Schweden erklärt Großbritannien den Krieg
Skandinavier überreichen Kriegserklärung an Großbritannien
Nach den derzeitigen schweren Unruhen in Nordafrika (siehe “Sintflutartige Niederschläge in Libyen“ und “Neue Unruhen in Ägypten: Nase der Sphinx fehlt“) entbrennt nun möglicherweise ein neuer Kriegsherd unmittelbar vor unseren Haustüren. Doch dieses Mal ist Nordeuropa Schauplatz der kriegerischen Auseinandersetzungen. Pünktlich um Mitternacht überreichte der schwedische Militärattaché Björn Knäcke Wasa dem Vereinigten Königreich von Großbritannien die Kriegsnote. Kommentarlos und mit eiserner Miene übergab er dem britischen Premier die sorgfältig ausformulierte Erklärung, welcher dieser vollkommen konsterniert und leise murmelnd “I am not amused!” entgegennahm.
Obwohl sich die UNO bis zur letzten Minute um eine friedliche Regelung des Konfliktes bemühte, war Schweden zu keinem Einlenken in der Causa bereit. Selbst das Angebot der Briten, ab 2012 die Angelegenheit vor den Falkland-Inseln auszutragen, war den Skandinaviern zu wenig. Da der Konflikt bereits seit 1829 zwischen den beiden Nationen schwelt, aber bisher immer ein Stillhalteabkommen getroffen werden konnte, kommt die Kriegserklärung der Schweden doch etwas überraschend. Die beiden UNO-Sonderbeauftragten Agnetha Fältskög und Anni-Frid Lyngstad, beide zufälligerweise schwedische Staatsbürgerinnen, sprachen von einem Waterloo der Friedensverhandlungen und empfahlen den beiden Nationen, sich noch einmal zu bilateralen Verhandlungen zu treffen.

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“Wir werden vorläufig in der Causa noch nichts unternehmen, halten aber unsere sämtliche Kriegsmarine in Bereitschaft“, erklärte der britische Sonderbeauftragte Lord Sword Fish vor laufenden Kameras. “Im Moment sieht es aber danach aus, dass sich die Schweden auf einen langen Seekrieg vorbereiten. Deshalb haben wir bereits unsere zwei besten Patrouillenboote mobil gemacht, welche bis auf weiteres die Themse vor dieser ernstzunehmenden Gefahr schützen sollen und auch werden. Es steht allerdings zu befürchten, dass Schweden trotz unserer eindringlichen Warnung in unsere Hoheitsgewässer vordringen wird. Denn wie ich gerade erfahren habe, wurde
bereits ein erstes schwedisches Kriegsboot der neuesten Generation vor unserer Küste gesichtet. Und dieses Kriegsschiff dürfte unter den Kommando von Hä Gar, dem für seine schrecklichen Kriegsgemetzel gefürchteten schwedischen Flottenkommandanten stehen. Ich kann nur an Schweden einen letzten Appell richten, die ganze Sache noch einmal zu überdenken und keine voreiligen und unüberlegten Handlungen zu beginnen. Unser Angebot, nächstes Jahr vor den Falkland-Inseln die ganze Angelegenheit friedlich zu regeln, steht immer noch. Natürlich habe ich Verständnis für die Tatsache, dass unser Nachbar uns zeigen möchte, wer Herr im Boot ist. Aber es ist nun einmal nur Platz für zwei Achter auf der Themse.”
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