Mona Lisa Geheimcode entschlüsselt
Leonardo da Vinci von “Freie Zeit“ enttarnt
Was schon lange als Gerücht in der Kunstwelt und zahlreicher aufgestellter Verschwörungstheorien kursierte, könnte sich jetzt als absolute Sensation herausstellen: Der Geheimcode der Mona Lisa steht kurz vor der Entschlüsselung (siehe Geheimcode auf der Mona Lisa entdeckt). Experten bezeichnen die gefundenen Buchstaben und Zahlen als echten “da Vinci Code” und sehen in den mit freiem Auge nicht erkennbaren Zeichen jene rätselhafte Botschaft, welche uns Leonardo da Vinci vor 500 Jahren mitteilen wollte.
Der Präsident des “Italienischen Komitees für Kulturgüter”, Silvano Vinceti, ist sicher, dass es sich bei den nun gefundenen Zeichen weder um Verunreinigungen noch um Fälschungen handle, sondern um Symbole des Meisters selbst. Allerdings bleibe die Bedeutung offen, fügte er zähneknirschend hinzu.
“Freie Zeit“, der antiquarische Blog für Kunstfälscher und solche, die es werden wollen, hat nun in einer aufsehenerregenden Recherche die Zeichen von da Vinci entschlüsselt. Nur mithilfe modernster Verfahren gelang es dabei Paul Bögle, dem Meister der Tarnung und Täuschung, das Gemälde der Mona Lisa auf Herz, Nieren und die Gallensteine von Tom Hanks zu prüfen und die Buchstaben und Zahlen aus ihrer Anonymität an das Licht der Wahrheit zu befördern. Seien Sie also Zeuge und erfahren Sie exklusiv auf “Freie Zeit“, was uns Leonardo da Vinci seit Hunderten von Jahren verzweifelt mitzuteilen versucht.
Die Sensation ist perfekt. Was John F. Kennedy 1963 sagte, stammt eigentlich aus der Feder Leonardo da Vincis. Die Fachwelt wird mir zu Füssen liegen, der Louvre wird mir auf Lebzeit freien Eintritt gewähren (meiner Familie natürlich auch), Dan Brown wird seine 84. Fortsetzung nur unter meinen Argusaugen schreiben, Deutschland wird mich zum Ehrenbürger Berlins ernennen und die USA werden mir sicherlich eine Green Card ausstellen.
Es ist schön, berühmt zu sein. Ach ja, sollte jemand noch irgendwo im Keller einen kleinen Van Gogh hängen haben oder vielleicht auch nur einen Caspar David Friedrich und darauf irgendwelche seltsamen Zeichen entdecken. Mit mir kann man über alles reden. Senden Sie mir Ihre dementsprechenden Wünsche zu und ich fälsche Ihnen sogar den Teufel zu einem der zwölf Apostel. Und wenn Ihnen das nicht genügt, nächstes Jahr bin ich in Rom. Auf einen Apostel mehr oder weniger wird es in der Sixtinischen Kapelle wohl auch nicht ankommen.

