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6.11.2010

Ausländeranteil in Asylantenheim viel zu hoch!

Abgelegt unter: Zeit-Geschichten — Paul Boegle @ 02:32

Innenministerin Fekter entsetzt über 100 % Marke

Wie der Regierungssprecher der österreichischen Innenministerin Maria Fekter in jeder Pressestunde bekanntgab, ist die österreichische ÖVP-Abgeordnete vollkommen schockiert über die Zustände in den Auffanglagern und Asylantenheimen in Österreich. “Es ist ein Wahnsinn! Wir haben mittlerweile in unseren Asylantenheimen einen Ausländeranteil von nahezu 100 Prozent erreicht. In manchen sogar schon mehr als 100 Prozent, wenn ich das Küchenpersonal dazurechne. Ich bin entsetzt über diese Entwicklung in unserem Land. Wenn das so weiter geht, müssen wir uns gemeinsam eine Lösung für diese Problematik überlegen.”

Echauffiert über die katastrophalen Lebensbedingungen und menschenverachtenden Verhältnisse der BewohnerInnen führte die Innenministerin dazu weiter aus: “Es kann nicht sein, dass Menschen unter solch unwürdigen Bedingungen in Österreich leben müssen! Deshalb mein Vorschlag: Wir schieben zumindest soviele ab, bis wir eine Quote von 0,00 Prozent erreicht haben. Dann geht es den anderen auch gleich viel besser. Mir soll es dabei natürlich nicht auf ein Prozent mehr oder besser gesagt um zwei Prozent weniger ankommen. Wenn sich also noch ein paar willige österreichische Asylanten-Sympathisanten gleich mit abschieben lassen wollen, bin ich gerne bereit, auch diesen in den Allerwertesten zu treten. Wie Sie wissen, kann man mit mir über nichts reden, aber alles abschieben.”    

Paul Bögle vom Abschiebe- und Schubhaft-Blog “Freie Zeit” im Gespräch mit der österreichischen Innenministerin.

Freie Zeit: “Frau Ministerin, nur einmal angenommen, ich wäre Bewohner solch eines Asylantenheimes und würde mich über das Essen beschweren. Was würden Sie mir darauf antworten?”

Ministerin Fekter: “Herr Bögle, es stellt sich doch nicht die Frage, was ich Ihnen darauf antworten würde, sondern ob Sie überhaupt mit vollem Mund sprechen sollen. Nein, eigentlich stellt sich die Frage, ob Sie überhaupt sprechen sollen.”

Freie Zeit: “Warum überrascht es Sie, dass Asylantenheime nur mit Ausländern belegt sind. Ist dies in anderen europäischen Ländern etwa nicht der Fall? Mir persönlich ist kein einziger Fall bekannt.”

Ministerin Fekter: “Sie missverstehen mich, Herr Bögle! Ich bin als Innenministerin natürlich nicht überrascht, dass Ausländerheime nur mit Ausländern belegt sind. Doch die Quote von 100 Prozent stimmt mich doch etwas nachdenklich. Ich war der Meinung und hier darf ich ganz klar zum Ausdruck bringen, dass mich mein BeraterInnenstab nicht ausreichend informiert hat, dass ich durch die konsequenten Abschiebungen den Anteil um zumindest 90 Prozentpunkte nach unten gedrückt habe. Alleine schon diese minderjährigen Zwillinge müssten doch einiges für die Quote gebracht haben. Und zu Ihrer Frage, ob es denn in anderen europäischen Ländern ähnliche Verhältnisse gibt. Nein, die gibt es dort nicht. Schauen Sie sich beispielsweise den Vatikan oder unsere FreundInnen in Kärnten an.”

Freie Zeit: “Wenn ich Sie jetzt richtig verstehe, bezeichnen Sie das Bundesland Kärnten als europäisches Land mit eigener Souveränität?”

Ministerin Fekter: “Herr Bögle, Sie werden doch nicht behaupten wollen, dass Sie auch nur ansatzweise die Kärnter Landessprache verstehen.”

Freie Zeit: “Nein, natürlich verstehe ich kein Wo.. .”Österreichs Innenministerin Fekter verlässt Österreich auf eigenen Wunsch.

Ministerin Fekter: “Na sehen Sie! Und deshalb sollte doch sogar Ihnen Ihr ungesunder Menschenverstand sagen: Wer die Landessprache nicht beherrscht, ist im Ausland. Und wer im Ausland ist, gehört abgeschoben. So einfach ist das. Was glauben Sie denn, warum ich keine Staatsbesuche mache? Nicht, weil ich so unbeliebt bin. Das bin ich schließlich hier auch in Österreich.”

Freie Zeit: “Aber dies beantwortet immer noch nicht meine Frage, ob andere europäische Staaten nicht mit den gleichen Problemen bezüglich der Asylpolitik zu kämpfen haben.”

Ministerin Fekter: “Wollen Sie mir etwa unterstellen, dass ich nicht mit vollem Einsatz für dieses Land kämpfe?”

Freie Zeit: “Nein, natürlich nicht. Ich bitte nur höflich um die Beantwortung einer einzigen Frage.”

Ministerin Fekter: “Herr Bögle, Sie sollten sich doch vielmehr selbst die Frage stellen, ob Sie mit vollem Mund sprechen dürfen.”

Freie Zeit: “Frau Ministerin, ich danke Ihnen für die Abschiebung. Und natürlich auch für das Gespräch. Finden Sie den Weg nach draussen?”

Ministerin Fekter: “Nein, wo bitte muss ich hin?”

Freie Zeit: “Hier entlang, gnä´Frau.”

Ursprüngliche Bildquelle vor Bearbeitung: Klenks Watchblog 

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