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22.12.2010

USA: Der Tod in Zeiten der Krise

Abgelegt unter: Zeit-los — Paul Boegle @ 20:03

Hinrichtungen in den USA sind rückläufig

Es ist eine Katastrophe. Eine schöne Bescherung, was uns oder besser geschrieben im Jahr 2010 alles widerfährt. Und das so kurz vor Weihnachten auch noch publik zu machen, grenzt eigentlich schon an Sadismus. Das Fest der Liebe und das Geld für die Giftspritzen fehlt an allen Kanülen und Einstichlöchern. Geradezu erschütternd, was sich in Zeiten von Wirtschaftskrisen und Kapitalmangel abspielt. Jetzt macht der Tod nicht einmal mehr in den Vereinigten Staaten halt. 

USA: Hinrichtungszelle in Florida.Bildquelle: Amnesty International 

Es ist einfach grausam, wenn wir lesen müssen: “Die Zahl der Hinrichtungen in den USA sinkt.” Und das alles nur wegen ein paar Dollar zuwenig. Schon wieder sechs Exekutionen weniger als im Jahr 2009. Es ist unglaublich. wie sich die Amerikaner ihren eigenen Schnitt zusammenhauen. 46 Menschen ist die magere Ausbeute eines gesamten Jahres. Jetzt rechnen Sie das einmal um. Das macht nicht einmal vier Menschen pro Monat. Ich sage Ihnen was. Ein neuer Krieg muss her. Wenn Amerika nicht fähig ist, die Menschen im eigenen Land zu meucheln, sollte wenigstens Sorge dafür getragen werden, dass man Sterbehilfe im Ausland leistet. Sozusagen staatlich gelenkter externer Exorzismus. Wenn das Budget hinten und vorne für die Giftspritzen nicht mehr reicht, muss eben outgesourct werden.

Selbst in Texas, der Hochburg der Hinrichtungen, ist die Tendenz rückläufig. Mit Stagnation könnte ich noch einigermaßenFoto dpa: Exekution durch Giftspritze. leben. Aber wenn nicht einmal mehr die Zielvorgaben der Vorjahre erreicht werden, ist etwas faul im Staate Dänemark. Oder in diesem speziellen Fall eben in den Vereinigten Staaten von Amerika. Da ist es doch immer wieder schön zu lesen, wenn sich andere Staaten wenigstens um Schadensbegrenzung bemühen.

Bildquelle: Welt Online 

Da tut es richtig gut, wenn sich China bereitwillig erklärt, in die Fußstapfen des einstigen Erzfeindes zu treten und das Motto “Andere Länder, andere Sitten” in “Andere Länder, gleiche Sitten” abzuändern. ”China will zur Vollstreckung der Todesstrafe Giftspritze einsetzen.” Das nenne ich doch Fortschrittlichkeit. Haushaltsdefizite hin, Staatsbankrott her.

Aber gestorben wird immer. Sei es im Kommunismus oder im Kapitalismus. 

   

19.12.2010

Bankenkrise sorgt für Unsicherheit

Abgelegt unter: Zeit ist Geld — Paul Boegle @ 10:40

Spürbare Auswirkungen der Wirtschaftskrise

Wie der Chef der Europäischen Zentralbank nun “Freie Zeit“, dem Blog für Kapitalverbrechen und kapitale Verbrechen, hinter vorgehaltener und vor aufgehaltener HandFrischluft in Bankenkreisen und für müde Banker. flüsterte, hat die Wirtschaftskrise ein erstes Bankenopfer gefordert. Fassungslos zeigte sich der oberste europäische Banker von der Situation um den bisher geheim gehaltenen Bankenkollaps. Ich musste ihm in die Hand hinein versprechen, die Misere mit keinem Wort zu publizieren, was mir jedoch aufgrund der vollen Hand unmöglich war. Während der Finanzexperte immer wieder mit Frischluft versorgt werden musste, welche ich ihm diensteifrig zufächelte, rang er sich mühsam seine Worte von den blutleeren Lippen ab.

Bildquelle: Handelsblatt

Katastrophe!” “Überhaupt kein Eigenkapital mehr!” “Ein Wahnsinn!” “Desaster ohne Zaster!” Die Worte sprudelten völlig ohne Sinn und Zusammenhang aus dem Mund des Zentralbank-Chefs. Plötzlich strafften sich die entgleisten Gesichtszüge, der Oberkörper gewann unter dem tadellos geschnittenen Maßanzug wieder an Spannkraft und seine Augen bohrten sich in die Der Finanzexperte Paul Bögle bei seinen Sanierungsversuchen zur ersten angeschlagenen europäischen Bank.meinigen. “Ich brauche Ihre Hilfe, Herr Bögle. Sie sind der einzige, der uns jetzt noch retten kann. Jetzt sind Ihre Fähigkeiten gefragt. Retten Sie, was noch zu retten ist. Sofort!”

Mein Blick hielt dem des Finanz-Gurus stand, während ich mich langsam erhob und ihm meine Hand reichte. “Ich werde tun, was ein Mann tun muss“, sagte ich mit fester Stimme und leitete die ersten Notfall-Maßnahmen zur Rettung der Bank ein. Danach leitete ich meine eigenen Notfall-Maßnahmen ein. Die Bank war leider nicht mehr zu retten, muss ich Ihnen zerknirscht gestehen. Aber einen Versuch war esBank im Konkurs. auf jeden Fall wert. Ab jetzt bleibe ich übrigens wieder beim Schreiben. Höchstens, ich werde wieder einmal gebraucht. Mir schwebt da so einiges vor, wie ich in die Schlagzeilen gelangen könnte. Z.B. “Paul Bögle rettet Eier vom Pleitegeier” oder “Unterschriftsreife Bankrotterklärung von Paul Bögle unterzeichnet“. Oder hatten wir das alles schon? Mit anderen Namen natürlich.    

Unbearbeitete Bildquelle: Grillsportverein         

Mein Rettungsversuch zur Sanierung der Bank darf hiermit als kläglich gescheitert angesehen werden.

Bildquelle: Nico Kaiser siriux.net

16.12.2010

MoF sucht Trostspender

Abgelegt unter: Frei-Zeit — Paul Boegle @ 21:56

In Gesellschaft saufen hat was!

Ich sage Ihnen jetzt rundheraus, wo mein Problem liegt. Ich bin ein sogenannter MoF. Sagt zumindest meine Tochter. Und da liegt sie möglicherweise nicht einmal so falsch. Sie wissen nicht, was ein MoF ist? Ganz einfach: Ein Mensch ohne Freunde. Ja, ich bin ein MoF und natürlich bin ich stolz darauf, stehe dazu und freue mich jden Tag aufs Neue über mein MoF-Dasein. Die eine oder der andere LeserIn wird sich insgeheim denken: “Bleibt ihm schließlich nichts anderes übrig. Recht geschieht ihm, diesem MoF!” Nun, die meiste Zeit zumindest erfreue ich mich an dieser Situation, da gebe ich Ihnen recht. Wissen Sie, so ein Mensch wie ich braucht keine Freunde, denn der genügt sich selbst, der hat sein Spiegelbild und dieses brüllt jeden Tag: “Willkommen in der Welt der Solotänzer. Und jetzt gehen wir einen heben! Nur ich und ich. Sozusagen auf Du und Du.” Ich darf Sie daran erinnern, dass ich Sie bereits vor mehr als einem Jahr schon einmal mit einer Kurzgeschichte zur zweigeteilten Problemstellung meines Innersten belästigt habe (Das Ego und Alter Ego des Paul Bögle).  

Unbearbeitete Bildquelle: Frau im SpiegelFrau im Spiegel: Spiegeltrinker unter sich.

Dann packe ich mein gläsernes Konterfei, löse zwei Fahrscheine, setze mich in die Schnellbahn und wir gehen saufen. Also, mein Spiegelbild und ich. Woher, glauben Sie eigentlich, kommt der Begriff “Spiegeltrinker“? Richtig, das sind Menschen, welche ihr eigenes Ich unter den Tisch saufen können. Sagenhaft, phänomenal, gigantisch, finden Sie nicht? Das Problem bei der ganzen Sache ist allerdings ein großes. Sie können nur solange mit sich selber saufen, bis Sie eben Ihr eigenes Spiegelbild nicht mehr erkennen können. Tatsächlich, das schöne Trinkgelage mit sich selbst hat spätestens dann ein Ende, wenn Ihr gläserner Blick so durchsichtig ist, dass Sie vor lauter Scherben nur noch die Welt in Trümmern liegen sehen. Und diese in den meisten Fällen sogar doppelt. Oder wenn es dementsprechend unter dem Tisch liegt, also Ihr Speigelbild. Paradox, nicht? Sie saufen sich selbst unter den Tisch. Und wenn Sie unten liegen, haben Sie niemanden mehr, der mit Ihnen säuft, obwohl Sie ja eigentlich schon im Koma liegen und der Meinung sind, dass ein Gläschen noch Platz hätte. Schade. Finde ich auch.

Aber diesem gravierenden Problem hat sich nun endlich jemand angenommen, sozusagen erbarmt. Wie wäre es, wenn Sie sich eine Trinkschwester oder einen Saufkumpan einfach mieten? Klasse. Finde ich auch. Stellen Sie sich das vor: Erst saufen Sie sich selbst unter den Tisch. Und wenn Sie unten liegen, dann stehen Sie auf, obwohl Sie eigentlich nicht mehr stehen können und liegen bleiben sollten und mieten sich einen, der mit Ihnen weitersäuft, obwohl Sie eigentlich gar nichts mehr vertragen. Sachen gibt´s, die sind so schön und abstrus, dass sie schon wieder zu mystischem Denken einladen.

Und so hat sich also eine findige Firma in der ukrainischen Stadt Dniprodserschynsk, sprechen Sie den Namen einmal nüchtern aus, gelingt Ihnen nie, darauf wette ich einen Liter Irgendwas mit wenigstens 40 Promille, darauf spezialisiert, diesem Bedürfnis nachzukommen. “Kind Fairy” heißt das Unternehmen, welches Ihnen kompetente LallpartnerInnen zur Seite stellt oder in weiterer Folge vielleicht sogar neben Sie legt. Getreu dem Motto: Zuviel Alkohol schadet Ihrer Gesundheit. Also lasst uns zu zweit saufen und die Leber lebt gesünder.

Die Idee wird von Julia Pejewa, der Donna Promilla der feuchtfröhlichen Angelegenheit, dann mit den folgenden markigen Worten angepriesen: “Es ist ein netter Gefährte, der einen langweiligen Abend aufheitern kann.” Doch wer glaubt, die weiblichen und männlichen GenossInnen könnten nur schwankenderweise Gesellschaft, Trost und Alkohol spenden, der irrt. “Sie können Gitarre spielen, singen oder Gedichte aufsagen.” Ja, ist denn das die Möglichkeit? Ich kann weder nüchtern Blockflöte spielen und außer “Alle meine Entchen” beschränkt sich mein Repertoire auf “Stille Nacht, heilige Nacht”, was sich zweifellos auch reimt. Und für 14 Euro Gebühr pro Abend und Begleiter bekomme ich einen kulturellen Kapazunder an die Hand, welcher mich einerseits königlich unterhält und andererseits auch bis zum vollendeten Exzess begleitet.

Und weil ich weiss, was meine LeserInnen von mir erwarten, hat sich “Freie Zeit“, der Blog für unbegrenzten Alkoholkonsum und gereimte Ungereimtheiten aufgemacht, Ihnen erste BewerberInnen vorzustellen, welche Ihnen möglicherweise bei Ihrem Ziel, die 3-Promille-Grenze ungestreift, aber wankend in möglichst kurzer Zeit zu erreichen, Hilfestellung leisten können. Selbstredend oder selbstlallend stehen InteressentInnen natürlich auch alle Wege und Kneipen offen, aus einem latenten Hobby ein Katie Price beim Bewerbungsgespräch bei Kind Fairy: Tolle Performancebodenständiges zweites Standbein zu machen. Wenn Ihre ArbeitgeberInnen Sie strafenden Blickes würdigen und maßregelnd zu Ihnen sagen ”Alkohol am Arbeitsplatz?”, können Sie freudestrahlend und guten Gewissens antworten “Heute schon genug, danke!”       

Bildquelle: Jolie.de 

Im Bild links sehen wir die Bewerberin Katie Price während ihres Bewerbungsgesprächs bei Kind Fairy. Julia Pejewa war von der jungen Dame über alle Maßen angetan und so begeistert, dass sie ihr einen 5,8-Promille Vertrag auf Lebenszeit anbot. Eventuelle InteressentInnen muss ich allerdings enttäuschen: Frau Price ist mit dem heutigen Tag an über Jahre bereits ausgenüchtert ausgebucht.

Im nächsten Bild sehen wir einen Herrn, welcher sich unter dem Namen Mel Gibson vorstellte. Zumindest geht dies aus seinen Bewerbungsunterlagen hervor. “Er hat ein riesiges Potential” sagte Frau Pejewa nach den ersten zwei Litern. Doch bedauernd fügte sie hinzu: “Aber leider entspricht er nicht ganz unseren Erwartungen. Er kann leider nicht singen oder Gitarre spielen. Wenn er zumindest schauspielern könnte, hätten wir großartige Einsatzbereiche. Was hätte aus diesem Talent alles werden können. So einen Trinker findet man nicht alle Tage. Da kommt so richtig Endzeitstimmung auf. Schade drum!”

Dieter Bohlen: Mensch ohne Freunde.Bildquelle: zanzaaMel Gibson bekommt keinen Job bei Kind Fairy: Das Talent fehlt ihm einfach. 

Zum dritten Bewerber fiel der Chefin nur ein Wort ein: “катастрофа“. Was das heißt? Schlicht und einfach “Desaster“. “So eine gottserbärmliche Performance hab ich noch nie gehört. Der hätte wirklich zum Saufen anfangen sollen. Jammerschade, was uns da entgangen ist.”

Und ich? Ich bin immer noch ein MoF.

      

 

15.12.2010

US-Luftwaffe schießt scharf

Abgelegt unter: Zeit-Geschichten — Paul Boegle @ 23:09

Der Spiegel, New York Times, Le Monde: ”Access denied

Die US-Luftwaffe hat nun im Alleingang (oder sollte es sich in diesem Falle sogar um einen Alleinflug, unbemannten Flug, Blindflug handeln?) beschlossen, ihre Mitarbeiter vor dem Lesen ungeliebter oder sogar gefährlicher Lektüre zu schützen. Nicht Al-Kaida oder Nordkorea wird nun von den hochrangigen Soldaten zum Feindbild hochstilisiert, sondern jene Medien, welche Wikileaks-Enthüllungen zu den unliebsamen US-Botschafterdepeschen abdruckten. Und unter jenen Online-Medien, welche nun für die Mitarbeiter in weite Ferne rücken, sind solch prominente Vertreter wie eben die New York Times, The Guardian, Der Spiegel, Le Monde, El Pais oder die Washington Post, um nur einige der insgesamt bisher 25 gesperrten Angebote anzuführen.

Wikileaks: US-Luftwaffe sperrt Zugang zu Medien für eigene Mitarbeiter.Doch nicht genug, dass die US Air Force ihren Angestellten dieses verbale und geschriebene Dynamit von Herrn Assange vorenthält, wird ihnen bei versuchtem Aufruf der genannten Online-Medien auch unmissverständlich mitgeteilt: “ACCESS DENIED. Internet Usage is Logged & Monitored.” Oder im schlichten Deutsch: “Zugriff verweigert. Der Internet-Zugriff wird aufgezeichnet und überwacht.” The Wall Street Journal: Air Force Blocks Media Sites

Unbearbeitete Bildquelle: tagesschau.de: Kein Zugriff bei der Air Force

Nun ja, Meinungsfreiheit besitzt viele Definitionen, Lesarten und Möglichkeiten der Auslegung und Darstellung oder in diesem Falle Nichtdarstellung. Im Falle der US-Luftwaffe bedeutet es eben schlicht und einfach, dass die Meinung der eigenen Mitarbeiter solange frei ist, solange sie der Meinung sind, dass sie keine Meinung haben dürfen, außer es handelt sich um die Meinung der Arbeitgeber. Und die scheint sich doch in sehr restriktiven Grenzen zu bewegen. Man könnte versucht sein, diese Art der Zensur in einem Land wie China zu vermuten. Aber in der grössten Demokratie der Welt? Aber andererseits sehen wir wieder einmal, welche Zwecke eine gut funktionierende Luftwaffe erfüllen kann. Ich glaube, Österreich braucht doch noch ein paar mehr Eurofighter.   

    

14.12.2010

Mona Lisa Geheimcode entschlüsselt

Abgelegt unter: Zeit-los — Paul Boegle @ 12:14

Leonardo da Vinci von “Freie Zeit“ enttarnt

Mona Lisa Geheimcode entschlüsselt: Ich bin ein Berliner.Was schon lange als Gerücht in der Kunstwelt und zahlreicher aufgestellter Verschwörungstheorien kursierte, könnte sich jetzt als absolute Sensation herausstellen: Der Geheimcode der Mona Lisa steht kurz vor der Entschlüsselung (siehe Geheimcode auf der Mona Lisa entdeckt). Experten bezeichnen die gefundenen Buchstaben und Zahlen als echten “da Vinci Code” und sehen in den mit freiem Auge nicht erkennbaren Zeichen jene rätselhafte Botschaft, welche uns Leonardo da Vinci vor 500 Jahren mitteilen wollte.

Der Präsident des “Italienischen Komitees für Kulturgüter”, Silvano Vinceti, ist sicher, dass es sich bei den nun gefundenen Zeichen weder um Verunreinigungen noch um Fälschungen handle, sondern um Symbole des Meisters selbst. Allerdings bleibe die Bedeutung offen, fügte er zähneknirschend hinzu.

Freie Zeit“, der antiquarische Blog für Kunstfälscher und solche, die es werden wollen, hat nun in einer aufsehenerregenden Recherche die Zeichen von da Vinci entschlüsselt. Nur mithilfe modernster Verfahren gelang es dabei Paul Bögle, dem Meister der Tarnung und Täuschung, das Gemälde der Mona Lisa auf Herz, Nieren und die Gallensteine von Tom Hanks zu prüfen und die Buchstaben und Zahlen aus ihrer Anonymität an das Licht der Wahrheit zu befördern. Seien Sie also Zeuge und erfahren Sie exklusiv auf “Freie Zeit“, was uns Leonardo da Vinci seit Hunderten von Jahren verzweifelt mitzuteilen versucht.

Die Sensation ist perfekt. Was John F. Kennedy 1963 sagte, stammt eigentlich aus der Feder Leonardo da Vincis. Die Fachwelt wird mir zu Füssen liegen, der Louvre wird mir auf Lebzeit freien Eintritt gewähren (meiner Familie natürlich auch), Dan Brown wird seine 84. Fortsetzung nur unter meinen Argusaugen schreiben, Deutschland wird mich zum Ehrenbürger Berlins ernennen und die USA werden mir sicherlich eine Green Card ausstellen.

Es ist schön, berühmt zu sein. Ach ja, sollte jemand noch irgendwo im Keller einen kleinen Van Gogh hängen haben oder vielleicht auch nur einen Caspar David Friedrich und darauf irgendwelche seltsamen Zeichen entdecken. Mit mir kann man über alles reden. Senden Sie mir Ihre dementsprechenden Wünsche zu und ich fälsche Ihnen sogar den Teufel zu einem der zwölf Apostel. Und wenn Ihnen das nicht genügt, nächstes Jahr bin ich in Rom. Auf einen Apostel mehr oder weniger wird es in der Sixtinischen Kapelle wohl auch nicht ankommen.  

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