Tollwütiger Fuchsschwanz erschossen
Baumarkt-Filialleiter an Tollwut gestorben
Wie erst jetzt bekannt wurde, starb letzte Woche der Filialleiter einer Baumarktes an den Folgen eines tollwütigen Fuchsschwanzes. Wie “Freie Zeit“, der Blog für Nervensägen und Hohlraumdübel aus erster gebissener Hand erfuhr, ereignete sich der tragische Zwischenfall während eines Beratungsgespräches mit einem allzu neugierigen Kunden. Der unbestrittene Heimwerkerkönig und langjährige Leiter der Baumarkt-Filiale wurde dabei von einem tollwütigen Fuchsschwanz in den linken Handrücken gebissen.
Obwohl seit 2009 sämtliche Werkzeuge und dabei besonders die Säugesägen, Flederringe, Fahrradspeicheln und Beisszangen auf den lebensgefährlichen Rabiesvirus getestet werden, wie die Firmensprecherin vor laufenden Fräsmaschinen versicherte, dürften die Kontrollmechanismen dieses Mal vollständig versagt haben. Dass nicht noch mehr MitarbeiterInnen und KundInnen von der erkrankten Nervensäge angegriffen wurden, ist nur dem schnellen und beherzten Eingreifen des firmeneigenen Sicherheitsdienstes zu verdanken.
AugenzeugInnen berichteten gegenüber “Freie Zeit“, dem Blog für Berichterstattung und Feuerbestattungen, dass der mit Schaum vor den Zähnen und äußerst aggressive Fuchsschwanz gerade im Begriff stand, sich auf ein benachbartes Schwalbenschwanz-Männchen zu stürzen, um es von hinten zu erdrechseln, als der Security-Mann sein komplettes Magazin an 8mm-Holzbohrern auf das tollwütige Sägeblatt leerschoss.
Das Bundesgesundheitsamt hat nun den Baumarkt vorübergehend geschlossen und sämtliche Werkzeuge unter Quarantäne gestellt. Die Deutsche Handwerkerinnung “Pfuschen und vertuschen” spricht allerdings von einem Einzelfall. Wie der Vertreter der Innung vor laufenden Kreissägen erklärte, läge der letzte bekannte Tollwutfall mehrere Jahrzehnte zurück. “Es war im Jahr 1958, das weiss ich noch ganz genau. Damals hat ein nicht geimpfter Drillbohrer einen Tischler in Daumennagel gebohrt. Aber seither kam so etwas nicht mehr vor. Kann aber auch sein, dass es eine tollwütige Laubsäge war. Liegt doch schon lange zurück.”
Der verdiente Filialleiter hinterlässt eine Beisszange, einen elektrischen Hobel und 17 Schraubenzieher. Wie nun bekannt wurde, dürfte es sich um jenes Material handeln, welches bei der letzten Inventur als Fehlbestand ausgewiesen wurde. Unser Mitgefühl ist selbstverständlich bei den Hinterbliebenen.

