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11.11.2010

A380 bekommt neue Turbinen von Rolls Royce

Abgelegt unter: Zeit ist Geld — Paul Boegle @ 02:15

Rolls Royce liefert Flugzeugturbinen für A 380 und österreichische Eurofighter.Rolls Royce reagiert auf den A380 Triebswerkschaden

Nach der jüngsten Beinahe-Katastrophe des Airbus A380 hat nun der Turbinenhersteller Rolls Royce auf die jüngsten Vorfälle und die damit entfachte Kritik erste Konsequenzen gezogen. Wie in einer Presseaussendung jetzt zu lesen war, räumte Rolls Royce dabei gewisse Mängel bei den eingebauten A380-Triebwerken ein, kündigte aber im gleichen Atemzug Neuerungen bei der Qualitätskontrolle und den zukünftigen Lieferungen an.

Nachdem Lufthansa bereits von einer gewissen Nervosität der Passagiere sprach, beschloss nun der britische Flugzeugturbinen-Hersteller, zukünftig die Triebwerke einer eingehenden Prüfung zu unterziehen und beim geringsten Verdacht auf mögliche Schäden die Turbinen für VW-Käfer zu verwenden.

Freie Zeit“, der Blog für Tränendrüsen, Tränendüsen und andere Windbeutel hat nun über dunkelste Kanäle jene Fotos zugespielt gekommen, welche die im Fall des in Singapur notgelandeten A380 verwendeten Turbinen kurz vor der abschließenden Qualitätskontrolle zeigen. Mit den Fotos konfrontiert, sprach der zuständige Ober-Qualitätskontrolleur von einem einmaligen Vorfall und erklärte, dass diese Produktionseinheit ursprünglich für die österreichischen Eurofighter bestimmt war.

Bildquelle: Chroniknet

3 Kommentare »

  1. Aber wäre es nicht logischer defekte Triebwerke in englische Autos zu verbauen, so wie man es seit Jahrzehnten eh zu machen pflegt? ;)

    Kommentar von Jakob.F — 11.11.2010 @ 09:48

  2. Lieber Jakob, Du hast nun unwissentlich ein “traumatisches” Erlebnis meiner Kindheit ausgegraben, wobei es sich schon mehr um einen ganzen Zeitraum traumatischer Vergangenheitsbewältigung handelt. Wir durften damals, also vor etwa 35 Jahren, ein Auto namens Princess unser eigen nennen. Dieses stammte von British Leyland. Warum der Volksmund immer von “Britisch Elend” sprach, wurde uns spätestens im ersten Winter klar. Es war für unsere Nachbarn, wir wohnten damals in einem kleinen Dorf, immer ein Erlebnis, wenn sie uns bei den morgendlichen Startversuchen aus den Fenstern zusahen, welche grundsätzlich damit endeten, dass mein Bruder und ich im zarten Kindesalter das schwere Auto anschoben, während der sehr verehrte Herr Erzeuger im britischen Elend saß und sich verzweifelt um Haltung und Contenance bemühte.
    Ich habe keinerlei Ahnung und noch weniger Interesse an Autos, aber diese englische Prinzessin hat sich bis zum heutigen Tage in meinem Gedächtnis festgefressen.
    Deine Idee ist dementsprechend vollkommen realitätsbezogen und ich selbst war ein Leidtragender oder besser gesagt Leidschiebender eines unvergesslichen Autos namens British Leyland Princess. Vielen Dank für Deinen Kommentar und die darin enthaltene Anregung.

    Kommentar von Paul Boegle — 11.11.2010 @ 16:24

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