HC Strache unzufrieden mit Stuhlproben
Der Vorsitzende der FPÖ möchte einen neuen Vorsitz
Nachdem sich der FPÖ-Vorsitzende HC Strache definitiv dafür entschieden hat, nicht Kaiser von Österreich werden zu wollen, wackelt nun auch sein Sessel als designierter Bürgermeister von Wien. Obwohl der noch amtierende Bürgermeister Michael Häupl den involvierten Parteien das verlockende Angebot unterbreitete, im Falle einer Wiederwahl zum Wiener Bürgermeister neben dem Posten der/des Vize-BürgermeisterIn auch die Posten der/des Vize-Vize-BürgermeisterIn und in weiterer Folge als kleine Wahlkampfspende eine(n) Sessel für die/den Vize-Vize-Vize-BürgermeisterIn eigenhändig zu tischlern, blieb Häupl bei einer ersten Probesitzung buchstäblich auf dem vierten Sessel sitzen. Und wer fehlte in der elitären Elefanten-Runde? Natürlich HC.
Bildquelle: Heiko Paulheim: Kürzer gemacht
Auf Nachfrage wurde zwar versichert, dass HC Strache gerne seine Stuhlprobe im Wiener Rathaus abgegeben hätte, aber aufgrund einer dringenden außerparlamentarischen Sitzung war es ihm unmöglich, sich zeitlich und formal an der Stuhlprobe zu beteiligen. Obwohl Strache in einem bis zum heutigen Tag geheim gehaltenen Ort drückte und drückte, kam scheinbar weder vorne noch hinten etwas heraus. Dem Blog Freie Zeit wurden aber nun streng geheime Unterlagen mit dem Vermerk “Dringend” zugespielt, welche den Schluss zulassen, dass es sich um authentische Protokolle einer FPÖ-nahen Vereinigung handelt. Leider darf ich hier keine weiteren Details bekanntgeben.
Doch HC wäre nicht HC, hätte sein weitblickendes blaues Auge nicht schon ein lohnendes Ziel entdeckt, für welches zu polemisieren sich lohnt. HC Strache kandidiert für den
vakanten Posten des zukünftigen Vorsitzenden des Europäischen Untersuchungsausschusses, welcher von der deutschen Kanzlerin Angela Merkel und dem französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy bisher unter dem Arbeitstitel “Blaue Flecken - Braune Streifen” geführt wird. Zielsetzung dieser Arbeitsgruppe sei es, so die beiden politischen Oberhäupter, eine Antwort auf die dringliche Fragestellung zu finden, ob der durchschnittliche Stuhlgang der EuropäerInnen in Korrelation zum Verschmutzungsgrad der verwendeten Unterwäsche stehe.
Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen verlautbarte, stünden für die Wahl zum Vorsitzenden bisher nur zwei geeignete Kandidaten zur Disposition. Neben HC Strache hat nun der zweite Mitbewerber die sogenannte WC-Schlacht um Europa mit der Präsentation seiner effektiven und vor allem effizienten Arbeitsweise eröffnet.
Selbst HC Strache musste nach dieser Demonstration fachmännischen Könnens zugeben, dass ihm doch noch gewisse elementare Voraussetzungen und das handwerkliche Geschick für diese Tätigkeit fehle. Doch im nächsten Satz sprach er das aus, was (fast) ganz Österreich denkt: “Wenn hier einer für Scheisse verantwortlich ist, dann führt kein Weg an der FPÖ vorbei! Und wenn ich sagen sollte, dass der Himmel braun ist und nicht blau, dann dementiere ich dies natürlich an geeigneter Stelle!”

