Microsoft kämpft gegen Zombies
1. Der Software-Riese begibt sich ins Reich der Untoten
Nachdem die Welt der Computer immer mehr im Chaos verseuchter Systeme versinkt und durch infizierte Dateien und eingeschleuste Viren unterwandert wird, hat nun der Software-Riese Microsoft den untoten Schädlingen den Kampf angesagt. Wie Scott Charney von Microsoft mitteilte, werde ab sofort eine Art Notfallplan immer dann Anwendung finden, sobald sich der Verdacht auf ein infiziertes System erhärten sollte. Der dreiteilige Plan zur Eindämmung der elektronischen Viren wurde am 10.10.2010 unter dem Namen “Lara Croft for Dummies” dem Fachpublikum vorgestellt.
Scott Charney erklärte anschaulich die Funktionsweise des Masterplans. Sollte Ihr PC bereits von Viren verseucht sein oder Sie den Verdacht haben, dass sich ein Programm unerlaubterweise Zugang zu Ihren Daten verschafft haben sollte, bleiben Sie ruhig und folgen Sie den folgenden Anweisungen:
1. Ermitteln Sie, ob sich illegale Untote auf Ihrer Festplatte breitgemacht haben. Mögliche Indizien für unerwünschte Software auf Ihrem Computer können sein:
Aus Ihrer Tastatur und den Lautsprechern des Computersystems fliesst immer öfter unerklärlicherweise Blut. Bevor Sie nun panikartig das Microsoft-Anti-Zombie Programm (MAZ) starten, vergewissern Sie sich, dass Sie sich weder beim Rasieren geschnitten haben noch Ihre Monatsblutung unnatürlich stark ist. Auch wäre es durchaus möglich, dass sich aus Versehen Ihre Katze im ausgebauten Ventilatorgitter befindet und dort mit dem Gebläse um die Wette läuft.
Auf Ihrem Bildschirm treten immer öfter rätselhafte Phänomene auf. Dies können Fremdkörper sein, von denen Sie definitiv wissen, dass Sie diese gar nicht auf Ihrem Computer gespeichert haben (siehe Bild 1). Denkbar ist aber auch eine sogenannte pornografische Aha-Funktion, welche seltsamerweise in 127 Prozent der Fälle auf Computern auftritt, welche von Männern bedient werden. Natürlich habe ich für solch ein infiziertes System kein Beispiel parat, da ich nicht zu den 127 Prozent Männern gehöre, welche die Aha-Funktion nutzen. Eine dritte unter unendlich vielen Möglichkeiten ist die von den Experten gefürchtete DB-Konstante (Bild 2), wobei hier bereits von einer definitiven Komplett-Verseuchung des Laufstegs, so die fachmännische Bezeichnung für den extrabreiten Erreger, ausgegangen werden muss. Ein Äquivalent zur DB-Konstante ist der wahrscheinlich noch gefährlichere VFP-Dämlichkeitsfaktor. Wenn Sie Bild 3 oder eine Variante davon sehen und dabei ein lautes Pfeifen oder eben einen Peepton hören, bewahren Sie äusserste Ruhe. Stehen Sie langsam auf, vergessen Sie Ihre Katze nicht und verlassen Sie fluchtartig die Stadt, das Land, den Kontinent, am besten sogar den Planeten.
Bildquelle PC-Dart geht anders, Frau Pooth-Feldbusch!
2. Was können Sie gegen diese gefährlichen Viren tun?
Ich sag es Ihnen, wie es ist: Nichts! Variante 1 bietet noch die besten Möglichkeiten. Kaufen Sie einfach einen neuen Computer. Sollte Ihr System allerdings von Virus Nummer 2 befallen sein, können Sie sicher sein, dass auf der Festplatte kein Platz mehr für sonstige Dinge ist. Hier hilft nur: Schalten Sie Ihren Bildschirm und vor allem den Fernseher für möglichst lange Zeit aus. Irgendwann geht selbst dem dicksten Schädling die Luft aus. Naja, und für Fall 3 wissen Sie bereits, was zu tun ist.
Bildquelle Blick
Microsoft hat sicherlich viele Hilfsmittel gegen Zombies aller Art, aber bei gewissen Mutationen hilft nicht einmal Lara Croft.
Aus Ihrer Tastatur und den Lautsprechern des Computersystems fliesst immer öfter unerklärlicherweise Blut. Bevor Sie nun panikartig das Microsoft-Anti-Zombie Programm (MAZ) starten, vergewissern Sie sich, dass Sie sich weder 

