Karotten sind schlecht für die Augen
Betacarotin macht blind
Nachdem in letzter Zeit die Öffentlichkeit durch die rasant um sich greifende Maul- und Clownseuche und die besonders schmerzhafte Studie über den unmittelbaren Zusammenhang von Penispumpen und Hirntod aufgeschreckt wurde, hat die Wissenschaft neue Schauermärchen für und parat.
Eine Studie der Universität Mixed Pickles in Orange County hat nun den endgültigen Beweis geliefert. Karotten sind weder gut für die Augen noch hat das darin enthaltene Betacarotin die geringste positive Wirkung auf die Sehleistung von Menschen. Doch es kommt noch schlimmer!
Die WissenschaftlerInnen der Forschungsgruppe um Dr. Roger Ronald Rabbit III. kamen sogar zu dem erschreckenden Ergebnis, dass schon zwei Karotten der Güteklasse C genügen, um zur sofortigen Erblindung eines erwachsenen Menschen zu führen. War sich die moderne Medizin bisher darin einig, dass ein Retinol- oder Vitamin A-Mangel zu Nachtblindheit führen kann, beweist die Studie das genaue Gegenteil. Denn nur wer konsequent auf den Genuss von Karotten verzichtet, verhindert die akute Gefahr eines Auffahrunfalls.
Die in der neuesten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins “Hot Bubbles And Cold Muzzles“ (siehe dazu Heft 23/11 Seite 42 ff.) veröffentlichte Studie “Peg top pants and other good stuff” spricht diesbezüglich sogar unmissverständlich die Empfehlung aus, lieber auf den Konsum von Karotten während des Autofahrens zu verzichten und
stattdessen ein Glas nicht abwaschbare orange Latexfarbe zu sich zu nehmen. “Don’t drive and eat carrots! This could be extremely dangerous for your life.”
“Freie Zeit“, der Blog für angeborene Sehschwächen, unausgegorene Gedanken und seit kurzer Zeit auch für straffällig gewordene Hütchenspieler, fordert deshalb ab sofort eine einheitliche Null-Karotten-Grenze für AutofahrerInnen auf allen öffentlichen Strassen und Feldwegen. Die Europäische Kommission für Wurzelgemüse und Fallobst hat sich dieser Meinung angeschlossen und eine Übergangsregelung für Karotten am Steuer eingeführt. Einige Mitgliedsstaaten haben dieses Verbot jedoch schon mit sofortiger Wirkung eingeführt.
Wer also in Zukunft mit dem Auto in Estland, Kroatien, Rumänien, der Slowakei, Tschechien oder Ungarn unterwegs ist, sollte sich an das 0,0-Karotten-Verbot halten, da ansonsten drastische Strafen drohen. Deutschland und Österreich wollen mit der Umsetzung allerdings noch bis Ende des Jahres warten, um die Karotten-Jahresernte nicht zu gefährden.
Verschiedene Organisationen fordern allerdings als Ausgleich für das strikte Verbot von Karotten während der Autofahrten eine Anhebung der Promille-Grenze auf etwa 12-14 Promille. Die Verkehrsministerien haben bereits Lallbereitschaft für diese nur allzu verständliche Forderung gezeigt.

