Frankreich: Erste Verhaftungen wegen Burka-Verbot
Frankreichs Präsident Sarkozy greift hart durch
Nachdem Frankreich nun das lange diskutierte Burka-Verbot durchgesetzt hat, folgten bereits erste Inhaftierungen durch die französische Exekutive. ”Freie Zeit“, der Blog für Brautschleier und Ganzkörper-Kondome, bekam jetzt als erstes Online-Medium Bilder von bereits inhaftierten Personen zugespielt. Unter den ersten Gefangenen war dabei auch der österreichische Tourist Gerhard Friedle, welcher nach eigener Aussage nicht einmal wusste, dass in Frankreich ab sofort Vermummungsverbot herrsche.
“Wann I des was, ger I do gor net noch Baris. Do bleib I daham und vermumm mi wir I wüi. Bei uns zhaus auf de Berg kann a jeda sü vadeckan wir a wüi. Do rennan soga da Küh mit an Turban ummadumm.”
Doch trotz seiner Beteuerungen wurde der Österreicher zusammen mit einem Deutschen mit dem Namen Heinz Georg Kramm in eine Zelle gesperrt, weil dieser sich standhaft weigerte, seine Sonnenbrille abzunehmen. Dieser Mann kam den Polizisten allerdings höchst verdächtig vor, weil es bereits 3:00 Uhr nachts war. Eine weitere Säuberungswelle fand zeitgleich in einem Etablissement in einem Pariser Vorort statt. Das verdächtige Haus stand schon lange auf der Liste der Burka-Sympathisanten und wurde dementsprechend über Jahre hinweg von der französischen Geheimpolizei observiert.
Inspektor Jacques Clouseau, welcher die Aktion “Burka? Non merci, Cherie!” koordinierte, sprach von einem vollen Erfolg. “Wir haben mehrere Hundert Kollaborateure
festnehmen können, welche meist illegale konspirative Zusammenkünfte abhielten. Besonders stolz bin ich auf meine Truppe, weil sie einige der vermummtesten Männer und Frauen Frankreichs dingfest machen konnte, wie das nebenstehende Bild zweifelsfrei erkennen lässt.”
Regierungen aus aller Welt gratulierten dem französischen Präsidenten zu seiner herausragenden Leistung und überlegen bereits laut, ob ein eventuelles Vermummungsverbot angesichts der folgenden Bilder nicht ebenfalls sinnvoll wäre.
Im linken Bild sehen Sie den weltweit gesuchten Burkinator F.X., wie er sich auf eine weitere infame Aktion gegen das System vorbereitet. Welches System, hat er allerdings nicht verraten. Auch auf Nachfrage stellte F.X. klar, dass es ganz einfach nur um das System, und nichts als das System gehe. Egal ob Regalsystem oder Schulsystem oder sogar Koordinatensystem, F.X. ist prinzipiell dagegen. Die Aufnahme gelang während einer geplanten Protestaktion und zeigt den Burkinator, wie er gerade von Helfershelfern bis zur Unkenntlichkeit vermummt wird. “Wer auf die Barrikaden will, braucht eine effektive Burkination” lautet deshalb auch der Leitspruch des Verpackungskünstlers.
Bildquelle: TGG: Kurs in erster Hilfe
Selbst “Vier Pfoten“, ansonsten immer auf Seiten der Tiere, distanziert sich nun angesichts solch erschreckender Bilder von den Vierbeinern
und kündigte eine strenge Überprüfung aller verdächtigen Tiere an, welche sich dem Burka-Verbot widersetzen. Paul Arc-Petit, ehemaliger Aktivist des französischen Tierschutzverbandes “Boucher et coucher” und vielen unter seinem Pseudonym “Le Caniche châtre” bekannt, spricht aus, was viele denken: “Diese Wölfe im Schafspelz kotzen mich an. Ich freue mich, dass sich die französische Regierung endlich dazu durchgerungen hat, mit diesem Treiben Schluss zu machen!“
Doch die Gegner des Burka-Verbotes haben sich bereits wieder neu formiert. In der französischen Hauptstadt kündigt sich eine neue Protestwelle an. Erste Demonstranten haben angekündigt, das Vermummungsverbot zu ignorieren. “Freie Zeit“, der Blog für Versteckspiele und Geheimniskrämerei, bekam nun erste Bilder der Aktivisten zugespielt, welche anonym und plündernd durch die Pariser Strassen zogen. Und, wie sollte es auch anders sein, wieder einmal standen vermummte Ausländer an vorderster Front, welche vagabundierend, plündernd und Schutzgeld erpresssend durch Paris und andere Städte zogen und die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzten.
Bildquelle: Taucher Hund
Bildquelle: Der Senior
Die verursachten Schäden der Ananrchisten gehen dabei in die Millionen. Besonders Hausbesitzer klagen über den Vandalismus und fordern nun die französische Regierung in einem Protestschreiben auf, den Kreideimport sofort einzustellen und ein weitreichendes Handelsembargo gegen Österreich zu verhängen, da die dortigen Gips-Lagerstätten in Preinsfeld und Puchberg am Schneeberg als Rohmaterial für die Kreideherstellung dienten.
Allerdings hat der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann nun auf Anraten der Wirtschaftskammer umgehend interveniert und sich in einem Drei- bis Vier-Augen-Gespräch mit Nicolas Sarkozy darauf verständigt, die exportierte österreichische Kreide vorläufig mit steirischem Kürbiskernöl zu versetzen, um so eindeutig feststellen zu können, ob überhaupt Österreich für die Sauereien verantwortlich gemacht werden kann.
Nachtrag: Der festgenommene österreichische Tourist wurde mittlerweile wieder aus der Haft entlassen, darf aber in Zukunft bei Karaoke-Wettbewerben nur noch die Marseillaise singen.

