unter den Hammer kommende Sauerei auswirken wird, darf allerdings bezweifelt werden. Zumindest glauben im Moment die Wertpapier-Analysten nicht an eine entsprechende Performance.
Damit auch wirklich nichts dem Zufall überlassen bleibt, wird morgen ein erster Probelauf mit der wertvollen Sau (nicht die Auktionatorin, sondern das Sparschwein) durchgeführt. ExpertenInnen glauben, dass das Sparschwein von Dagobert Duck das bisherige Höchstgebot für das Gemälde “Der Sturz des Phaeton“ des flämischen Malers Peter Paul Rubens um ein Vielfaches übertreffen wird, welches der leidenschaftliche Bildersammler und Kunstfälscher Paul Bögle in einem Kopf-an-Kopf Rennen gegen die renommierte National Gallery of Art in Washington D.C. ersteigert hatte.Das weltberühmte Gemälde von Rubens hängt seither auf der Gästetoilette im Paul Bögle Gedächtnismuseum Wien und kann gegen eine entsprechende Voranmeldung besichtigt werden. Wer dabei gleich das WC benutzen möchte, sollte sich ebenfalls um eine zeitgerechte Reservierung bemühen, da es nur eine begrenzte Anzahl von Sitz- und Stehplätzen gibt. Insider vermuten, dass sich der Marktwert von “Der Sturz des Phaeton” auf mittlerweile eine Familienpackung Toilettenpapier gesteigert hat. Deshalb ist es ratsam, sich mehrere Stunden vor Toiletteneinlass im Museumsbereich einzufinden, um eine zügige Spülung zu gewährleisten. Doch wer den Hausherrn und Museumsdirektor Paul Bögle kennt, weiß aus Erfahrung, dass er seinen Gästen bei der Verrichtung der Geschäfte hilfsbereits zur Seite steht und notfalls auch einmal selbst Hand beim Hintern auswischen anlegt.


