Freie Zeit wünscht Rohe Breischlachten
Der 24. Dezember 2010 ist da
“Freie Zeit“, der Blog für brutalen Konsumterror und Homeshopping auf den letzten Drücker, hat sich vorgenommen, all seine LeserInnen zum heutigen Tage des Jahres
2010 weder zu beleidigen noch zu verunglimpfen. Ich möchte deshalb die Gelegenheit wahrnehmen. Ja, ich will also die Chance nutzen. Wie bereits gesagt, ich habe mir vorgenommen. Um ganz ehrlich zu sein, mir fällt eigentlich nichts ein zum heutigen Tage. Wenn ich Sie oder Dritte weder beleidigen noch verunglimpfen darf, was mache ich dann eigentlich mit dem vielen leeren, ungenutzten Platz auf dieser Seite? Ich habe keine Ahnung. Ich bin vollkommen überfordert. Bitte nicht böse sein, aber wenn ich zu Weihnachten friedlich sein soll, dann werde ich, innerlich gesehen, unrund und unfriedlich.
Schauen Sie, es ist doch so. Kein Mensch weiss, was die ursprüngliche Intention von Weihnachten überhaupt noch ist. Oder Können Sie mir sagen, was Weihnachten damals, so vor ca. 216 000 Jahren, für die Menschheit denn für eine Bedeutung hatte? Können Sie nicht? Na sehen Sie. Aber um Sie nicht unwissend ins offene blutige Messer vom Weihnachtsmann rennen zu lassen, haben Sie ja mich, den kompetenten Mann für den 24. Dezember vor und nach Christus. Und weil ich selbst weiss, wie schwierig es ist, heutzutage noch gutes Weihnachtspersonal zu bekommen, welches in der Lage ist, all die Kinderlein glücklich zu machen, welche sich seit Jahr und Tag auf Geschenke, Geschenke, Geschenke, Geschenke und Geschenke freuen, welche ihnen das Christkind am Heiligen Abend unter
den Tannen-, Fichten- oder sonstigen Nadel-, Laub- oder Obstbaum legt, habe ich beschlossen, Ihnen mitzuteilen, dass Weihnachten im Jahr 2010 definitv ausfällt. Sagen Sie das aber bitte auch den herzallerliebsten Kleinen, nicht dass die vor lauter Vorfreude um Mitternacht immer noch unter den Tannen-, Fichten- oder sonstigen Nadel-, Laub- oder Obstbaum starren, wo sie in Erwartung von Geschenken, Geschenken, Geschenken, Geschenken und Geschenken verharren.
Bildquelle: Badische Zeitung
Aber bitte: Bringen Sie den Totalausfall des Weihnachtsfestes dem Nachwuchs schonend bei. Sagen Sie doch ganz einfach, dass sich dieser dicke Mann mit dem roten Kostüm selbst stranguliert hat, als er gerade die Geschenke, Geschenke, Geschenke, Geschenke und Geschenke für die braven
Kinder unter den Tannen-, Fichten- oder sonstigen Nadel-, Laub- oder Obstbaum legen wollte. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, dass Sie das Christkind für tot erklären, weil es z.B. an Engelshaar erstickt ist, welches es justament an den Geschenken, Geschenken, Geschenken, Geschenken und Geschenken anbringen wollte, die es unter den Tannen-, Fichten- oder sonstigen Nadel-, Laub- oder Obstbaum legen wollte.
Bildquelle: Weihnachtsgedöns
Oder Sie schauen in die weinerlichen Augen der wartenden Minderjährigen und bitten sie, jetzt ganz tapfer zu sein, weil sich das Christkind, als
es beim Versuch, die Autobahn zu überqueren, um die ganzen Geschenke, Geschenke, Geschenke, Geschenke und Geschenke unter Tannen-, Fichten- oder sonstigen Nadel-, Laub- oder Obstbaum zu legen, vom 38 Tonner des Weihnachtsmannes überrollt wurde, welcher gerade auf dem Weg von anderen kleinen Kindern war, um dort die wertvollen Geschenke, Geschenke, Geschenke, Geschenke und Geschenke unter Tannen-, Fichten- oder sonstigen Nadel-, Laub- oder Obstbaum zu legen. Und weil nun keine Geschenke, Geschenke, Geschenke, Geschenke und Geschenke mehr übrig sind, welche der dicke rote Mann mit dem komischen Kostüm unter Tannen-, Fichten- oder sonstigen Nadel-, Laub- oder Obstbaum legen könnte, fällt eben Weihnachten aus. Punkt. Oder so ähnlich. (Bildquelle: Berliner Morgenpost)
Und wenn Sie jetzt nicht wissen, was Sie mit den vielen Geschenken, Geschenken, Geschenken, Geschenken und Geschenken anfangen sollen, welche Sie ursprünglich unter Tannen-, Fichten- oder sonstigen Nadel-, Laub- oder Obstbaum legen wollten, dann immer her damit. Weihnachten ist schließlich das Fest der Liebe und nicht der Geschenke, Geschenke, Geschenke, Geschenke und Geschenke. Da ich allerdings einen schönen großen Tannen-, Fichten- oder sonstigen Nadel-, Laub- oder Obstbaum aufgestellt habe, verzichte ich dankend auf Fest und Liebe und nehme lieber die ganzen Geschenke, Geschenke, Geschenke, Geschenke und Geschenke. Auch wenn Sie mich jetzt mitsamt meinem Tannen-, Fichten- oder sonstigen Nadel-, Laub- oder Obstbaum zur Hölle wünschen. Kein Problem. Hauptsache, Sie vergessen die Geschenke, Geschenke, Geschenke, Geschenke und Geschenke nicht. Schließlich ist ja Weihnachten.
Bildquelle: Weihnachtsbaumbrand – Was ist zu tun?

